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Welche moralischen oder philosophischen Themen findest du besonders interessant in Fantasy-Geschichten?

VoiiceOfDeath’s Profile PhotoAnNyan x3
Meistens gibt es im Fantasy nur sehr einfach gestrickte Gut / Böse - Verhältnisse. Im ethischen Sinne fand ich die Animationsserie "Avatar - Herr der Elemente" am besten. Dort wurde ein breites Thema von Ethik behandelt zusammen mit fernöstlicher Philosophie. Katara beispielsweise lernt das Blutbändigen obwohl sie es aus ethischen Gründen ablehnt, um die Welt zu retten. Auch das Thema Reichtum, Macht und Liebe wird ausführlich behandelt. Bösewichte wechseln die Seiten weil sie ihre Handlungen überdenken. Es ist wirklich ein breites Spektrum an Ethik enthalten. Nicht gerade in der 1. Staffel aber es wird immer besser.
Welche moralischen oder philosophischen Themen findest du besonders interessant

Wie entnimmst du Wissen aus einem Buch? Wie nutzt du das volle Potenzial eines Buches?

Egal_gi58’s Profile PhotoNeyse
Als Akademikerin müsste ich eigentlich mit pointiertem Informationsgewinn und Wissenstransfer aus Monographien und Sammelwerken vertraut sein, jedoch fällt es mir bis heute nicht so leicht, die wesentlichen Kerninhalte eines Werkes herauszufiltern und anzuwenden. Bei einer wissenschaftlich fundierten Recherche geht man zwar meist mit einer gänzlich anderen Praktik an selektiven Informationsgewinn heran als das bei privaten Lesestunden der Fall ist, nichtsdestotrotz scheine ich dahingehend ähnliche Schwierigkeiten in meiner Aufmerksamkeitsspanne zu besitzen.
Wenn es darum geht, die wesentlichen Kernaussagen eines (sachlichen) Werkes zu erfassen, ist häufig ein Einbüßen der Details vonnöten (zumindest im Kontext der Überschaubarkeit). Als ich mich vor einigen Jahren auf eine mündliche Prüfung vorbereiten und dafür ein geomorphologisches Werk zusammenfassen musste, war mir zunächst nicht bewusst, wie kompliziert es eigentlich ist, interessante, jedoch meist überflüssige Details von entsprechenden Hauptinhalten zu selektieren. Da Menschen für gewöhnlich nicht jede Information gleich eines in einer Ananas residierenden Schwamms aufzusagen vermögen, ist ein präziser Informationsgewinn unerlässlich. In der wissenschaftlichen Arbeit widmet man sich daher zunächst verschiedener Lesepraktiken und Transkriptionsaufgaben, um einen adäquaten Wissenstransfer zu ermöglichen. In einem ersten Schritt überfliege ich zunächst beiläufig die Inhalte eines Werkes, bis ich in einem zweiten Schritt detaillierter vorgehe und mich auf entsprechende Schlagwörter fokussiere. Randnotizen und kurze Zusammenfassungen können dann dabei helfen, das Wissen entsprechend zu festigen. Das "volle Potenzial" eines Buches zu nutzen, empfinde ich persönlich als ausgesprochen subjektiv und schwierig. Geht es nun darum, intertextuelle Referenzen herzustellen, das Werk zusätzlich zu interpretieren oder möchte man "lediglich" jedes Quäntchen an Informationen ausschöpfen, die sich entsprechend gewinnen lassen? Ich bin mir daher gar nicht so sicher, ob ich dieses "Potenzial" überhaupt nutze oder etwas in dieser Richtung intendiere.
Damals in der Germanistik und Philosophie war ich eher darum bemüht, derartige Praktiken umzusetzen. Jetzt, wo ich etwas Naturwissenschaftliches studiere und mich überwiegend mit Papern (kurzen, wissenschaftlichen Abhandlungen aus Journals) befasse, fokussiere ich mich zunächst auf das Abstract (die grobe Zusammenfassung des Papers), das Fazit und bilde mir dann ein entsprechendes Urteil beim Überfliegen des eigentlichen Textes. Richtige "Bücher" (Monographien) sind für mich nicht mehr wirklich relevant, außer ich befasse mich gezielt mit einem größeren Werk. Privat ist mir diese Vorgehensweise bei "normalen" Büchern zu anspruchsvoll. Ich lasse mich meist einfach berieseln und nutze Post-Its, wenn mir etwas besonders gefällt oder mein Interesse weckt. Da ich ein Kindle besitze, ist das Markieren interessanter Stellen auch wesentlich einfacher geworden.

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Welches Buch würdest jedem ans Herz legen?

Egal_gi58’s Profile PhotoNeyse
Für gewöhnlich bin ich kein so großer Freund von universalen Buchempfehlungen, da Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, aber vielleicht könnte die ein oder andere Person etwas von diesen Exemplaren mitnehmen, da sie sich mit einer philosophischen Praxis rühmen.
"Ikigai: The Japanese secret to a long and happy life" erkundet das Konzept des "ikigai", das im Deutschen grob als "Grund des Seins" oder "Sinn des Lebens" übersetzt zu werden vermag. Das Buch untersucht die Prinzipien, die dazu führen, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen in Japan, insbesondere in Okinawa, ein langes, gesundes und erfülltes Leben führen. Es vereint Elemente aus Psychologie, Philosophie und Lebensberatung, um den Lesenden dabei zu helfen, ihr eigenes ikigai zu entdecken und ein sinnerfülltes Leben zu führen. Im Mittelpunkt stehen die Freude an alltäglichen Aktivitäten, das Leben im gegenwärtigen Moment, die Pflege starker sozialer Beziehungen und die Verfolgung von Leidenschaften. Insgesamt bietet das Buch Einblicke und praktische Ratschläge, wie man ein zielgerichtetes und befriedigendes Leben führen kann.
Das grüne Buch soll dabei praktische Übungen veranschaulichen. Eigentlich meide ich Bücher, die sich mit Selbsthilfe und meditativen Praktiken befassen, da sie meist sehr allgemein gehalten sind und häufig individuelle Probleme umgehen, allerdings glaube ich, dass man viele gute Dinge aus diesem Werk entnehmen und in sein eigenes Leben implementieren kann, ohne das Buch als Ersatz für Therapie und Co. zu betrachten.

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Welches Buch würdest jedem ans Herz legen

Streben wir danach komplett zu sein oder sind wir komplett und wünschen uns ne falsche Realität dar

mary99619’s Profile Photomarija
Hm, für mich versinnbildlicht dieses vervollkommende, komplementäre Streben nach immanenter "Vollständigkeit" oft (nicht ausschließlich) ein stark individualistisch verklärtes Lebensmodell des scheinbaren Mangels, das häufig eher Verunsicherungen hervorruft als humane/erstrebenswerte Ziele zu verkörpern. Selbiges assoziiere ich mit dieser entleerten Selbstverwirklichungsprophezeiung, die mit der vermeintlichen "Suche nach dem Selbst" in Einklang steht und im Grunde wenig auszusagen hat.
Oft rührt dieses komplementäre Denken aus eigentlich interessanten Strömungen her (zum Beispiel der östlichen Philosophie), scheint aus heutiger Sicht jedoch vermehrt eine ungesunde Grind-Lebenspraxis zu postulieren, die mir mehr als zuwider ist.
Ich selbst betrachte mich nicht als mangelhaft oder komplett. Ich bin vielmehr ein dynamisches Wesen, das in wechselseitiger Beziehung mit sich und seiner Umwelt steht. Da geht nichts verloren, da ergänzt sich nicht immer etwas und allen voran wird es niemals vollständig sein, da diese Vollständigkeit ein semantischer Fehlschluss ist, der mich nicht tangieren muss. Ich möchte aber ungerne anderen Menschen meine Sichtweise aufzwängen oder gar von richtigen oder gar falschen "Realitäten" sprechen. Ich bin ich. Was immer das heißen mag. Ich bin jedoch weder im Mangel eines alles ergänzenden Puzzlestücks noch betrachte ich mich selbst als vollständig und bar jedweder neu einströmenden Information.

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Liked by: Sora space cerpant

über welchen Thema könntest du dich stundenlang unterhalten? haha

VitoGesmundo’s Profile Photo☆ I T A L I A N O ☆
Eine Freundin meinte vor kurzem, dass ich in Gesprächen dazu neige, viele Bezüge zu anderen Themen herzustellen, was mich selbst doch stark in die Nerd-Rolle drängt. Ich glaube, dass man mir mir über alles Mögliche reden kann, das irgendwie interessant anmutet, zum Nachdenken anregt, witzig und absurd ist (was, wenn wie plötzlich intelligente Dinosaurier wären) oder viele Referenzen zu Videospielen, Büchern, Serien und übergeordnet Pop-Kulturen ermöglicht.
Ich rede beispielsweise gerne über den Weltraum, Politik, die Natur, Fandoms, Umwelt, Philosophie, Gesellschaft und verschiedene Kulturen. Es kommt stark auf den Gesprächspartner an, aber im Grunde kann man sich mit mir über alles Mögliche austauschen (mit Ausnahme von Wirtschaft xd).

Gibt es Themen, die dich interessieren, über die du aber noch nichts wirklich weißt?

Aurafeuer’s Profile Phototara
Ich möchte gar nicht darüber nachdenken... :D Ein Leben reicht nicht ansatzweise aus. Und auch Bereiche, in denen ich mir Wissen aneignen durfte... das Wissen ist ja nur ein Tropfen auf einem heißen Stein.
Theologie, Mythologie, Pilze (ich hab keine Ahnung, wo das herkommt. Ich lieb diese squishy Dingsis einfach), Psychologie (Bereiche wie Verhalten, Trauma(folgestörungen), Rechtspsychologie, Hirnentwicklung, -funktion (Bereiche der Biochemie), Persönlichkeitsentwicklung und -Störungen oder "Abweichungen der Norm"), Soziologie, Philosophie, Naturheilkunde, Pflanzenkunde, Politikwissenschaften, Gemüse anbauen, Survival, Kunst (Theorie und Praxis), Handwerk (ich liebe es, Sachen zu bauen und freue mich immer über die Möglichkeit, wenn ich irgendwas Renovieren oder upcyceln kann), Körper/Gesundheit, Ernährung ... Boa, ich muss aufhören.
Mein Lebenstraum wäre, so unmöglich dieser sein mag, dieses kleine Leben zu führen und einfach zu lernen/zu studieren. Malen, Sport, Brot backen, meine drei geretteten Kühe versorgen (Chanel, Pamela und Tiffany - mein ich toternst. Die Namen durfte ich beschließen und der Plan steht seit fast Tag eins fest. Ich hab irgendwann Kühe mit pretty lashes) und zwischendurch Tomaten aus dem Garten snacken. Boa. Stellt euch das vor. Ich bekomme ja fast schon Speichelfluss bei der Vorstellung.
Hm... entweder wäre es eine Idylle oder aber man will sich dann doch yeeten, weil jedes Bisschen Wissen mehr NOCH MEHR Fragen aufwirft und einem so richtig zeigt, dass man so gar nichts begriffen hat und dann wird das Ticken der Uhr laut und Schweißtropfen bilden sich auf der Stirn, der Atem wird flach, Todesangst macht sich breit "OH, GOTT! ICH HAB ZU WENIG ZEIT!" Und dann fiepst der Wasserkocher und man gießt Tee auf.
LG.
P.s. Verzeih diesen Erguss. Ich gehe jetzt in den Wald. GUTEN TAG.

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Ist eine demokratische Entscheidung der autoritären immer vorzuziehen?

Ich habe vor zwei Tagen auf youtube ein Philosophie-Video über Ludwig Wittgenstein entdeckt, was meiner Meinung nach sachlich sehr nahe an Wittgensteins Inhalten argumentierend und diese Inhalte treffend wieder gebend am Geist der linguistischen Wende vorbeigeht. Die Irrtümer der Philosophie entstehen im Wesentlichen, so meine Auffassung von der linguistischen Wende, durch Probleme der Sprache, z.B. durch die Mehrdeutigkeit der Wörter, Ambiguität und Kontextbindung. Du lieferst mir gerade ein gutes Beispiel, das ich wie folgt analysieren möchte:
Du machst aus Adverbien Adjektive: demokratisch und autoritär sind nicht die Entscheidungen, sondern das Entscheiden. Also die Handlung und die dieser Handlung zugrundeliegenden Strukturen. Entscheidungen sind entweder sachlich zutreffend und adäquat im Sachverhalt oder falsch.
Demokratisch getroffene Entscheidungen können ebenso falsch sein wie autoritär bestimmte. Sie können von Fall zu Fall natürlich auch richtig sein.
Soll ein Handelsschiff bei Sturm auslaufen oder nicht? Soll ein Flugzeug bei Unwetter starten oder nicht? Das kann autoritär bestimmt werden: der Kapitän entscheidet aufgrund seiner amtlichen wie sachlichen Autorität oder lässt die Besatzung und Passagiere abstimmen; es wird diskutiert, erörtert, gemeinsam abgewogen und abgestimmt. Das klingt erst einmal ungewohnt und deshalb lächerlich; aber wir wissen de facto nicht, ob es nicht in der Diskussion zu guten Zwischenlösungen kommt: ein Meteorologe unter den Passagieren z.B. macht den Vorschlag, zu schauen, ob sich die Windrichtung in den nächsten 10 Minuten nicht ändert, was womöglich ausschlaggebend für Gefahrenminderung sein kann. Der Kapitän hätte auch alleine auf die Idee kommen können, aber die Wahrscheinlichkeit guter Ideen und weiterer Möglichkeiten, aus dem binären Denken mehr zu machen, erhöht sich bei erhöhter Beteiligung.
Das alles aber betrifft immer den Prozess der Entscheidungsfindung (adverbial): wir entscheiden demokratisch oder jemand entscheidet autoritär.
Natürlich legt uns die Sprache nun nahe, diese Entscheidung als autoritär oder demokratisch zu bezeichnen und stellt uns damit eine Gedankenfalle. Wir übertragen sachliche Einzelfälle auf Strukturen und Politik. Und das geht logisch eigentlich nicht.
Denn politisch gesehen kann Autorität auch demokratisch bestimmt und als Sachverstand eingesetzt werden. Es ist ein Zusammenspiel und nicht ein Entweder-oder wie im Einzelfall einer konkreten Entscheidung, die egal, wie sie zustandegekommen richtig sein kann. Das hängt nicht von politischen Strukturen ab; es ist quatsch anzunehmen, dass Diktatoren keine richtigen Entscheidungen treffen können oder immer das Richtige tun. Die Frage in diesem Zusammenhang ist ja auch politisch eine andere: Für wen treffen sie "richtige" Entscheidungen? Aber auch bei diesen Fragen merkst du die Ambiguität der Wörter. "Richtig" kann sich auf das Ergebnis beziehen oder die Eigenschaft der Entscheidung sein im Sinne von "echt".

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Liked by: Jemand th1rsttrap

Gedankenstrich 1/2024: Ist es nicht interessant, mal über das Wort "Wahrnehmung" oder "wahrnehmen" nachzudenken? Man nimmt nicht nur mit den Sinnen wahr, sondern man nimmt auch Gelegenheiten wahr. Aber um Gelegenheiten wahrzunehmen, muss man sie auch erkennen...

Klugdiarrhoe’s Profile PhotoUri Bülbül
In eigener Sache sei vermerkt:
Ich ändere in diesem Jahr die Numerierung meiner Gedankenstriche. Mir schwebte im vergangenen Jahr vor, 365-Gedankenstriche zu schreiben, wohlwissend, dass ich das nicht schaffen würde. Ich wollte wissen, wieviel ich von dem, was ich mir vornehme, schaffe. Wenn ich das Ergebnis der Gedankenstriche etwas verallgemeinern darf: ich schaffe etwa ein Drittel von dem, was ich gerne realisieren würde.
Dieses Ergebnis ist nicht ganz zusammenhanglos mit dem einleitend Geschriebenen. Schließlich geht es auch um Selbstwahrnehmung! Wie nehme ich mich wahr? Wie erzeuge ich meine Wahrheit? Wie ist meine wahre Persönlichkeit? Führt nicht die Wahrnehmung erst zur Selbsterkenntis, wie es der Spruch am Eingang des Delphischen Orakels vom Menschen fordert: "Erkenne dich selbst!"?
Um die Brücke zur Einleitung zu schlagen: Welche Gelegenheiten bieten sich, um sich selbst zu erkennen?
Was erträume ich mir? Was bilde ich mir ein, schaffen zu können und zu sein? Wo mache ich mir Illusionen und falsche Hoffnungen? Ich kann auch etwas radikaler fragen: Ist mein Leben die Summe meiner Illusionen?
Das gilt für jeden Menschen. Jeder könnte sich das fragen, wenn er nur den Mut dazu in sich fände. Man kann sich aber auch aus Angst und verdrängter, überspielter Ängstlichkeit, an Normen klammern: man muss sich sozusagen gar nichts fragen, weil man durch und durch "normal" ist und so ist, wie jeder andere Mensch! Das führt dann unweigerlich zur Normopathie: Jedwede Normabweichung an einem selbst, wird zur beängstigenden Qual, zu einem Mangel! Und da schwebt dann die Frage durch den psychischen Raum in unserem Innern: ist diese oder jene Eigenschaft an mir "noch normal"? Oder: "bin ich noch normal"?
Hey, hier eine erleichternde Nachricht an alle, die das bis hierher gelesen haben: Normalität und Individualität schließen sich nicht aus: ja, du bist einzigartig und bist damit völlig normal! Aber nun frag dich auch mal, ob die Normen gesund sind und dir dein Leben erleichtern und dir helfen, du selbst zu sein! Erkenne die Gelegenheit dieses Gedankenganges, einen wohlwollenden Blick auf dich selbst zu werfen, ohne zugleich auf die Allgemeinheit zu schielen, ob du noch "normal" bist. Nimm diese Gelegenheit wahr und anerkenne dich selbst als womöglich einen ersten Schritt zur Selbsterkenntnis.
Die Philosophie ist in erster Linie und dem Wortsinn nach die Liebe zur Weisheit. Weisheit aber kann man zwar lernen, aber nicht lehren, denn sie ist ein Lebensweg, der gegangen werden will, während Lehren immer hinweisende und wegweisende Aussagen sind, die wie Straßenschilder in der Landschaft stehen und Orientierung bieten können, der Weg aber von jedem Menschen selbst gegangen sein will und jeder selbst die Richtung bestimmt, wenn man nicht uniform und konform in der Normalität mit der Masse marschiert. Und noch etwas ist zu bemerken: Schilder können auch verdreht sein und in die falsche Richtung zeigen. "Falsch" hängt von einem selbst ab.

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Sagen dir die 7 hermetischen Gesetze was?

Nein, das taten sie bis eben nicht. Aber ein kurzes Überfliegen des zugehörigen Wikipedia-Artikels zum Kybalion verspricht, dass es sich hierbei um die Art kurioser esoterischer Philosophie handelt, die ich extrem spannend und kurzweilig finde. Ich werde mich definitiv näher damit befassen, vielen Dank für den Impuls!
Was kannst oder möchtest du mir denn zu den 7 hermetischen Gesetzen erzählen? Was bedeuten die dir persönlich?

Wer ist dein Lieblingsphilosoph?

Da muss ich ganz langweilig und ungebildet antworten: Ich habe keinen. Was nicht an meinem mangelnden Interesse liegt; ganz im Gegenteil. Philosophie ist nur ein so wahnsinnig riesiges Gebiet, dass ich gar nicht wüsste, wo ich anfangen muss, wenn ich mich mit den großen Persönlichkeiten beschäftige. Das gleiche Problem hab ich ebenfalls mit Politik. Es gibt immer so explizite Fragestellungen, mit denen ich mich befasse und beschäftige und darüber lerne und lese, aber wenn ich mich jetzt hinsetze und sage "Ich will mich wirklich bilden in dem Bereich", bin ich gelähmt. Womit beginne ich? Über wen lese ich was? Welche Werke sollte ich zunächt lesen? Reichen die Werke für Anfänger oder sollte ich es NOCH weiter runterbrechen. Plus der große Respekt vor den Bereichen und das Gefühl, zu "platt" zu sein. Und manchmal fang ich an und dann "langweilt" mich das ja doch, weil es so "offensichtlich" scheint, aber DANN denke ich mir, dass das ja nicht sein kann und ich vielleicht woanders ansetzen müsste, weil ich keine direkte Anfängerin mehr wäre. Aber was wenn doch und ich verstehe die Sachen gar nicht so, wie sie gemeint sind?
Hm. Irgendwie kann ich das nur schwer beschreiben. Ich hoffe, man versteht es trotzdem mehr oder weniger :D
Gegenfrage (Schade, dass du anonym bist): Wer ist deiner und warum? Und seit wann? Und wie kamst du dazu? Und kannst du was empfehlen?

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Qu'est-ce qui te fait rester sur Ask ?

Decafeinee’s Profile PhotoDécaféine
@DylanQuentin et @Lutin_ (a).
Mais plus sérieusement, j'en sais trop rien. Une nostalgie, voir l'évolution de certaines personnes dont j'aime bien la philosophie. Découvrir des gens que je n'aurai jamais pu rencontrer.
Aiguiser l'ouverture d'esprit en confrontant mes propres convictions personnelles avec des visions dont je n'aurais même pas songé.
Parfois râler un peu.
Ask c'est la nostalgie de nos années de collège et dans la vie active aujourd'hui, on est encore là.
Voir les uns partir, d'autres revenir.
Quand on y a été on revient quand même d'une manière ou d'une autre.
En fait il n'y a pas à dire, on se connait tous plus ou moins, on voit les mêmes têtes partout avec plus ou moins d'affinité. Les p'tits groupes, les m*rdeux, les inconnus, les solitaires.
Un p'tit écosystème.

Ce qui parle le plus pour toi, les mots ou les actions ?

Les mots ont énormément d'importance pour moi. Quand tu sais qu'ils sont choisis, mesurés, on se sent privilégié en tant qu'interlocuteur.
Quand tu sais qu'une phrase a été écrite avec le cœur, avec des mots sincères je trouve ça beau.
Les actions c'est autre chose. C'est une autre manière de prouver sa sincérité, ses engagements et sa philosophie.
Sûrement plus importante pour beaucoup mais je pense être plus réceptive aux mots. Je ne nie pas que des petites attentions c'est un truc adorable mais bon..
Je n'ai pas encore pu bénéficier de la force des actions à vrai dire.. Des promesses dans le vent.
Avec des mots aussi faux que la sincérité de ceux qui les ont prononcé.
Ta question fait mal un peu arfg.
C'est un peu difficile d'accepter ses paradoxes.

Si tu as ou aura un enfant, qu'est-ce que tu souhaites absolument inclure dans son éducation ?

Zlabiii’s Profile PhotoZlabiii
Tu sais, je ne suis pas certaine qu'on puisse résumer l'éducation qu'on souhaite donner à son enfant. Déjà parce que c'est complexe mais aussi parce qu'on fera souvent des concessions face aux aléas du quotidien mais aussi face à l'individu propre avec sa personnalité que sera notre enfant.
Mais l'une des choses que j'espère transmettre, c'est certainement le goût pour la philosophie. :)

Du bist Sanitäter im Krankentransport und fährst einen bewusstseinsklaren Patienten auf die Palliativstation. Der Patient ist zugewandt im Kontakt und erzählt im Laufe eines Gesprächs gefasst, aber bedrückt, dass er vermutlich in 3 Wochen sterben wird. Was antwortest du?

RyoMcCauley’s Profile PhotoTyler Durden
Eine solche Situation bequem von zuhause zu koordinieren und meine möglichen Antworten im Kopf durchzugehen, halte ich für ausgesprochen schwierig. Es käme vermutlich darauf an, wie lange ich als Sanitäterin tätig bin, wer diese Person genau ist, wie ich mich in der Situation fühle, was sie mir erzählt und wie dynamisch sich das Gespräch entwickelt. Aus Erfahrung weiß ich, dass ich empathisch, aber auch sehr awkward und distanziert sein kann mit fremden Menschen, die sich mir gegenüber sehr offen verhalten.
Achtung, TW (Sélbstmord):
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Ich gehe beispielsweise extrem empfindlich mit s.uizidalen Menschen um, weil ich selbst einmal s.uizidal gewesen bin und jemand Wichtigen auf diese Art verloren habe; vor allem, wenn es Menschen sind, die mir wichtig sind. Ich muss dann meist eine klare Grenze ziehen, weil mich das selbst akut triggert, was für manche vermutlich extrem egoistisch und unfair erscheinen kann.
Auch, wenn es eine wildfremde Person ist, traumatisieren mich grundsätzlich Themen wie Tód und Erkrankungen. Gut, ich selbst würde vermutlich niemals einen so sozialen Beruf ausführen können, deshalb empfinde ich es als extrem schwierig, mich in diese Situation explizit hineinzuversetzen.
Aber da ich irgendwie immer spontan von fremden Menschen angesprochen werde, die sich mir mit ihrer Lebensgeschichte anvertrauen, weiß ich ungefähr, wie ich mich verhalten würde. Ich glaube, dass ich demjenigen einfach geduldig zuhören und keine hochtrabende Philosophie über das restliche Leben aufbinden würde. Ich würde fragen, wie sich die Person fühlt und was sie gerne noch (im Bereich des Möglichen) tun würde, womit ich vielleicht aushelfen könnte. Mir sind selbst wenig Optionen gegeben, um ausführlich auf die Bedürfnisse dieser Person einzugehen (vor allem, wenn das bei mir eine alltägliche Situation darstellt). Ich weiß auch gar nicht, ob man in der Eile überhaupt Zeit hat, zu reagieren und in Ruhe mit der Person zu reden. Deswegen finde ich es auch so schade, wie wenig derart systemrelevante Berufe vergütet werden und mit welchem Automatismus sie zum Teil erfolgen.
Am Ehesten wäre ich wirklich erst einmal perplex, würde aber vermutlich wirklich den vorhin beschriebenen Ablauf bevorzugen und sensibel mit dieser mir anvertrauten Information umgehen, denjenigen vielleicht noch besuchen und ein offenes Ohr anbieten (sofern mir das bei meinem Berufsalltag überhaupt vergönnt ist; wie gesagt, ich glaube, ich idealisiere hier gerade zu sehr, da das sicher kein ungewöhnlicher, einmaliger Fall wäre).
Mich erinnert das nur sehr stark an die anderen Male, als ich beispielsweise von fremden Menschen am Bahnhof angesprochen wurde. Ich reagiere zunächst ängstlich (da ich sofort denke, man würde mich um die Écke bringen; ich bin etwas paranoid und traumatisiert durch diverse Begebenheiten), aber dann öffne ich mich nach und nach und vertraue mich auch ein Stück weit an, so weit, wie es mir selbst angenehm erscheint.

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Liked by: Tyler Durden Neyse

Spécial lecteur ! Quel est votre livre préféré (ça peut être BD, mangas...)

Valentina25215’s Profile PhotoValentina25215
C'est beaucoup trop difficile.
J'aime particulièrement la série Le Sorceleur, dans le fantastique, bien que Tolkien reste la base des bases. Et j'aime lire les contes, légendes de toutes cultures, je dois parfaire ma collection, dernièrement j'ai lu les contes islandais. Je connais très certainement beaucoup de mythes par contre, dans beaucoup de mythologies.
J'adore Abdellatif Laâbi, comme poète, avec Gherasim Luca.
Dans de grands classiques, j'aime Spinoza, Hannah Arendt, Bourdieu dans la philosophie, bien que Rabelais reste mon chouchou dans ces veines ....
De grands classiques m'ont marqué de Desnos, de Camus, Duras avec l'Amant, des livres comme la Ferme des Animaux...
J'ai grand plaisir à découvrir mes contemporains, comme Leonora Miano, qui est une écrivaine extraordinaire.
Je peux citer le bien moins connu Florian Pâques mais qui mériterait grande notoriété pour Sisyphes notamment (il est même de ma région et ami avec un de mes proches.)
Bref, c'est impossible de choisir, je n'ai pas qu'une œuvre préférée.
Mais s'il y a bien un livre qui me réconforte quand je me sens triste, malheureuse et que j'ai plaisir à relire, c'est bien Le monde de Sophie, que je conseille à tout le monde.

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Pourquoi "Ernst Hans" ?

Ernst Hans Gombrich avait le don de rendre des sujets complexes de l'art et de l'histoire de l'art accessibles au grand public à travers ses écrits clairs et accessibles. Il a combiné l'histoire de l'art avec des idées de psychologie et de philosophie, ce qui a enrichi sa compréhension de l'art et de sa signification. Son livre "Art et illusion" explore comment notre perception influence notre compréhension de l'art, une idée qui a eu un impact significatif sur la philosophie de l'art. En bref, c’est quelque part une idole que j’apprécie par son expertise, sa capacité à rendre l'art accessible, et sa contribution significative à la théorie de l'art.
Pourquoi Ernst Hans

Welche Bücher, Filme oder Musik haben einen bleibenden Eindruck auf dich hinterlassen, und warum?🌼

Kaeltesturm’s Profile PhotoLilith
Bücher
Der Steppenwolf:
Ein Buch, welches mich immer wieder aufs Neue mitnimmt, selbst wenn ich denke, der Thematik entwachsen zu sein.
Kein anderes Buch vorher und nachher hat so eine Atmosphäre in mir hervorgerufen. Hermann Hesse hat es wie kein anderer geschafft, eine Krise so ausdifferenziert und schön zu beschreiben. Mir hat es mit 16 sehr geholfen und ich lese es nach wie vor immer wieder gerne.
Wunschloses Unglück:
Peter Handke verarbeitet den Selbstmord seiner Mutter, indem er ihr Leben als Frau in der Kriegs-und Nachkriegszeit beschreibt und die Trostlosigkeit ihres Lebens in Zusammenhang mit dem vorherrschenden Rollenbild bringt.
Handke ist ein genialer Schreiber und Beobachter von alltäglichen Feinheiten. Immer wieder werden wir Zeuge, wie seine Mutter ihre Träume, ihre Gedanken, ihre Potenziale und sogar ihre Gefühle bis in die kleinste Regung hinein leugnet und in Gefälligkeit gegenüber der Sitte umpervertieren muss, um als Frau unbehelligt leben zu können. Für mich ein Augenöffner gewesen.
Die Landstreicherromane von Knut Hamsun:
Zur Beschreibung den Klappentext (sinngemäß):
"August, ein weitgereister Mensch, der keine Heimat finden kann, ermuntert den schweigsamen Edevart, ebenfalls als Landstreicher zu leben. Dieser versucht festzuhalten, was dem Tausendsassa August unter den Fingern zerrinnt. Sie genießen Glück und Liebe und verlieren doch beides wieder. Die Helden dieser Odysse des 20. Jahrhunderts verkörpern die menschliche Heimatlosigkeit, sind exemplarische Typen voll Poesie, bleibende und lebendige Gestalten der Weltliteratur."
Die 13 einhalb Leben des Käptn Blaubär:
Das Buch meiner Kindheit. Als Sachbuchfanatiker und einer der jahrelang nur Philosophie gelesen hat, ist Walter Moers Ideenreichtum Balsam für die Seele. Losgelöst von jeder Logik wird eine Welt voller Abenteuer vor dem Leser entfaltet und bei aller Absurdität wirkt der Schauplatz Zamonien dank metareflektierender Einschübe aus einem fiktiven Lexikon immer in sich stimmig.

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Quel est le meilleur conseil que tu aies reçu ?

Lacycydu62’s Profile PhotoLa blonde
C'est plutôt une phrase.
On m'a un jour dit qu'il valait mieux s'aimer parce qu'on devait vivre avec soi toute notre vie.
J'en ai fais une philosophie de vie. Personne ne pourra souhaiter mon bien plus que je ne le pourrais moi-même.
C'est pourquoi j'ai le devoir de ne JAMAIS me laisser tomber. De m'aimer avant et plus que tout. Et je me chéris comme on chérirait son enfant.
Je suis la seule à éprouver la vie à travers mes yeux. C'est pourquoi personne ne serait mieux placé afin de prendre soin de moi.

Inspiriert vom Film "The Arrival": Falls Aliens auf der Erde landen, mit uns Kontakt aufnehmen und kommunizieren möchten - Wen würdest du als Repräsentant/in der Menschheit auswählen? (Egal ob prominent oder nicht)

Mein ehemaliger Ethiklehrer kriegt das schon irgendwie gebacken. Der Mann ist im Ruhestand und hatte immer eine sehr väterliche und diplomatische Ader.
Der würde zwar alle mit Aristoteles und Platon volllabern, aber wer weiß, vielleicht mögen Außeridische ja Philosophie.

Wenn eine Person so böse ist und nicht erkennt, dass Sie böse ist... Verdient der Jenige mitleid? Warum (nicht)?

Nadii_ne’s Profile Photoɴᴀᴅɪɴᴇ ♡
Tolle Frage. Wirklich sehr gut. Philosophie pur.. Mhmm. Theoretisch glaube ich, dass in jedem Menschen etwas gutes steckt. Andererseits weiß ich, dass es ja auch Satanisten gibt, die aus Überzeugung böse sind. Die Frage hierbei wäre jetzt, sehen sie sich als böse an oder machen sie es doch aus einem Beweggrund, der ihnen logisch erscheint und damit wieder die Voraussetzung für diese Frage erfüllt. Wenn ein Mensch böse ist, ohne es zu wissen, wird er ja eine Erklärung für sein Verhalten haben und womöglich denken, er macht das richtige. Mhm. Auf Taten oder Worte folgen Reaktionen, die kann man ihm teilweise nicht abnehmen. Mitleid, wenn er es versteht, ja. Wenn er der Überzeugung war, es war nichts schlechtes, dann ja.

Meine beiden letzten Antworten wurden gelöscht :O Und ich habe gar keine Screenshots von ihnen gemacht. Wahrscheinlich waren sie mir zu banal. Jetzt sind sie weg.

Klugdiarrhoe’s Profile PhotoUri Bülbül
Niemand kann mehr meine Ironie erkennen. Das ist die Ironie des Schicksals. Ich bin schweigsamer geworden in letzter Zeit, eindeutig weniger Text, weniger Zeichen, weniger Gedanken. Und keine SOKRATES-Folgen mehr und auch keine Gedankenstriche. So wird es natürlich nicht bleiben; es ist eine vorübergehende Phase meiner Schreiberei. Apropos Schreiberei: Zum Welttag der Philosophie möchte ich etwas präsentieren, was mich gestern sehr erheitert hat. 100 Sekunden Physik, wobei ich eher sagen würde: da gehen Physik und Philosophie Hand in Hand... Der schreibende Affe... ich lache immer wieder:
https://youtu.be/Mr-kND5o430Klugdiarrhoe’s Video 173506338745 Mr-kND5o430Klugdiarrhoe’s Video 173506338745 Mr-kND5o430
Meine beiden letzten Antworten wurden gelöscht O Und ich habe gar keine

Das, was feststeht und nicht geändert werden kann, heißt Schicksal. Man kann es lediglich akzeptieren. Glaubst du an Schicksal?

fortunemegistus’s Profile Photoidgaf
Klar doch, Fatalismus und Schicksalergebenheit sind
1. bequeme Wege, sich vor Eigenverantwortung zu drücken und
2. tolle Coping-Mechanismen, um mit der Bedeutungs- und Machtlosigkeit des Individuums im kosmischen Kontext zurechtzukommen.
Nicht umsonst ist die Amor Fati ein zentrales Element der Philosophie des Vorzeige-Nihilisten Nietzsche.

Nous connaissons tous/tes le dicton 《l'argent ne fait pas le bonheur》,mais à votre humble avis,l'argent ne fait-il vraiment pas le bonheur?

LaurelyneQG’s Profile PhotoLᥱ⳽ QG⳽ ᑯᥱ LᥲᥙɾᥱꙆყᥒᥱ ☆
Tiens, cela me rappelle les cours de philosophie au lycée ! 😂
Dans les grandes lignes, non, un morceau de papier ou une rondelle de ferraille avec des chiffres dessus ne font pas le bonheur car le bonheur n'est pas matériel.
Disons que l'argent apporte le logement, la nourriture, les vêtements, les loisirs donc il nous maintient dans une situation agréable ou du moins ce que notre société nous impose pour être bien.
Le bonheur c'est les petites choses à côté comme l'attention d'une personne, un moment de joie partagé ou encore un rêve devenu réalité.
Je pense qu'il est important de ne pas placer son bonheur sur du matériel.
Nous connaissons toustes le dicton largent ne fait pas le bonheurmais à votre

Warum wollen manche Menschen keine Kinder haben? Wenn du keine Kinder hast oder möchtest, was ist der Grund dafür? Es gibt so viel Unterstützung für Familien und in Deutschland gibt es einen Bevölkerungsrückgang.

Well, hast du dir mal die Welt und die Menschheit allgemein angesehen? Es geht doch alles den Bach runter: Klimawandel, Kriege, Artensterben, Umweltverschmutzung, Nahrungsmittelknappheit, Pandemien, Naturkatastrophen, Bedrohung der Meere, Abholzung der Wälder, ...
Wir zerstören uns unsere eigene Lebensgrundlage. Und wenn wir noch mehr Menschen auf diese Welt setzten und die Ressourcen jetzt schon kaum ausreichen, um die gesamte Bevölkerung abzudecken, dann werden die Probleme zukünftig noch schwieriger zu lösen und es gibt noch mehr Leid als sowieso schon. Aber jetzt mal abgesehen von diesen ökologischen und ethischen Gründen, lasst uns auch gerne mal einen Blick auf die Philosophie ("Antinatalismus") dahinter werfen:
„Wer nicht existiert, kann weder glücklich noch unglücklich sein. Wer geboren wird, wird früher oder später in seinem Leben mit Unglück, Schmerz und dem Tod konfrontiert. Deshalb ist es besser, kein neues Leben in die Welt zu setzen, auch weil Schmerz größeren Schaden anrichtet als Freude wiedergutmacht.“ - David Benatar
Jedem, der sich für dieses Thema interessiert oder nach dem Zitat und den angeführten Punkten "Ja, aber..."-Gedanken hat, kann ich diese zwei Videos empfehlen:
https://youtu.be/VPiKWc3GTlgMichkenntehkeinerLOL’s Video 171439517469 VPiKWc3GTlgMichkenntehkeinerLOL’s Video 171439517469 VPiKWc3GTlg (Deutsch)
https://youtu.be/hJ_8fw6-S8AMichkenntehkeinerLOL’s Video 171439517469 hJ_8fw6-S8AMichkenntehkeinerLOL’s Video 171439517469 hJ_8fw6-S8A (Englisch)
Abgesehen von all diesen relativ offensichtlichen und hoffentlich nachvollziehbaren Gründen, kommen auch noch persönliche dazu:
- es gibt nichts an mir, dass ich unglaublich gerne weitervererben würde. Ich bin nicht sonderlich attraktiv, erfolgreich oder gesund und deswegen "braucht" die Welt meine Nachkommen nicht.
- ich glaube, ich habe auch relativ wenig Bock auf die Schmerzen bei einer Geburt und alle Nebenwirkungen einer Schwangerschaft.
- ich glaube auch, dass ich mich nicht für den Rest oder einen sehr großen Teil meines Lebens um ein Kind kümmern möchte
Für weiteres reicht der Platz nicht aus: Die einzigen Gründe für ein leibliches Kind sind für mich Neugier, Unvernunft und Egoismus.

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MichkenntehkeinerLOL’s Video 171439517469 VPiKWc3GTlgMichkenntehkeinerLOL’s Video 171439517469 VPiKWc3GTlg

Ist Leiden essentiell, wie viele Philosophien behaupten? Finden wir nur Sinn in unserem Leiden, wenn wir leiden?

XxSuperwomenxX’s Profile PhotoEponomasie
Ich befasse mich momentan mit der Lehre der Stoiker. Ein wesentliches Werkzeug ihrer Philosophie ist die negative Visualisierung. Hierbei handelt es sich im Grunde um die Vorstellung von Worst Case Szenarien, welche psychologisch auf die negativen Ergebnisse realistischer Lebenssituationen vorbereiten und deren Akzeptanz im Vorfeld schulen sollen. Durch die Befassung mit dem Schlimmsten, wird gleichzeitig auch die Dankbarkeit und Wertschätzung für das gestärkt, was gegenwärtig gegeben ist. Die gedankliche Befassung mit möglichem Leid, spiegelt also tatsächliches Glück und erlaubt dessen Bewusstwerdung.
Leid muss demnach nicht erst wirken, um eine sinnstiftende Wirkung zu erzielen. Es genügt die Auseinandersetzung mit der Nichterfüllung unserer Wünsche, Erwartungen und Bedürfnisse.
Dass das Glas halb voll ist, sieht man, wenn sich das halbleere Glas erkennen lässt. Wesentlich ist doch aber, überhaupt ein Glas zu haben und dieses Gefäß gedanklich füllen zu können. Man muss nur wissen und lernen, wie.

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Warte mal kurz. Halt kurz an und hör in dich rein. Für was bist du genau jetzt dankbar? Egal wie klein es dir vorkommen mag. Wofür?

- Ich bin dankbar dafür, dass ich einen wundervollen Freund an meiner Seite haben darf und er immer für mich da ist. Es ist einfach schön zu wissen, dass jemand da ist und mich so liebt, wie ich bin. Der mich auf den Boden der Tatsachen zurück holt, wenn ich mal wieder alles zerdenke und dann abdrifte in meinen Gedanken. Mit dem jeder Moment einfach wunderschön ist.
- Ich bin den Generationen vor uns dankbar, dass sie Dinge wie Elektrizität, Medizin, Bildung geschaffen haben, wovon wir heute maßgeblich profitieren. Diese Dinge sind für uns so selbstverständlich geworden. Das war nicht immer so.
- Ich bin dankbar dafür, dass ich Bücher entdeckt habe, die mein Leben verändert haben.
- Ich bin dankbar dafür, dass ich so tolle Arbeitskollegen habe und jeder hinter mir steht und mich unterstützten. Das aus manchen Arbeitskollegen Freunde wurden.
- Ich bin dankbar, dass ich einfühlsam bin und durch eigenes Erleben von Mobbing Verständnis für andere habe.
- Ich bin dankbar, dass ich den Glauben an das Gute wiedergewonnen habe.
- Ich bin dankbar für die Musik, denn ohne sie wäre das Leben sehr trist und grau.
- Ich bin dankbar für die Philosophie und die Poesie. Hier sind keinerlei Grenzen gesetzt.
- Ich bin dankbar, dass ich ein Dach über den Kopf habe.
- Ich bin dankbar für mein Führerschein, denn es bedeutet Unabhängigkeit und es gibt kein besseres Gefühl als Auto zu fahren.
- Ich bin dankbar, dass ich mir noch Sprit, essen und trinken leisten kann.
- Ich bin dankbar für meinen Friseur, der oft 4 Stunden Zeit für mich investiert.
Und es gibt noch so viel mehr...

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Meister der schönen Worte, definiere für uns bitte die Wörter "gut" und "böse" in möglichst philosophierenden Worten :)

ShortMan679’s Profile PhotoSaturas
Es philosophieren nicht die Worte, sondern die Menschen mit Hilfe der Sprache. Womöglich aber ist die Sprache mit ihrer Grammatik, also ihr inhärenten Logik, der Anlass überhaupt zur Philosophie. Das hier als Nebenbemerkung. Das Verhältnis von Sprache und Philosophie ist natürlich so manch einen Gedankenstrich wert. Mit der Logik aber ist es auch so eine Sache, wird sie allzu formal betrieben, nähert sie sich der Mathematik an, ohne ihren Umfang und Fähigkeiten je erreichen zu können. Aber ohne Logik lässt sich gewiss ebenso wenig philosophieren wie ohne Sprache. Der nette Spruch: “Hättest du geschwiegen, wärst du Philosoph geblieben” kann nur bestenfalls für jene gelten, die schon Philosophen geworden sind. Durch Schweigen allein wird man kein Philosoph. Nietzsche lehrte uns nicht zuletzt, ein wenig auf die grammatisch-logischen Fallstricke zu achten, wie etwa in der Trennung des Subjekts vom Prädikat wie im Fall "ich will'. Das möchte ich aber noch mit Bilals Frage, woher man denn genau wissen könne, was man möchte, näher erläutern.
Hier sei auf Nietzsche im anderen Zusammenhang eingegangen, nämlich mit einem Kurzreferätchen seiner Gedanken in "Jenseits von Gut und Böse": die Umwertung des Guten. Darin ist deine Frage nach gut und böse bestens beantwortet. In der Genealogie dieses Paares, sagt Nietzsche, steht die Bedeutung des Wortes 'gut' im ritterlichen, wir würden sagen: sportlichen Sinne. Stärke, Ausdauer, Schnelligkeit, Vitalität, Geschwindigkeit sind gut im Sinne von guten Eigenschaften sowie auch kostbarem Besitz als Gut, wie z.B. ein Stück Land oder ein Haus, wie man ja auch sagt: die Gesundheit ist ein hohes Gut. So wird Gut zum Adjektiv; gut als positive Bewertung. Und im ritterlichen/sportlichen Sinne ist davon das Gegenteil schlecht. Erst in der schwächlichen und nicht ritterlichen christlichen Moral wird das Schlechte, was Ritter eben als nicht leistungsstark verachten, zu etwas Gefährlichem stilisiert und böse. Das Böse ist das Destruktive, Amoralische, Unsittliche, Unanständige, Gefährliche, Verderbliche. Das Böse verleitet uns zur Sünde, zum Abweichen vom tugendhaften Pfad Gottes. Das “Böse” will als Begriff die Normabweichung brandmarken. Eigentlich ist die Beschreibung und Verfolgung des Bösen ein Werkzeug zur Festigung der Macht, die andere als “gut” zur Folgsamkeit unterwerfen möchte. Das "Böse" soll eben durch Furcht und Schrecken auch abschrecken. Es soll hässlich und abstoßend sein, ekelerregend und furchteinflößend quasi der reinste Horror. Satanisten treiben ihren Schabernack mit dieser Intention, indem sie sich gerne als hässlich und schrecklich geben und so das Böse für sich annehmen. Dabei kann mancherlei Unfug entstehen und auch lebensfeindlicher Unsinn entstehen; das ist eben das negative Verhaftetsein im selben theologischen Moraldiskurs nur mit umgekehrten Vorzeichen.

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Man kann durchaus schlechtere Titel verliehen bekommen; Einst konnte ich inhaltlich nichts bieten und "in der Tat sehe ich in Dir keinen interessanten Dialogpartner". Jetzt bin ich also jemandes neuer Philosophenfreund. Ob das wieder eine Kreisbewegung ist? @Klugdiarrhoe

DerBilal’s Profile PhotoJemand
Man, wie gut, dass ich mir meine Antworten öfters durchlese, gemerkt habe, dass ASK sie gelöscht hat und diesmal auch meine Antwort vorher abgespeichert habe, sonst wäre sie verschwunden und ich wäre verzweifelt innerlich explodiert.
Wie du zu Vollmond schon richtig erkannt hast, ist meine aktuelle Position veränderbar. Wer denkt, dass er etwas weiß bzw. etwas Fakt ist, steht sich schon zu diesem Zeitpunkt selbst im Weg und malt den Kreis nicht zu Ende.
Organismen in einer großen weiten Leere hatten ja für mich einen abstrakteren Kontext.
"Große weite Leere" soll signalisieren, dass wir im Laufe der Zeit eine unbedeutende Größe sind. Menschengemachte Regeln haben dort nichts zu suchen, andere Regeln gibt es nicht. Nicht physikalische, nicht religiöse und auch nicht moralische.
Auch wenn ich in mancher Hinsicht spirituell bin oder wissenschaftliche Herangehensweisen Nutze, denke ich. Dabei widersprechen sich eigentlich alle nicht vorhandenen Regeln, doch was bleibt mir anderes übrig? Bin ich dadurch rebellisch? Vielleicht.
Ich lehne mich gegen nichts und niemanden, ich argumentiere/drücke mich so aus, wie es mir in den Sinn kommt ohne einen rebellischen Impuls.
Ich bin trotzdem durchaus rebellisch und widerspreche jeder Einschränkung.
Das Höhlengleichnis kannte ich durch den Schulunterricht, "Praktische Philosophie" aus der 8ten Klasse. Durch den Film Matrix habe ich das ganze noch einmal verinnerlicht und hatte auch erfahrungsbedingt einen anderen Zugang zu einem solchen Thema (oder einfach dem Leben).
In der Matrix entscheide ich, welche Pille ich nehme, das stimmt. Nur dauert es seine Zeit, bis man sich dessen bewusst wird, dass man überhaupt Pillen schluckt, geschweige den die Macht über das Einnehmen hat, was weit über die Entscheidungsfreiheit des Lebens in der Matrix reicht. Auch nimmt man eine Pille nicht nur einmal, sondern im Laufe eines Tages unzählbar oft. Fesseln lassen sich beliebig oft lösen und wieder anlegen, dabei ist doch die Freiheit, zu jedem Zeitpunkt entscheiden zu können, ob man sich diese anlegen möchte oder nicht.
Zu deinem letzten Satz kann ich nur fragen:
Gibt es überhaupt etwas wichtiges?
Ist doch egal, ob etwas IST oder SEIN WILL, Hauptsache es KANN Sein. Nichts MUSS, nichts SOLL.
Denn es gibt in der großen weiten Leere keine Regeln.
-
Vielleicht lässt sich auch etwas am Status der Anonymität verändern, doch ob das für Alle der Fall sein wird oder doch nur außerhalb des Internets und vorallem wann, das überlasse ich dem Chaos des Lebens. :)
Die letzte Vollmondsitzung habe ich mir sogar in der Hoffnung angesehen, eventuell inhaltlich teilzuhaben. Dass ich erwähnt werde ließ mich ganz im Gegenteil zu deiner Befürchtung nicht zusammenzucken, sondern erfreuen. Als hätte ich es geahnt; mich freut es wirklich, dass mein Bullsh1t kein Bullsh1t ist, oder zumindest interessant genug, um gratis in jemandes Kopf zu leben.

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Wenn die Philosophie das Leben nicht berührt, nicht ans Herz geht, uns nicht trifft, ist sie keine SOPHIE, sondern Hirnwichse! Wütend habe ich in einem meiner letzten Texte die Bildung, die auf Büchern basiert, als Nekrophilie bezeichnet auf meiner HP. Die Bewegung des Denkens aber muss Kreisen sein

Klugdiarrhoe’s Profile PhotoUri Bülbül
Was ich an mir oft beobachte ist, dass ich mir nichts gerne vorschreiben lasse. Nicht, weil ich es unbedingt besser weiß. Und auch ist es keine Prinzipsache. Meine Natur ist vor Allem autonom.
Mein Denken gehört mir! Ich muss gar nichts!
Ich philosophiere gerne, fühle mich aber nicht dazugehörig.
So wie bei allen Dingen kommt es bei mir von Herzen. Ohne diesen inneren Antrieb gäbe es mich nicht. Oder nur als leere Hülle, die sich mit blauen Pillen füllt.
Warum können Philosophie und Bildung nicht koexistieren? Wenn es nur jeweils einen von beiden gäbe, kämen wir nicht voran. Dann bliebe der Kreis in der tat rund und nichts verändere sich. Wenn sich aber die Reflektierer und Schlaumeier zu einem Rap-Battle treffen würden, hätten wir gute Unterhaltung und zudem vielleicht sogar mehrere Kreise, die ihre geometrische Form verändern, größer/kleiner werden, unregelmäßig, zu einem Dreieck oder einer Geraden.
Vielleicht soll der Kreis auch kein Kreis, sondern die grafische Darstellung des Lorenz-Attraktors sein.
Das entspräche schon eher meiner Fantasie.

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Mögt ihr zu euren Babes für KBTD drei Fakten Teilen und ein moodboard erstellen?

Lostgirl_inidenty’s Profile PhotoDonata
vielen dank für die frage ✿
ich freue mich wirklich, euch etwas mehr über mein neustes girl zu berichten, auch, wenn mich das moodboard etwas an meine grenzen gebracht hat ^^'
also, kommen wir zu ria:
✿ margarida miller wurde als margarida tembe geboren und sollte im zuge ihrer adoption, welche vollzogen wurde, als sie sieben jahre alt war, eigentlich in mariah joleen miller umbenannt werden. da sie sich jedoch vehement dagegen wehrte, nicht nur ihre mosambik'sche heimat, sondern auch ihren namen aufzugeben, akzeptierten ihre adoptiveltern schließlich ihren wunsch und beließen es dabei, dass ihre neue tochter weiterhin 'margarida' heißen würde.
✿ als absolut poetischer freigeist kann es manchmal schwerfallen, rias kurzen ausflügen in die tiefen der philosophie und wortmalerei zu folgen. dabei kommt es ganz auf ihren gegenüber an, ob die worte, die sie spricht, inspirierender oder verwirrender natur sind.
✿ ria strebt danach, sich irgendwann als rennomierte portrait-fotografin einen namen gemacht und ausstellungen gefüllt zu haben. solange sie jedoch noch eher unbekannt ist, muss sie sich mit ihrem job bei 'better brooms', einem besenreparatur- und -aufbereitungsgeschäft, über wasser halten.

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Mögt ihr zu euren Babes für KBTD drei Fakten Teilen und ein moodboard erstellen

Was war dein Lieblingsfach in der Schule?

chikostankovic95’s Profile PhotoMephistopheles
Geographie/Erdkunde, weil meine Lehrerin das einfach extrem gut uns vermitteln konnte und der Unterricht immer Spaß gemacht hat.
Unterschiedliche geographische Lagen zu analysieren und den Lebensraum mit allen Facetten zu betrachten hat mir damals einfach enorm viel Spaß gemacht.
Dann noch Latein. War einfach durch meine gesamte Schulzeit, auch durch meine Interesse an dem antiken Rom hochinteressant. Wir haben auch oft Geschichtsunterricht gehabt und Philosophie in einem.
Gerade wenn wir die Texte von Seneca oder Cicero durchgenommen haben, haben wir alles zerpflückt damals :)
Philosophie war auch immer interessant. Einfach der Gedanke dahinter, dass wir uns allen Fragestellungen gewidmet haben und besprochen haben. Und zuletzt der Gedanke, dass kein Gedanke fehl am Platz ist und das Denken und der Diskurs darüber wichtig ist, hab ich mir bis heute daraus mitgenommen.

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Ethik & Moral sind ja zwei verschiedene Sachen. Werden zwar oft gleich verwendet, doch sind sie in der Philosophie zwei unterschiedliche Begriffe mit anderen Bedeutungen. Wie würdest du diese beiden Begriffe für dich definieren?

denislorbach’s Profile PhotoDenis Lorbach
Moral bezeichnet für mich ein menschliches Empfinden: halb Gefühl, halb Wissen. Ein anderes Wort für dieses Empfinden ist Gewissen. (Hat sich gereimt , lustig) Wenn wir mit unserem moralischen Empfinden im Reinen sind, haben wir ein gutes Gewissen. Wenn wir gegen unser moralisches Empfinden verstoßen, haben wir ein schlechtes Gewissen. Das Empfinden gleicht einer inneren Stimme, die uns sagt, ob eine Handlung richtig oder falsch ist. Moral ist unser innerer Kompass. Dieser Kompass zeigt nicht nach Norden oder Süden, sondern gibt dir ein Gefühl dafür, was falsch und was richtig ist, oder was schlecht und was gut ist.
Ethik ist eher aus dem Drang enstanden, über moralisches, motiviertes Handeln nachzdenken und sprechen zu können. Ethik ist das Nachdenken über die Moral bzw. die Wissenschaft von der Moral. Deshalb heißt es Ethik-Unterricht und nicht Moral-Unterricht. Die Moral ist Gegenstand des Ethik-Unterrichts. So, wie es in der Wissenschaft der belebten Natur (Biologie) und damit im Bio-Unterricht um das Leben als Gegenstand geht.

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Ist der Anfang die letzte Ursache oder die erste Wirkung? Liegt der Anfang des Kreises nicht geometrisch auf dessen Linie, sondern in dessen Entstehen? Oder gar in den Dingen, die ihn hervorbrachten? Hat jedes Ding in jeder Dimension einen anderen Beginn?

Man kann in der Tat, auch dort, wo du dich in Phrasen in Sicherheit wiegst, Philosophie von Pseudophilosophie unterscheiden! Also erst denken, dann schreiben! Mit deinem ersten Satz versaust du dir dein Image des philosophierenden Ask-Users! «Ist der Anfang die letzte Ursache oder die erste Wirkung?» ist schlichter Quatsch! Als ob alle Ursachen erst und dann alle Wirkungen kämen! Und als ob der Begriff der «Wirkung» nicht schon voraussetzte, dass etwas vor ihr sei. Hört sich schlau an, deine Eingangsfrage, ist aber Unsinn! Dann aber wird deine Frage doch noch interessant: der Gedanke ist, dass der Anfang des Kreises gar nicht in sich liegen muss. Man könnte so etwas formulieren wie: der Zirkel ist der Anfang aller Kreise ;) So kommen wir wenigstens in eine Henne-Ei-Diskussion. War nun der Zirkel zuerst da und ist damit der Anfang oder die Idee des Kreises, die um möglichst vollkommen visualisiert zu werden, den Zirkel als Werkzeug dazu hervorbrachte? Der Anfang des Kreises könnte somit in der Geometrie als Wissenschaft liegen.
Wenn wir Platons Ideenlehre als das Denken der Welt der Ideen als die Vierte Dimension denken, können wir auch den Zirkel als eine Emanation aus der Vierten Dimension verstehen. In dieses Gedankenkonstrukt aber bekomme ich deine Formulierung «Hat jedes Ding in jeder Dimension einen anderen Beginn?» nicht ganz unter. Wieviele Dimensionen möchtest du noch denken außer der Vierten Dimension? Es sprengt zwar meine beschränkte Vorstellungskraft, aber wenn es n Dimensionen gibt, könnte es auch n Ursprünge geben. Und jede Dimension würde als Ursprung für das Ding ein anderes Wesen konstituieren. Denn Anfänge, Ursprünge, Gene und Genesis sind ja nur deshalb bedeutsam, weil man darüber das Wesen einer Sache zu bestimmen sucht und damit eigentlich im Aristotelismus hängen bleibt. Ich sehe den Aristotelismus als einen zu engen Schuh an. Etwas hegelianisch klingt es doch, wenn ich statt dessen sage: das Wesen ist das Unwesentliche. Die Dinge mutieren, metamorphieren, verändern Aussehen und Charakter, alles fließt, nichts bleibt sich selbst gleich - Identität und Wesentlichkeit, die ja darauf basiert, sind begriffliche Fotoaufnahmen begrifflicher Art wie Fotoaufnahmen eines Sportereignisses: im Kopfballduell springen zwei Fußballer hoch, alle Muskeln angespannt, die Halsschlagadern hervortretend, Gesicht verzerrt: Klick - das Bild ist festgehalten, die Realität aber ist weitergegangen. Nun können wir anhand der Fotografie über das Wesen der Fußballer, des Kopfballs oder des Fußballspiels an sich philosophieren - wie sinnvoll ist das in welcher Dimension? Ein Gegenargument aber könnte auch für den Essentialismus genannt werden: Gene und Genese sind ja nicht vollkommen unwichtig. „Ein Buch ist ein Spiegel, aus dem kein Apostel herausgucken kann, wenn ein Affe hineinguckt.“ (Lichtenberg) Wenn Affen lange genug mutieren, werden sie vielleicht zu Aposteln und wenn Apostel lange genug mutieren, zu ... ???

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https://ask.fm/DerBilal/answers/170472906312 Ja, da entspinnt sich ein Dialog mit Bilal: https://ask.fm/DerBilal/answers/170472906312 Die ersten Aufregungen legen sich. Eine Straßenphilosophie ohne Aufregungen wäre wie Autofahren ohne Schimpfen und Stress :)))

Klugdiarrhoe’s Profile PhotoUri Bülbül
Vielleicht möglich auf der Route 66 :)
Aber wir bleiben mal vorerst noch auf ask.fm
Bilal: «Der Schlagabtausch war für mich auch befremdlich und nicht einfach zu bewältigen.»
Uri: Ja, mag sein - das Wort "befremdlich" befremdet mich etwas; es hat so viel in sich Ruhendes und dann taucht da etwas auf, was diese innere Ruhe nicht richtig aus der Bahn werfen kann, aber doch ein wenig erschüttert, nein eher etwas weniger: in Schwingung versetzt! Das kann so einem Frechdachs des Konsumismus nicht schaden ;) Da ist sie wieder die Polemik des verletzten Dichters des SOKRATES-Romans, was dir zu viel Text ist und was du nur mal gegen deine Motivation in kleinen Passagen gelesen hast, obwohl du es ja erst gar nicht lesen wolltest. Du siehst, diese Verletzung ist nicht ganz auskuriert, aber ich arbeite daran ;) Natürlich arbeite ich auch an SOKRATES - Und das ist mir das Wichtigste. Wichtig aber auch meine Philosophie des Dialogs, die nur funktionieren kann, wenn sie Personen als Gegenüber findet. Im dialektischen Prozess ist das nicht ohne Reibung und nicht ohne Gegenposition zu haben. Also bin ich dir doch dankbar für deine Hartnäckigkeit. «leicht zu bewältigen» wäre wieder eine konsumistische Haltung, zurücklehnen und genießen ohne Anstrengung! Das hier aber ist eher sportlich zu sehen: ein Boxring vielleicht - Kickboxring! Gestern habe ich einer Freundin empfohlen, Fight Club mit ihrem 17-jährigen Sohn anzuschauen, weil der Sohn es gerne mit seiner Mutter schauen will. Ich habe die Freundin darin bestärkt und auch empfohlen, mal von ihrem Standpunkt (auf dem mütterlich hohen Ross) abzurücken, es nur als Gefallen für den Sohn zu tun. So ein leises Desinteresse merken andere Menschen doch! Da fehlt das Quäntchen Herzlichkeit! Konsumismus ist Fressen ohne Liebe! Eigentlich auch ohne Lebensgenuss! Aber das werfe ich Dir @DerBilal nicht mehr vor. Irgendwann muss auch gut sein ^^ Willkommen im Fight Club!
Die nächsten Runden werden schöner. Wenn du eine kreative Einführung in die Philosophie willst, bist du bei mir absolut richtig. Philosophiegeschichte und teilweise philosophische Lehrmeinungen (Philosopheme) können referiert und wiedergekäut werden, sind aber nicht der Kern des Philosophierens. Ich bin kein Philosophiehistoriker und kein Philosophiewissenschaftler - diese findest du an den Universitäten zuhauf! Ich bin ein philosophischer Poet und ein poetischer Philosoph. Nach meinem letzten Vollmond-Auftritt meinte eine Kollegin, ich sei eher ein europäischer Vertreter der alternativen Künste, die in dem Chancenraum 103 in Dortmund zur Geltung kommen. Ja, in der Tat, so ist es! Meine Traditionen und Wurzeln sind europäisch; der Kemalismus meiner Eltern war auch europäisch wie der Kemalismus überhaupt europäisch ist. Aber europäisch zu sein ist in meinen Augen kein Kompliment wie es noch in den Augen meiner Eltern war. Ich habe der Kollegin geantwortet, dass ich die europäische Philosophie von innen aushöhle °-°

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@Klugdiarrhoe - 3000 Zeichen waren wohl doch zu wenig..

DerBilal’s Profile PhotoJemand
(2)
"Weder an meinen Themen noch an meinen Aussagen und auch nicht an der Philosophie ist irgendetwas, was du auf die Ethnie zurückführen könntest"
Du sagst es! Dankeschön! Natürlich kann ich auch Obi-Wan Kenobi heißen und der japanischste Japaner sein. Aber dass meine Frage billig und unberechtigt war, lasse ich mir nicht vorwerfen.
Schade, dass ich für dich kein interessanter Dialogpartner bin. Ich finde, man muss nicht stets die Absicht haben, vorantreibende Fragen zu stellen. Manchmal wäre es auch schön, inhaltlich unverkomplizierte Antworten zu bekommen. Ob das einen weiterbringt weiß man nicht, auch wenn man darauf abzielt. Beruht man stets darauf, dass man weitergebracht werden möchte ist es nur eine Frage der Zeit, bis man enttäuscht wird.
Ich bin auch in der Lage, schlaue Ask-User nachzuahmen, indem ich verzwickte, anspruchsvolle und anregende Fragen stelle, was aus mir aber einen Schaumschläger machen würde, der ich nicht bin.
Kommen wir zu der nächsten Frage, in der ich dich nach einer Einschätzung gebeten habe.
Eine Antwort darauf habe ich direkt und indirekt erhalten, mit der ich aber nicht ganz einverstanden. Ob das eine Rolle spielt ist auch Wurst.
Was mir unser (mehr oder minder) Dialog gezeigt hat, ist, dass ein Ort, an dem man Fragen stellen soll nicht der richtige Ort ist um Antworten zu erwarten.
Ich schmeiße den Leuten einfach halbwegs sinnvoll aneinandergereihte Wörter mit etwas - aber nicht zu viel - Feingefühl in die Fresse und laufe so schnell ich kann in die andere Richtung.
Es könnte ja wieder etwas halbwegs sinnvolles in mein Gesicht zurückgeschmissen werden, was ich nicht erwarten möchte.
Ask.fm könnte so unbedeutend sein, ist es für mein Leben aber nicht gewesen. Vielleicht zieht es mich deswegen immer wieder zurück hierher. Man kann plumpen aber auch authentischen Charakteren begegnen - so wie du es einer bist. Deswegen bekommst du auch einiges von mir ab.
Ich mag arrogant wirken, eitel oder neunmalklug. Doch weiß ich, dass diese Art von Kommunikation kein Spiegel meines wahren Charakters ist. Und das ist okay so.
Somit komme ich zum Schluss, es ist mir wirklich eine Freude deine Antworten auf meine Fragen zu lesen, die mir manchmal auch nicht passen. Denn du antwortest ungezwungen, ehrlich und seriös.
Gerade aus diesem Grund nehme ich mir bei für mich sehenswürdigen Profilen Zeit, über die Personen dahinter ein wenig zu reflektieren, um dann eine Frage zu stellen, die mir dann in den Sinn kommt und mich reizt.
So sehr ich es auch versuche, bin ich trotz dessen nicht in der Lage, mich unmissverständlich auszudrücken.
Dabei ist mein Ziel nicht Konflikten aus dem Weg zu gehen, sondern meinem Taktgefühl Ausdruck zu verleihen, was wirklich schwierig ein kann.
Nein, diese Antwort ist keine Resignation. Du hast weder gewonnen noch verloren.
Stell du mir doch mal eine Frage. Und wenn du denkst, dass mein Output dich in keinster Weise jucken wird, stelle ich dir gerne weitere :)

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Sind hier noch sympathische Menschen unterwegs ? :)

anne34978’s Profile Photoanne
Sympathie empfindet man, wenn man mit seinem Gegenüber Übereinstimmungen in gewissen Feldern hat. Das kann Politik, Kunst, Anime, Cosplay, Philosophie, Literatur, Sport, Erfahrungen etc. pp alles sein...
Das man sympathisch ist, kann jeder von sich behaupten, aber ob es dennoch wirklich so ist, kannst du nur alleine herausfinden, indem du Kontakt zu dem jeweiligen Menschen suchst und ihr ein Gespräch beginnt. Da merkt man schon, ob man eine gewisse Sympathie für jemanden entwickelt oder eher nicht.

Liest du Bücher? Wenn ja, welches Genre?

Veroniicayouknow’s Profile PhotoVerostrasza
Ich mag Fantasy (mit und ohne Romance), Biografien, Sci-Fi, Neue Sachlichkeit, Horror, Politik, Philosophie (Erich Fromm, Camus, Nietzsche, Sartre, de Beauvoir), japanische Literatur, Sachbücher in Richtung Weltraum, Meer, Religion, Mystik, Geographie und Natur und ansonsten Klassiker.

Wie glaubwürdig findest du deine Realität und Weltanschauung, wärst du bereit dein Lebensbild zu verändern oder kommt sowas garnicht in frage ?

SametErmis’s Profile Photodark_river
Ich bin eine uralte Seele, ein Indigo, INTJ und ich habe in diesem Leben 11.000 der besten Bücher gelesen, unzählige Links, Magazine, Videos, kenne ebenso die besten Filme, Geschichten, Sci Fi, Mystery und Fantasy, Mythologien, ich kenne alle Religionen, Glaubenssysteme, Philosophien, modernen und alten Wissenschaften recht gut und noch besser alle erdenlichen esoterischen und spirituellen Lehrsysteme inklusive plus all meiner eigenen Erkenntnisse, Theorien und Upgrades und der Summe all ihrer neuen bewussten Querverbindungen der Verbindung aller Dots, absolut nie dagewesen ich habe mein Weltbild unzählige Male gewechselt oder besser noch ergänzt und upgegradet und immer weiter optimiert es ist heute unfassbar fortschrittlich vielfältig mannigfaltig hoch tief und komplex und doch und gerade deshalb weiss ich das ich nichts weiss das Realität, Wahrheiten, das Universum oder besser Multiversum unglaublich flexibel und wandelbar sind und es praktisch keine festen Parameter und Konstanten gibt. Es gibt auch zu jeder Lehre und Wahrheit ebenso plausible Gegenwahrheiten und Antithesen. Alternative Realitätern und ergänzende oder sich scheinbar völlig gegenseitig ausschliessende die aber alle Teil des Ganzen und der unendlichen Möglichkeiten sind. Und solange ich lebe wird mein Wissen, Bewussstsein, Erfahrung, Verstehen wachsen und ich weitere Upgrades und neue Lehren und Erkenntnisse kennenlernen ich weiss das es nie endet, nie fertig ist, nie vollständig, nie vollkommen und doch schon lange soviel weiter als der gesamte Horizont aller 3D Kali Yuga Endzeit Bewohner dieses Planeten deren Realität meist die maximale Illussion und seelenlose Oberfläche des ganzen ist. Und doch immer noch nichts gemessen an der Unendlichkeit an Wissen und Intelligenz oder Bewusstsein und Weisheit die es in den unendlichen Welten und Zeiten zu erlangen gibt. Man lernt nie aus das gilt natürlich immer bei egal welchem Abstand und welcher erlangten Stufe. Auch wenn mein Geist oft am Ende aller Dinge, darüber hinaus und zurück, beim High End aller Philosophie war zwischen einem Frühstück und Spaziergang schon als Teenager und doch immer neu, immer anders immer noch ergänzt, upgegradet und noch komplexer werdend. Wahrlich faszinierend diese ewige Reise von Geist und Seele durch die Welten der Illussionen und Unvollständigkeiten die doch alle auch vollständig sind da fraktal und holografisch. Also ja es verändert und wandelt sich weiter und ist dennoch fester sicherer besser etabliert als alles je dagewesene auf einen hohem recht unangreifbarem Plateau so das es die Bezeichnung neue Upgrades und Vertiefungen besser trifft als Wechsel und Wandel.

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Warum nehmen die meisten psychische Erkrankungen nicht ernst? Trotz Diagnose wird unterstellt, man soll sich anstrengen, um gesund zu werden. Wo kommt das Unverständnis her? XxEpo

XxSuperwomenxX’s Profile PhotoEponomasie
erstmal ein wenig über meiner theorie zu krankheiten, die wahrscheinlich keinen juckt:
man hat einen körper mit einem immunsystem und man hat ein bewusstsein mit einem unterbewusstsein
wenn der körper krank ist, durch verletzungen, entzündungen, viren, etc., dann sorgt das immunsystem dafür, dass das problem erkannt und beseitigt wird
das immunsystem kann aber auch "krank" werden, wenn es zum beispiel gesunde körperzellen angreift, weil es die falsch erkennt, oder wenn bestimmte stoffe aus irgendeinem grund überproduziert werden; in solchen fällen muss das bewusstsein eingreifen, um eine lösung zu finden
das bewusstsein wird krank durch extreme reize, wie laute geräusche, starke emotionen oder schmerzen, womit das unterbewusstsein helfen kann, indem es zum beispiel hormone ausstösst oder bestimmte erinnerungen anpasst oder hervorruft
aber wenn das unterbewusstsein krank ist, was dann die psychischen krankheiten sind, gibt es kein system, das dafür gemacht ist, automatisch das problem zu lösen; solche krankheiten haben fast immer starke auswirkungen auf den körper, das bewusstsein und auch das immunsystem, und diese auswirkungen sind das einzige was für andere menschen wirklich erkennbar ist. da wir selbst nicht wirklich zugriff auf das unterbewusstsein haben, verstehen die meisten leute nicht, was da vor sich geht; weder bei sich selbst, noch bei anderen. also werden andere nur die äußeren symptome der psychischen krankheit sehen und annehmen, dass die eigentlichen symptome die krankheit selbst sind. da normalerweise die äußeren krankheiten quasi von selbst heilen, wird dann angenommen, dass du nicht versuchst gesund zu werden, wenn sie sehen, dass es nicht besser wird
vielleicht könnte man sogar sagen, dass das heilsystem für das unterbewusstsein andere menschen sind, aber dass einfach die meisten menschen selbst krank sind und deshalb nicht zum heilen fähig sind
das war mein vortrag über die philosophie von krankheiten, vielen dank für die aufmerksamkeit.

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Kennst du die Religion des fliegenden Spargettimonsters?

Dabei handelt es sich eher um eine Parodie und mittlerweile auch eine Philosophie, als eine Religion. Wenn du eine wirkliche Religion willst, die nichts wirklich ernst nimmt und andere Religionen trotzdem parodiert, dann beschäftige dich mit dem Diskordianismus.

Language: English