#züge

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Um deine Züge leg ich Trauer, um deine Züge leg ich Lust, indes die Nacht, die Todesschauer weben allein durch meine Brust. 🌹

🖤🖤🖤
Weder in einem Märchen zu erzählen, noch mit einem Stift zu beschreiben🔥💫🤩🧝‍♀️
Ни в сказке сказать, ни пером описать🔥💫🤩🧝‍♀️
Um deine Züge leg ich Trauer
um deine Züge leg ich Lust
indes die Nacht die

Wieso akzeptierst du manche Seiten an dir leichter als andere?

Herzenskind89’s Profile PhotoHerzenskind
Juhu...Herzi.....ich hielt inne und überlegte eine Weile über meine Seiten.....meine Antwort darauf ist....ich akzeptiere alle Seiten an mir....es bleibt mir ja nichts anderes übrig....alles andere hätte für mich schizophrene Züge.
Wie andere meine Seiten akzeptieren.....naja....

Glaubst du, dass Martin ernsthaft krank im Kopf ist?

Ich Versuche das mal so wertungsfrei zu beantworten wie es geht, okay?
Bei ihm ist es so, dass sehr vieles von dem, was er hier so tut und sagt darauf hinweisen KÖNNTE, dass er ein psychisches Problem hat oder auf die eine oder andere Art gestört ist.
Dabei gibt es vieles, was auf ihn zutreffen könnte, vorausgesetzt, es ist nicht alles "gespielt".
Eine bipolare Persönlichkeitsstörung könnte zum Beispiel vorliegen, verbunden mit einigen anderen "Problemchen".
Narzissmus, soziopathische Züge, Paranoia, Realitätsverlust, Empathielosigkeit, krankhaftes Lügen, zwanghafter Eskapismus etc.
Das sind alles so Sachen, die einem da einfallen könnten. Eigentlich sogar noch mehr.
Aber nur einmal angenommen es ist alles haargenau so, wie er das selber sagt. Also das ist alles nur "gespielt". Dann ist es immer noch so, dass er dennoch definitiv irgendwo "ne Macke" haben muss, wie man so schön sagt, weil sich das nicht mehr damit erklären lässt, einfach nur ein Arsch zu sein und einen schlechten Charakter zu haben.

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Mögt ihr zu euren Babes für KBTD drei Fakten Teilen und ein moodboard erstellen?

Lostgirl_inidenty’s Profile PhotoDonata
vielen dank für die frage ✿
ich freue mich wirklich, euch etwas mehr über mein neustes girl zu berichten, auch, wenn mich das moodboard etwas an meine grenzen gebracht hat ^^'
also, kommen wir zu ria:
✿ margarida miller wurde als margarida tembe geboren und sollte im zuge ihrer adoption, welche vollzogen wurde, als sie sieben jahre alt war, eigentlich in mariah joleen miller umbenannt werden. da sie sich jedoch vehement dagegen wehrte, nicht nur ihre mosambik'sche heimat, sondern auch ihren namen aufzugeben, akzeptierten ihre adoptiveltern schließlich ihren wunsch und beließen es dabei, dass ihre neue tochter weiterhin 'margarida' heißen würde.
✿ als absolut poetischer freigeist kann es manchmal schwerfallen, rias kurzen ausflügen in die tiefen der philosophie und wortmalerei zu folgen. dabei kommt es ganz auf ihren gegenüber an, ob die worte, die sie spricht, inspirierender oder verwirrender natur sind.
✿ ria strebt danach, sich irgendwann als rennomierte portrait-fotografin einen namen gemacht und ausstellungen gefüllt zu haben. solange sie jedoch noch eher unbekannt ist, muss sie sich mit ihrem job bei 'better brooms', einem besenreparatur- und -aufbereitungsgeschäft, über wasser halten.

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Mögt ihr zu euren Babes für KBTD drei Fakten Teilen und ein moodboard erstellen

Wie geht es dir momentan?

Asyielle’s Profile PhotoAsyielle
Verdammt die Heimat brennt ! wie solls da einem alten
Forstmann da schon gehen. Die geschädigten und
dürren Fichtenbestände sind natürlich dabei ein fataler
Brandbeschleuniger.....ABER !
Wenn ich's in den über 42 Berufsjahren nicht schon so oft erlebt hätte...Der Wald erholt sich schnell wieder. Natürlich kommen erstmal extrem rasant die Kräuter, die Beeren und alle Pionierholzarten zum Zuge. Wie die Weide, die Pappel usw.....aber immer noch besser wie Garnischt.
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https://www.youtube.com/watch?v=FIzaC3vEspMdruide0815’s Video 171429606301 FIzaC3vEspMdruide0815’s Video 171429606301 FIzaC3vEspM
Wie geht es dir momentan

Glaubst du du bist Toxisch?

habibicem’s Profile PhotoCem's Bond
Ich habe durchaus mal die eine oder andere toxische Verhaltensweise, die ich an den Tag lege. Und ich weiß, dass ich mich äußerst toxisch verhalten kann, weil das an Stellen in meinem Leben bereits so war.
Aber als Person bin ich...jo, wholesome. There I've said it.
Mein Charakter tendiert nicht dazu, toxisches Verhalten zu vertiefen, und neben eindeutigem Feedback kann ich ganz direkt sehen, dass ich anderen Menschen grundsätzlich gut tue.
Nichts davon ist eine Einbahnstraße, though. Kann sein, dass ich mich morgen in einem Streit mal echt daneben benehme und eine toxische Attitüde bringe. Kann sein, dass ich heute super wholesome für meine Freunde und echt toxisch zu einer Person war, die ich nicht leiden kann. Kann sein, dass vorletzte Woche meine wholesome Attitüde in einer Freundschaft Züge von toxic positivity annahm, weil ich einfach nicht wollte, dass es uns schlecht geht, weil ich es nicht akzeptieren konnte. Kann sein, dass in meiner Beziehung am Anfang und dann auch mal wieder in den letzten Jahren toxische Dynamiken herrschten.
Aber all das verunsichert mich immer weniger. Ich kann darüber reflektieren, ob mit oder ohne Feedback, und allein das ist etwas, was eine Person davon abhält, toxisch zu SEIN. Es ist ein riesen Unterschied, ob man MAL ein toxisches Verhalten an den Tag legt und grundsätzlich darüber reflektieren kann - seriously, wir sind Menschen, wir sind auch mal egoistisch, ungerecht, selbstgerecht, bissig, garstig, bösartig - oder ob generell ein toxisches Verhalten als Lösungsstrategie in Problemsituationen oder bei Unsicherheiten gewählt wird, also ob jemand toxisch IST.
Ich habe den Unterschied selbst zu spüren bekommen, und puh, es ist zum Glück nur ein sehr kleiner Prozentsatz an Menschen, die wirklich toxisch SIND. Selbst an meinen Tiefpunkten, in denen ich wirklich ein wandelndes Giftfass war, würde ich nicht davon sprechen, dass ich toxisch WAR im Sinne meines Seins, obwohl ich mich unbestreitbar extrem toxisch verhalten habe; einfach, weil es ein erlerntes Verhalten war, über das ich grundsätzlich immer noch reflektieren konnte. Menschen, die toxisch SIND, können das nicht.
Ging jetzt vielleicht ein bisschen deep, aber als Survivor war diese Realisation enorm wichtig für mich, da Teil meiner Erlebnisse war, mich über Jahre so zu gaslighten, dass andere und ich mich als eine stark manipulative, also grundsätzlich toxische Person wahrnahmen. Gleichzeitig musste ich lernen, dass es Menschen, eben diesen dankenswerterweise sehr geringen Prozentsatz gibt, die einfach niemals von ihrem toxischen Verhalten abrücken können. Auch das war wichtig, weil man zwingend aufhören muss, nach "einer Lösung" zu suchen, in der so ein Mensch auch nur ansatzweise etwas versteht, akzeptiert, reflektiert, die Dinge nicht mit seinem Gift umwandelt.
In den allermeisten Fällen ist es aber eben keine Einbahnstraße. Wir können uns entwickeln, und das ist cool. Ich kann mich entwickeln.

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Was sagst du zum Thema gesellschaftlicher Zerfall, bzw. wie findest du das?

sombrerokomb’s Profile PhotoFilip El Felipe
Dies sei ganz davon abhängig, was man an jener Stelle von mir zu hören erwartet. Ein interdisziplinäres Komprimat zum Thema sei theoretisch möglich, im Zuge der Zeichenbegrenzung allerdings kaum angemessen realisierbar, da es hierzu sicherlich einiges zum kontemplieren gibt. Zudem beherberge ein solcher Abriss unter anderem ein Konglomerat aus eigenen Gedanken, Meinungen, Erfahrungen und Perspektiven, wofür ask aus mehrerlei Gründen ganz offensichtlich keine adäquate Plattform darzustellen weiß.
Nur eines - meinen Blick fokussiere ich vorzugsweise auf eine mehr oder minder fiktive Welt, welche sich einer solchen Problematik entbehrt oder vielmehr: Sei ein solcher Konflikt vorstellig, so fällt dessen Auflösung dort vergleichsweise wortwörtlich abenteuerlich aus und jenen Ausblick meine ich gegenüber der relativen Machtlosigkeit innerhalb hiesiger Gefilde zu präferieren. Retrospektiv spannt sich damit wiederum ein Bogen zu den tatsächlichen Konditionen, doch gehe ich darauf genauer ein, klopfen wir wohl erneut an den Pforten plattformgegebener Limitierungen.

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Hallo Andreas. Früher war der 17.Juni gesetzlicher Feiertag in Westdeutschland und West-Berlin. Wie hast du das erlebt, wurde darüber in den Medien berichtet? Viel Spaß am Abend, lass dich aber wirklich nicht grillen.

FraeuleinFritzi’s Profile PhotoFritzi
Hallöchen liebe Fritzi 😉💚 Irgendwie bin ich faul bei ASK geworden und habe Deine Frage erst heute ( am 19. Juni 😉 ) gelesen 🙈 Ja, ja ! Der 17. Juni 🤔 Irgendwie hat man sich inzwischen an die deutsche Einheit gewöhnt oder das ganze ist schon zu lange her 🤷‍♂️ Bei uns in der Zeitung waren im Zuge dessen immer mal wieder Artikel drin, in den sich ein paar Zeitzeugen von damals zu Wort gemeldet haben 📰 ! Ich wohne ja direkt an der ehemaligen, innerdeutschen Grenze und da sind damals über Nacht ganze Dörfer bzw. die Einwohner verschwunden 😱 Manche wurden umgesiedelt, andere sind schlicht mit Sack und Pack in den Westen abgehauen 💨💨💨💨 Bis zu diesem Zeitpunkt war die Grenze ja noch nicht so dicht wie man glauben sollte ! Mein Vater hat nach seiner Lehre 1952 auch noch fast 1 Jahr heimlich im Westen im Forst gearbeitet 🌲🌲🌲und ist abends wieder nach Hause 😉 Dieses Jahr war im Fernsehen so gut wie nichts zu sehen 🤔 Vermutlich haben wir inzwischen andere Probleme ( Ukraine, Corona ) Bestimmt wird das aber alles zum 70. Jahrestag, nächste Jahr, noch einmal größer aufgewärmt und die Politiker klatschen sich dann gegenseitig auf die Schulter was sie nicht alles für die " Deutsche Einheit " geleistet haben und wie prima wir inzwischen " wiedervereint " sind 🙈
Anmerkung: Inzwischen ist es wirklich heiß geworden 🔥🥩🥵🤣🤣🤣

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Hallo Andreas Früher war der 17Juni gesetzlicher Feiertag in Westdeutschland und

Magst du deine Nase? Oder willst du sie dir operieren lassen / hast es schon getan?

Im Zuge des pubertären Gestaltwandels entwickelte sich meine süße kindliche Stupsnase zu einer monströsen Gruselnase, aber ich hatte dann ein paar Jahrzehnte Zeit, um mich daran zu gewöhnen. Eine OP habe ich nie in Betracht gezogen, sowas geht nicht selten schief...

Guten Morgen zsm ? Wie findet ihr die Idee mit dem 9 Euro Ticket?

Anfangs war ich begeistert, weil ich damit immerhin 43€ mehr im Monat zur Verfügung habe, zumindest für die nächsten drei Monate. Allerdings hat das Ticket auch seine negativen Seiten wie zum Beispiel die überfüllten Züge. Auch wenn die Corona-Regeln zu 90% abgeschafft wurden, viele Menschen fördern einfach die Übertragung der Krankheit und in den Zügen wird das leider dann auch wieder der Fall sein, trotz Masken, welche einfach zu oft falsch getragen werden.

Was ist wenn das 9 Euro Ticket nur dazu gedacht ist Damit sich viele Leute wieder infizieren Und Karl lauerbac# uns wieder mit lockdown usw bestrafen kann ? Hmm fragen über fragen

Die Frage die ich mir da stelle: Was bringt es der Regierung, wenn sich die Bürger mit Corona anstecken? Sie zahlt dabei doch nur drauf, oder nicht?
Allerdings muss ich dir in dem Fall Recht geben, dass die vollen Züge defintiiv ein Risiko bedeuten sich anzustecken.

Was machst Du gerade nicht? Und was schon?

Limerence67257’s Profile PhotoLimerence
Bin heute einfach 20km nachhause gelaufen besoffen mit einer Freundin 6 stunden lang HAAHAHAHAH 😭😭 zu geizig für taxi gewesen, zu blöd gewesen um zu wissen das Züge und Büsse fahren
Liked by: Almani Sam

Mich würde interessieren ob du das 9€ Ticket benutzt, was die Regierung geplant hat? 😊

Jasiee’s Profile PhotoPurplebrain
Bestimmt nicht. Ich habe keinen Bock auf überfüllte Bahnen, Busse oder Züge. Außerdem sind es bis zur nächsten ÖPNV-Haltestelle 15 Minuten Fußweg.
Liked by: G pnkt

Hast du auch das Gefühl langsam durchzudrehen?

Langsam? Ich bin seit mindestens nem Jahr mental am Limit. Schlecht, wenn die Reserven schon vor der ganzen Pandemie-Situation im Keller waren, und das letzte bißchen dann noch im Zuge der Pandemie verheizt wurde..

Hey Stephan Was denkst du tut mehr weh und warum.: Ersetzt zu werden, oder Ersatz zu sein?

Forschtbar’s Profile PhotoMirco
Hallo Mirco 🙋🏽‍♂️
Schön mal wieder eine Frage von Dir zu erhalten.
Ersatz zu sein wäre für mich das schwerere Los. Das schürt u.U. zu viele Hoffnungen, um doch noch eines Tages zum Zuge zu kommen.
Wenn man hingegen ersetzt wird steht man gleich vor vollendeten Tatsachen. Hier kann man sich direkt neu orientieren, ohne wertvolle Lebenszeit zu verschenken.
Einen schönen Abend Dir noch 🌘✨😊

#TeamJohnnyDepp oder #TeamAberHeard ?

Ich finde es furchtbar, dass sich da "Teams" benennen. Ich bin nicht "für" oder "gegen" irgendjemanden.
Johnny Depp war sicherlich, wie er meines Wissens selbst sagte, kein guter Ehemann, er hatte Dr.ogenprobleme, sie wusste das, aber das entschuldigt das natürlich nicht. Dennoch, sie hätte gehen können.
Ich habe die Audios gehört und jetzt im Zuge der Verhandlung noch mehr Mitschnitte mitbekommen. Die Audio-Leaks haben mich letztes Jahr in tagelang anhaltende Flashbacks des narz.isstischen Abvse, den ich erleben musste, geworfen. Sie ist eindeutig ein Gaslighter, verbal und psychisch und nun ja, laut ihrer eigenen Aussagen auch physisch m.isshandelnd gewesen. Die vorgelegten Beweise, wie die Film- und Audio-Aufnahmen, die sie teilweise in seinen tiefsten Momenten gestartet(!!) hat, haben diesen Eindruck bei mir bisher nur noch bestärkt.
Da ich selbst erlebt habe, WAS für Lügen so ein Abvser sich aus den Fingern saugen kann und wie sehr sie ihre Umgebung täuschen können, glaube ich sofort, dass sie zu so einem gigantischen und vorbereiteten Hoax in der Lage ist. Der Mann, der eine Freundin von mir benutzte, hat in dem Zeitraum vor seiner Verhaftung u.a. diverse Abschlüsse und letztendlich sogar Arbeiten gefälscht, um seine falsche Identität aufrecht zu erhalten. Möglich ist da a l l e s.
Als ehemaliges O.pfer und als Zeuge von derartigen Menschen und ihrem Einfluss muss ich auch sagen, dass Depp's "schlechtes Verhalten" ziemlich typisch für ein O.pfer im Verlauf des Abvse sein kann, weswegen ich es nicht so gern bewerten will. Durch das permanente, verbale Erniedrigen, ständiges Beobachtet-werden und anhaltende Vorhaltungen usw. entwickelt man Verhaltensweisen, die für sich selbst oft auch echt toxisch sind und die man meist erst nach Ende solcher Bindungen wieder verlernen muss - Verweigerung von Kommunikation in bestimmten Situationen, Verheimlichen von persönlichen Wünschen o.ä., Dr.ogenkonsum, Kritik- und Streitunfähigkeit, Selbstverletzung, etc.
Das spielt diesen Menschen dann eben noch in die Hände, nicht nur, weil sie mehr "Fehler" präsentiert bekommen, die in einem unendlichen Ungleichgewicht gegen einen benutzt werden - als Mensch mit Empathie und Verantwortungsbewusstsein hat man im Gegensatz zu diesen Menschen auch ein beißend schlechtes Gewissen für all die Dinge, von denen man weiß, dass sie "falsch" sind, für die man aber auch keinen Ausweg sieht (da Trennung meist nicht möglich). Da jetzt auch sichtbar wurde, unter welchen massiven Druck sie ihn bei seinen Trennungsversuchen gesetzt hat, erhöht das meine Sympathie und mein Verständnis für ihn, da ich das sowohl selbst, als auch miterlebt habe.
Ich wünsche ihm, dass er diese Verhaltensweisen verlernen kann, sofern er noch nicht hat, dass er seinen Dämon los wird und dass er mit den Dr.ogen aufhört.

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Liked by: roggenbrot Arī

(Wie) kann man heutzutage überhaupt noch „ehrenhaft“ handeln?

Fea3li’s Profile PhotoPheline
Hui, mit dem Begriff der "Ehre" bzw. "Ehrhaftigkeit" gehen mannigfache Konnotationen einher, die (sozio-)kulturell, kontextuell, historisch und gesellschaftlich ausgesprochen variieren. Für mich ist die Wahrnehmung dieses Begriffs im intellektuellen Maße anders als im kulturellen. In meiner eigenen Kultur (die ich als solche nicht adaptiere, weil ich den Begriff innerhalb dessen als konservativ und chauvinistisch erachte), wird Ehre bzw. Ehrenhaftigkeit sehr oft auf das Maß der weltlichen Abstinenz und Sittsamkeit (von Frauen) reduziert, die oftmals mit dem Erhalt von regelhaftem Verhalten innerhalb eines bestimmten Kollektivs einhergeht. Im konträren Beispiel des Geschlechts wäre es brüderliche, oft blinde Loyalität, autoritärer Gehorsam und eine Art illusorisches Überlegenheitsgefühl gegenüber den "Unehrenhaften" (ergo den "Sittenlosen"). Wenn das normhafte Verhalten im Kollektiv eingehalten und als solches bewahrt wird, gebührt dem Einzelnen ein Anspruch auf Achtung und Erhabenheit. Im Extremfall hat diese Ehre dann einen so hohen Geltungsanspruch, dass fragwürdige Handlungen legitimiert werden. Den Begriff der "Ehre" betrachte ich daher sehr kritisch, weshalb ich ihn stets in einen entsprechenden Kontext setze.
"Ehrenhaftes" Verhalten wäre für mich nicht das Recht der Achtung durch eine maßgebliche Verhaltensnorm, die im Kern patriarchal und für den Einzelnen unterdrückend und regressiv ist, sondern gebietet eher eine Form von ethisch-moralischem "Anstand" (Hilfsbereitschaft, Bescheidenheit, Nächstenliebe, Toleranz, Offenheit, Selbstkontrolle, respektvolles Verhalten etc.). Damit einhergehend ist ehrenhaftes Handeln für mich stets im Wohl der Allgemeinheit. Oft spricht man auch von "ehrenhaften" Absichten, was für mich in etwa mit diesen von mir erwähnten Eigenschaften einhergeht. Aber der Begriff ist nach wie vor kontrovers in meinen Augen, weil er von diversen Gesellschaften zweckentfremdet, verdreht und für egoistische sowie schädliche Intentionen gebraucht wird. Der eigene, "nonkonforme" Lebensstil als Sittsamkeitsklausel sollte dabei nie im Fokus stehen, nur die entsprechenden Absichten, die entweder einer anderen Person oder mehreren zugute kommen oder diesen schaden.
Der Begriff ist im heutigen Zeitalter leider irgendein nichtssagendes und fragwürdiges Statussymbol im Zuge der unreflektierten Selbstdarstellung, um Macht und Kontrolle über individuelle Gepflogenheiten auszuüben. Kulturell habe ich da wirklich einiges mitmachen müssen.

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Glaubst du, dass unsere Gesellschaft sicherer wäre, wenn jeder eine Waffe tragen würde? Warum?

Nadii_ne’s Profile PhotoNadine ♡
Zu absolut 0%. Alleine das Gefahrenpotential wäre bei Weitem größer, da generell schon einmal die Möglichkeit bestünde, diese zu benutzen.
Auf der anderen Seite ist da das Individuum Mensch. Das kann sich in alle Richtungen äußern. Generell bezeichne ich die Menschheit gerne als naiv, beispielsweise auf die Vernunft zu appelieren, sich aus freien Stücken gegen Covid zu impfen. Generell braucht es erst das sogenannte böse Erwachen und selbst danach sind noch bei Weitem keine 100% einsichtig. Aber zurück zum Thema.
Spontan fallen mir schon einmal 3 charakteristische Züge ein, die ich größeren Menschengruppen zuweisen würde. Unproblematisch sind in jenem Fall Menschen, die sich durch den Besitz sicherer fühlen würden.
Problematischer, wie vermutlich bei mir in gewisser Ausprägung vorhanden, Menschen, die sich die Lage immer wieder bewusst werden, sich umso unsicherer fühlen, oder sogar panisch werden und im schlechtesten Fall zu einer nicht notwendigen "Notwehr". Das kann generell auf lange Sicht sicher auch zu einer Misstrauens-Gesellschaft führen, indirekt also auch ein eher größeres Thema.
Direkt gefährdend sind dagegen Menschen, die Selbstkontrolle nicht einmal buchstabieren können. Unser Leben besteht aus vielen, vielen Konflikten - was auf der einen Seite natürlich auch wertvoll für die Weiterentwicklung ist. Allerdings ist der Mensch von einem gewissen Eskalationspotential auch nicht gerade freizusprechen. Mehr als eine Kurzschlussreaktion braucht es dann an einem blöden Tag bei der falschen Person nicht, um zu einer noch blöderen Aktion zu führen.
Wenn man dann Richtung Amerika schaut und von gewissen Schul-Eskalationen hörtn oder von Familienunglücken hört, bei dem die 12-jährige Tochter das gute Stück ausversehen losgehen ließ, dann wage ich diese Sicherheit umso mehr zu bezweifeln.

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Mehrere Studien zeigen, dass Frauen bei der Partnerwahl eher auf charakterliche Stärken achten, Loyalität, Zuverlässigkeit und Freundlichkeit sind ihnen wichtiger als die Attraktivität. Männer sehen das Aussehen als sehr wichtig an. Kannst du dem zustimmen? Wieso?

Marie29052001’s Profile PhotoMarie ♡
Hm..also mir ist das egal, was irgendwelche Studien sagen. Ich finde, es nimmt sich nix. Viele Mädchen (nenne sie bewusst nicht "Frauen") achten leider auch sehr krass auf's Aussehen, aber gibt auch Männer, die mehr auf die charakterlichen Züge achten. So, natürlich wenn man nach der heutigen Gesellschaft geht, ist es eher so, dass Jungs (nenne sie bewusst nicht "Männer") mehr auf's Aussehen achten und Frauen auf den Charakter. Aber dem ist nicht so. Beide nehmen sich da nicht viel. Gibt halt solche und solche

Wenn jemand besonders nett zu dir ist, fragst du dich dann, ob und was die Person von dir will?

KiriePie’s Profile PhotoAngel of Thursday
Nein, das sehe ich als normal an! Unfreundliche Menschen kommen bei mir erst gar nicht zum Zuge bzw. müssen sich hinten anstellen. Weiß auch nicht was daran so schwer sein soll, nett zu sein. Umso schöner ist doch auch die Reaktion des anderen.

Nachdem ich neulich statt einer Dreiviertelstunde vier Stunden lang mit der Bahn unterwegs war: Was war dein nervigstes / skurrilstes Erlebnis mit der Bahn?

gichi97’s Profile Photogichi
Zug fährt aus diesem Dorf ab. Fährt langsam und bleibt vor einer Schranke stehen und fährt erstmal ned weiter. Fährt nach ner halben std weiter aber langsam weil iwas kaputt war. Nächster halt (war normal 10min mit dem Zug war aber dann 30min dauerte) musste jeder aussteigen und in den nächsten (kam nach 10min). Problem war ich konnte nur 2stationen fahren mit dem anderen weil der nur kurz vor dem hbf endete wo ich hin musste… also nochmal 30min warten… dieser hatte Verspätung und wäre also abends erst nach 00:00 Uhr nachhause angekommen also sagte meine mom ich soll zurück fahren zu meinem Freund weil sie ned wollte das ich so spät noch unterwegs bin… war an einem Ostersonntag. Zurück ging alles ganz flott und normal und war innerhalb von 30min bei ihm (normale Zeit) und genau dann als ich bei ihm ankam wieder sind alle Züge normal gefahren…

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Hast du schon mal unterrichtet? Wenn ja, was und welcher Zielgruppe? Wie ging es dir dabei?

Ich habe im Zuge meines sechsmonatigen Praktikums in der Förderschule eine kleine Unterrichtsstunde gehalten. Nur eine, weil das meine Sozialphobie damals einfach noch hart gekiIIt hat, aber war schon süß. Die fanden mich ja megacool und wollten halt gut kommen, ne? Meine Unterrichtsstunde hat den Unterschied zwischen E-Gitarre, Akustikgitarre und Westerngitarre erklärt und war mehr unterhaltsames, interaktives Musik-Fun-Fact-Lernen, aber war schon cool.
Dieses bei Übungen mal aushelfen und so weiter hat mir allerdings echt gut gefallen. Es war anstrengend, wenn ein Schüler einfach nicht wollte (oder ausgerastet ist, aber dafür war ich nur selten zuständig), aber so schön, wenn ich wusste, dass er sich nicht schämte, oder einen kleinen Aha-Moment hatte.
Mehr gefallen haben mir immer meine längeren Vorträge im Zuge des Abiturs. Ein Referat ging um die Umweltpolitik der EU mit der Veranschaulichung anhand CO²-Emissionen und dem steigenden heuchlerischen Bewusstseins der Union, das ich schon ziemlich gerockt habe. Ein anderes war eigentlich eine vorgestellte These namens "Bernie Sanders changed the USA", in einer habe ich China vorgestellt. Dann war da eins, in dem ich innerhalb von Ethik Utopie/Dystopie in Fiktion und Realität kritisch betrachten sollte, das kam aber sehr kurz.
Eigentlich alles relativ kleine Dinge, und wahrscheinlich würden die wenigsten von "unterrichten" sprechen. Ich bin halt immer mit dem Anspruch rangegangen, den Leuten was mitzugeben und darauf zu sxheißen, ob das ggf. meiner Note schadet (hat es nie, hatte faire Lehrer). Mir hat ehrlich gesagt nichts mehr Spaß gemacht als zwanzig aufmerksamen Leuten mal endlich zu erklären, warum sie sich sehr wohl für Politik interessieren könnten, einfach weil es Spaß machen kann oder eben auch, weil es sie betrifft. Habe natürlich an niemandes Welt gerüttelt, aber schon ein, zwei neue Gedanken eingebracht, und das war ja mein kleines Ziel. So was ist viel wert.
Lehrer werden war immer schon ein kleiner Traum von mir. Leider bin ich dafür zu sprunghaft, emotional meine ich, und vielleicht auch zu instabil. Ich bleib wohl in der Kunst, um meinen Teil zur Gesellschaft beizutragen, und wenn's nicht unbedingt das Hirn ist, dann immerhin das Herz. Aber mein Traum ist schon ein bisschen, der coole Alte zu sein, zu dem die Kids kommen, um sich Geschichten anzuhören, aber auch, um sich vielleicht über Unsicherheiten oder Konflikte auszusprechen. Eben meine kleine Utopie. Erstmal hoffe ich, dass ich für meinen Neffen nicht so fremd bin, weil ich einfach nicht so präsent bin oft, weil ich halt oft in meinem Schleier bin. Schwierig mit Kids, ne?

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Was ist deine Meinung zur Abtreibung? Findest du, dass jede Frau die freie Wahl haben sollte oder ist für dich eine Abtreibung Mord?

Marie29052001’s Profile PhotoMarie ♡
Der menschliche Embryo nimmt erst ab der 12/13 Schwangerschaftswoche menschliche Züge an. Man kann in Deutschland auch nur bis zu der Woche abtreiben. Für mich ist das daher kein Mord, aber nicht jeder teilt diese Meinung.

Fährt ihr gerne mit dem Zug

Melanie90522’s Profile PhotoMelanie
Ja! Saß erst kürzlich eine Stunde in einem Zug fest mit einem irischen, sehr lang-rot-haarigen Murakamileser, der 1Q84 dabeihatte und eigentlich dringend zum Flughafen musste und es war die lustigste Fahrt meines Lebens, auch wenn er seinen Zug dann verpasst hat und ich konstant irgendwelche Beleidigungen aus dem Französischen ins Englische übersetzen musste (Ein Franzose ohne Ticket hat im Zug alle beleidigt, deshalb mussten wir auch so lange warten), was ganz schön herausfordernd war.
Also ja, ich treffe im Zug immer wieder richtig sympathische Menschen (und frage nie nach ihren Handynummern oder Email-Adressen, warum eigentlich?) und da ich keinen Führerschein besitze, bin ich ziemlich doll auf Züge angewiesen und kann viele mysteriöse, ulkige oder einfach nur nervtötende Zuggeschichten zum besten geben.

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Was ist Dekadenz für dich? Wobei fühlst du dich manchmal ein bisschen dekadent?

Unter Dekadenz verstehe ich vordergründige eine Art verschwenderischen, sehr materialistisch angehauchten und ausschweifenden Lebensstil, allen voran im eigenen Konsumverhalten, aber simultan das Verdrängen von Kultur und Moral im Zuge von hedonistischer Lustmaximierung. Ich sehe darin meist eine gewisse Achtlosigkeit im Umgang mit Dingen und Ressourcen, die man für selbstverständlich hält (Wasser, Nahrung, Wärme und Obdacht) sowie das dezidierte Aufrechterhalten einer luxuriösen Maxime, die nicht notwendig ist.
Ich selbst bin/war allen voran ausgesprochen dekadent im Umgang mit eigenem Geld. Ich hatte eine wirklich schlimme Phase, in welcher ich beinahe wöchentlich irgendeinen irrelevanten Krimskrams gekauft habe, bloß, weil es temporär eine gewisse Erfüllung garantiert hat. Am schlimmsten war das mit Büchern. Mittlerweile kaufe ich sehr selten Bücher und besuche lieber Büchereien oder gebrauche E-Books (ist genauso ressourcenfeindlich, aber platzsparend). Ich bin kein wirklicher Verfechter des Minimalismus, aber ich sehe langsam dessen Vorzüge bis zu einem gewissen Mindestmaß. Ich ertrinke in meinen Bücherstapeln. xd Ich glaube, mit Essen und Wasser war das früher auch der Fall, aber heute kratze ich jeden Rest aus Verpackungen oder eigenen Gerichten. Nichts soll verschwendet oder achtlos entsorgt werden. Ich habe erst heute meine Eltern auf den Wasserabdruck von Avocados aufmerksam gemacht, als ich traurig sechs verfaulte Exemplare entsorgen musste. Reaktion: "Also ich kann ja nicht die ganze Welt retten, das sollen schön die Konzerne machen." Berechtigter Einwand, aber die komplette Verantwortung auf die sehr handlungsarme Politik abzuwälzen ist auch ausgesprochen ignorant und gemütlich, um sich von globalen Problemen im Leben zu distanzieren. Auch das ist ausgesprochen dekadent.

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Liked by: Fritzi Nenenene Pheline

Auf welches deiner Bücher bist du am meisten stolz?

Mein letztes. Es heißt "Kinder im Nebel" und spielt in einer postapokalyptischen Welt, wo der Mensch im Zuge des Kalten Krieges die Welt durch Bomben so sehr erschüttert hat, dass ein Riss zwischen der unseren und der metaphysischen (oder Geister-)Welt entstanden ist. Dadurch sind fast alle Menschen gestorben und der Rest sehr vereinsamt.
Das Buch spielt in Polen, Berlin und in der Ukraine, aber ist nicht so sowjetisch geprägt, wie das jetzt anmutet. Im Gegenteil geht es eher um die Relativität von Politik nach dem, na ja, Weltuntergang. Die trotzigen Gestalten, die noch an Revolution glauben, die resignierten, die der Gesellschaft abgeschworen haben. Und mittendrin meine Protagonistin.
Es ist 900 Seiten lang und wirklich nicht "perfekt" (sehr on the nose manchmal), und lange nicht fertig überarbeitet, aber ich habe es wirklich, wirklich gern. Es ist so schön melancholisch, hoffnungsvoll und pessimistisch zugleich. Keine Ahnung.
Ich kann nicht aufhören, mich zu fragen, warum ich den Ausgangspunkt die 1970er und nicht die 2020er gemacht habe. Eine einfachere Zeit? Na ja. Ist die Gegenwart so ein Clusterfvck? Wie dann eine Verbindung spüren? Vielleicht ist es die aus melancholischer Sicht geradezu poetische Gefahr des Atomkriegs während des Kalten Krieges, dieses klare, unmögliche, lächerliche Denken in Schwarz und Weiß, Westen und Osten. Vielleicht. Keine Ahnung. Ich mag das Buch auf jeden Fall.

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Auf welches deiner Bücher bist du am meisten stolz

Hallöchen. Gibt es für dich Orte in der Stadt wo du schon ewig nicht mehr warst und wenn du mal da bist, ist es in deiner Errinnerung ganz anders, als jetzt ist? So ca. nach 10-20 Jahren nun mit Neubau. 🤔Wenn ich an Warschauer Straße, Ostkreuz, Grünau, Bornholmer Straße denke und dann diese Züge...

id77852424’s Profile PhotoМарина *kein VIP*
Jaaaaa Marina immer wieder 😳😲. Nicht nur die von dir genannten Orte auch im ehemaligen Westteil. Da z.B. Gesundbrunnen, Zoologischer Garten die Siemensstadt. Ich fahre auch viel durch die Stadt und auch im kleinen sind überall Veränderungen zu beobachten. Das ist auch in der Umgebung von Berlin zu sehen 🤔😅.
Ich kenne Ecken von Berlin da war vor ein paar Jahren nichts und jetzt ist alles zugepflastert 😢.

Der Moment wenn Leute absichtlich negativ auf eure Shoutouts reagieren, um euch irgendwie in eine alte Diskussion zu verwickeln, oder Wut an euch raus zu lassen, weil ihr sie mal kritisiert habt. Bro, wenn du wen nicht leiden kannst, dann lösch die Nachricht doch einfach, wo ist das Problem😅

Devils_never_cry’s Profile PhotoMatt
Guck mal über deiner Nachricht HAHAHAHAHA, da widerspricht sie sich doch selbst🤣
Kann die Alte eh nicht ab. Schiebt dir Rassismus (anscheinend sollte sie das Wort mal googeln. So wie sie es ja immer so schön schreibt HAHAHAHA) und Narzissmus vor. Übel eh😂😂dabei sehe ich die einzige, die krasse narzisstische Züge hat, als sie an. Die Alte ist der Hammer eh
Der Moment wenn Leute absichtlich negativ auf eure Shoutouts reagieren um euch

Welche neuen Erkenntnisse offenbarte dir 2021 in Bezug auf 1. Gesellschaft 2. social media 3. Presse 4. Nähe/Distanz? Meine gute Nachricht: ich bin zufrieden, wenn du dir ein Thema aussuchst. Gerne aber mehr.

FraeuleinFritzi’s Profile PhotoFritzi
So bemühe ich mich darum, sämtliche Punkte zu involvieren, unglücklicherweise zu Lasten der jeweiligen Länge der Beschreibung - Zeichenbegrenzung, meh.
1. Gesellschaft: Ich gehöre jener mentalen Gattung an, welche Erkenntnisse, auch in Bezug auf das Umfeld oder das vermeintliche große Ganze, weitestgehend durch Selbstreflexion, Abstraktion und Interpretation zu erlangen versucht. So wie ich besonders in den vergangenen Monaten reichlich über mich ergründete und in Erfahrung brachte, so habe ich durch entsprechende Umwälzung derselbigen mit externer Bezugnahme auch einiges über mein Umfeld erschlossen - zu meinem Bedauern nicht viel positives. Allem voran tat sich hier eine weitere Ebene der Ignoranz gegenüber bestimmter Bevölkerungsgruppen auf (damit sind keine gemeint, welche aktuell das Rampenlicht der Kontroversen zu genießen wissen); damit einhergehend eine fatale Abart des Egoismus, welche die Billigung, wenn nicht gar Selbstverständlichkeit, solchen Unwissens glorifiziert. Etwas, das kontinuierlich Menschenleben kostet. Aus persönlichen Gründen muss ich hierbei auf Details verzichten, bitte verzeih an dieser Stelle mein nebulöses Gebrabbel.
2. Social Media: Im Zuge meiner Recherchen zur optimierten Kreation einer öffentlichen Online-Präsenz habe ich mich auch ausschweifend in das Thema Social Media Marketing und Plattformen auf jener Basis begeben - was wo wie am besten funktioniert, Zielgruppenanalysen, "Brand Building" etc., dahingehend bin ich um zahlreiche Facetten schlauer geworden. Überaus pragmatisch, aufgrund meiner Agenda allerdings schlichtweg das einzige in der Richtung, das mein Interesse zu wecken verstand.
3. Presse: Ich musste feststellen, welche Macht der "traditionellen" Medien hinsichtlich Internetpräsenz obliegt - unverschämt viel. Und Unverschämtheit sei an der Stelle das Schlagwort - womit sich selbige Vertreter auf diversen Online-Plattformen zu etablieren wissen (und mit etablieren meine ich entweder hineinkaufen oder Druck ausüben), um eine bestenfalls fragwürdige Agenda hinsichtlich Berichterstattung zu verfolgen und zu vertiefen. Bedenklich und in aller Ausführlichkeit nervig.
4. Nähe/Distanz: In meinem Falle verwandt mit Punkt 1, daher muss ich mich auch hier etwas bedeckter halten. Ich vermag lediglich zu postulieren, dass diesbezüglich zahlreiche neue Erkenntnisse oder vielmehr Lektionen als gelernt gelten (abseits der aktuellen Situation), vor allem in Bezug auf meiner selbst. Defizite abstrusen Ursprungs, wenn man es so benennen möchte. An jener Stelle beginnt bildlich umschrieben eine kleine persönliche Reise für mich. Genauere Formen nimmt diese in wenigen Monaten an.
Um den Mangel an Präzision bei dieser Antwort zumindest teilweise zu kompensieren oder wiedergutzumachen, hier der Song, der während der Abnahme kontinuierlich wiedergegeben wurde:
https://www.youtube.com/watch?v=89k7Bd8Yd64Vvysyr’s Video 170024867007 89k7Bd8Yd64Vvysyr’s Video 170024867007 89k7Bd8Yd64

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Vvysyr’s Video 170024867007 89k7Bd8Yd64Vvysyr’s Video 170024867007 89k7Bd8Yd64

Es ist nichts undurchdacht daran, Unendlichkeit mit Angst zu assoziieren, offen gesagt gefällt mir der Ansatz. Unabhängig der aktuellen Situation - welche Ängste vermögen dich mindestens gelegentlich sonst zu plagen? Oh und ganz nebenbei - gute Besserung, trotz bewältigter Genesung!

Vvysyr’s Profile PhotoVvysyr
Es ist mein eigener Anspruch und er genügte mir nicht. Also zer-dachte ich die Unendlichkeit und knallte den Stempel des Undurchdachten drauf.
Erst später fiel mir auf, dass Uendlichkeit, aus Gründen, gar nicht zer-dacht werden kann.
Manchmal fallen Kartenhäuser schnell in sich zusammen.
Unendlichkeit ist unvorstellbar und nicht greifbar. Alles was wir im Jetzt erleben ist endlich.
Damit können wir, im besten Fall, planen und leben.
Der Mensch will verstehen. Um zu überleben, muss er verstehen.
Um es abzukürzen: ich schrieb vermutlich über den Tod.
Für mich gibt es nichts Unvorstellbareres als ihn.
Ich will mich jetzt selbst nicht mit üblichen Aussagen zu Ängsten langweilen, dich auch nicht.
Es gibt nicht viele. Und wenn, sind es *Ängste* die ausgehalten werden können. Ja, ich sorge mich. Ich bin sogar in höchster Besorgnis. Angst wird sich anders anfühlen.
Ich werde mich bessern ;-)
Aber danke, habe das verstanden.
Im Zuge des anstehenden Jahreswechsels denke sogar ich über Verbesserungen nach.
Neudeutsch: Selbstoptimierung.
Dabei ist es nur ein Tag auf einen anderen Tag.

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Ist es komischen wenn man es geil findet zuzunehmen

Ja sobald dein Gewicht für dich ungesunde Züge annimmt ist das ein selbstzerstörerisches Gefühl. Wir sind wahrscheinlich alle durch die Pandemie und den Bewegungsmangel etwas dicker geworden. Wer allerdings nur futtert und keinen Sport macht hat einen ungesunden Lebensstil und den sollte man vermeiden.
Vertraue nicht der Werbung, die gerade zu Weihnachten sagt es ist OK aufzugeben und Kuchen zu futtern. Der Kuchen ist eine Lüge!
Ist es komischen wenn man es geil findet zuzunehmen

Hast du schon einmal eine zufällige und kurze, aber auf irgendeine Weise beeindruckende Begegnung mit einem Unbekannten gehabt, an die du dich noch Jahre später genau erinnern kannst?

Schlagtot’s Profile PhotoDer Prinz von Bad Air™
Ja die hatte ich. Ich saß mal lange vor der Pandemie eines Abends verloren am Ostbahnhof in Berlin fest. Meine letzte Bahn war weg und es fuhren nur noch Züge in die falsche Richtung. Da habe ich mich mit einem Typen unterhalten der dort Flaschen gesammelt hat. Er hat mir was über Freiheit erzählt was ich zuerst beeindruckend fand, denn er wohnt ein einem besetzten Haus. Ich habe dann bei ihm übernachtet und stellte im Laufe des folgenden Tages fest, dass er schlimmer versklavt war als ich. Um sich zu finanzieren arbeitet er in einem Kiosks schwarz wo er Lieferungen zustellt und die Regale auffüllte. So weit ich das beurteilen konnte hat er härter für einen Sklavenlohn gearbeitet und konnte das nur aushalten weil er keine Miete zahlen musste. Und so Einer wollte mir was über Freiheit erzählen ...

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Ich finde die deutsche Kultur irgendwie komisch, alles ist so oberflächlich geworden jeder wird gefühlt immer freizügiger um Klicks zu bekommen, wenige achten wirklich noch auf Charakter, Menschlichkeit

Princessa2o19’s Profile Photoesri
Das hat nichts mit deutscher Kultur zu tun, schau dir doch einfach mal Amerika an. Und Menschen waren schon immer oberflächlich, in einer Zeit wie wir sie jetzt erleben ist es halt total einfach seinen Ego zu pushen und narzisstische Züge offen auszuleben. Anstatt darüber rumzuheulen, sollte man doch lieber froh sein, dass man in so einer Zeit lebt, in der tatsächlich alles irgendwie möglich ist. Und wenn dir Social Media zu viel ist, schalte es ab und verbringe Zeit mit deinen Liebsten. Wenn man wirklich was macht und zu tun hat bleibt einem keine Zeit mehr sich über sinnlose Sachen aufzuregen, die man weder beeinflussen noch ändern kann.

Und welcher Disney-Charakter wären deine Babys am ehesten?🤗🥰

pipermcleanaphroditedemigod’s Profile PhotoPiper McLean
Nach langem Nachdenken konnte ich mich nun endlich festlegen 🦋
Rhea: Bei der Dame hat es mir tatsächlich am meisten Kopfzerbrechen bereitet, weil ich sie nicht nur einem Disney-Charakter zuordnen konnte 😂 Aber, nach langem Hin und Her, würde ich sagen, dass sie zu einem ganz großen Teil Merida und zu kleinen, weiteren Teilen Mulan und Pocahontas entsprechen würde.
Clayton: Die ältere, erwachsene Erscheinung vom Simba spiegelt Claytons Züge einschlägig wider.
Silas: Bei ihm hätte ich fast auch auf mehr als einen Disney-Charakter erwähnt, aber ich habe mich dazu entschieden, doch nur bei Prinz Eric zu bleiben 😄
Richard: Überwiegend Flynn Rider würde ich sagen 🤔
Jason: Hier ist es mir fast so leicht wie bei Clayton gefallen und ich sage Kylo Ren.

Bist du eher introvertiert oder extrovertiert? Welche deiner Eigenschaften lassen dich so sein/wirken?

theashapir’s Profile PhotoThea Shapir
Ich habe sowohl stark extrovertierte Züge, indem ich zb sehr offen auf Menschen zu gehen kann und reden kann.
Ich habe aber auch introvertierte Züge, da ich eigentlich ganz gern allein bin und mich Menschenansammlungen oft einfach nur nerven und ich meine Ruhe haben will.

Ist die Gesellschaft verpflichtet, Menschen vor sich selbst zu schützen?

Fea3li’s Profile PhotoPheline
Bis zu einem gewissen Maße ist diese Haltung durchaus in den Grundgesetzen sowie in gesellschaftlicher Hinsicht vertreten; insbesondere, wenn ein Mensch Gefahr läuft, sich (und häufig auch andere) durch diverse Handlungen, Gedanken und Lebensweisen zu gefährden. Wie diese Gefährdung letztlich ausgelegt ist und was sie konkret beinhaltet, ist stark in einem kontextuellen Zusammenhang zu betrachten.
Nichtsdestotrotz würde ich diesen implementierten Schutz nicht kategorisieren. Es kann, allein durch diverse Grundrechte, die eine spezifische Handlungsfreiheit suggerieren, nicht überall diese Art von Schutz durchgesetzt werden.
Im Augenblick wird ja besonders stark über eine (sukzessive, zum Teil bestehende) Impfflicht debattiert, die im Kern die kollektive Gewährleistung einer Herdenimmunität über der individuellen Entscheidungsfreiheit von Bürger:innen sieht. MaiLab hat dazu vor kurzem ein recht interessantes Video veröffentlicht, in welchem sie Stellung zu dem Thema bezieht. Dahingehend erkennt man meines Erachtens sehr gut, welche gesellschaftlichen Verpflichtungen im Zuge des Selbstschutzes unternommen werden, wenngleich ich das Ganze aus einer gesunden Distanz beobachte, weil ich diese radikale Trennung zwischen Geimpften und Ungeimpften und die moralische Zweischneidigkeit dahinter als sehr gefährlich und kontraproduktiv einstufe. Das Thema wird auch zunehmend emotionaler und obwohl ich verstehe, dass Handlungsbedarf besteht, ist das für mich nicht zwingend die beste Lösung.
Im Grunde geben wir als Einzelindividuen ein Stück weit unserer Freiheit ohnehin an einen metaphorischen Souverän (in diesem Fall an den Staat) ab, um eine Grundsicherheit zu gewährleisten, die im Falle einer ungeordneten, nicht existenten Gesellschaft nichtig wäre. Da ist die Frage nach der Richtigkeit dieser Maßnahmen oft nicht einfach. Denn obwohl wir einen Teil unserer Individualität aufgeben, müssen wir nicht mit allen Regularien konform sein, die für unsere angebliche Sicherheit in Kraft treten. Es ist für mich ein sehr schwieriges Thema.

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Wie gehts euch so mit den aktuellen Maßnahmen?

Ich wollte mich zu diesem Thema eigentlich nicht mehr öffentlich äußern und ich kann auch nur für Österreich sprechen … aber was jetzt abgeht ist meiner Ansicht nach ein absolutes NO GO. Allein schon die Wortwahl unseres neuen Bundeskanzlers „Wir werden die Zügel für Ungeimpfte straffer ziehen müssen“ ist derart respektlos, dass ich mich frage, was er in den Bürgerinnen und Bürgern sieht. Sind wir jetzt seine dressierten Pferde oder wie? Und auch der Lockdown für Ungeimpfte ist einfach nur total unüberlegt und hat schon erpresserische Züge an sich … um es mal harmlos auszudrücken. Ich kann verstehen, dass etwas getan werden muss um die Pandemie wieder in den Griff zu bekommen, ABER … es wird dabei absolut nicht berücksichtigt, dass es sehr wohl auch Impfdurchbrüche gibt und nicht jeder Geimpfte safe ist, es wird nicht berücksichtigt, dass es Menschen gibt, die sich gar nicht impfen lassen dürfen oder können und es wird auch nicht berücksichtigt, dass jeder Mensch ein Recht darauf hat selbst zu entscheiden, was er/sie seinem Körper zumuten möchte und was nicht. Es kann doch nicht sein, dass Ungeimpfte „weggesperrt“ werden und Geimpfte, die sich sehr wohl auch anstecken können und auch Überträger des Virus sein können (wie es mittlerweile auch wissenschaftlich bewiesen ist) alle Rechte haben. Wer garantiert denn dafür, dass die Geimpften den Virus nicht doch weiterverbreiten, weil sie sich in Sicherheit wiegen und gar nicht mehr testen lassen? Das Ganze ist nur noch ein ganz schlechter Scherz. Sorry, aber ist so! Auch wenn ich mir damit jetzt den Unmut und das Unverständnis einiger User hier zuziehe, aber ich empfinde es einfach so und wenigstens das kann man mir nicht nehmen.

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➥ If you could live in any other time period or verse, which would it be?

megansworld932’s Profile Photomegan
Ich würde noch einmal genau diesen Tag erleben. (21.01.2021)
"Prüfend glitt Rumis Blick nach hinten. Beobachtete ihre Tochter etwas länger als notwendig und nahm in sich auf, wie das seidene, dunkle Haar ihre gebräunten Züge verdeckte.
Rumi würde niemals einen Tag ohne sie verbringen können. Und auch wenn man ihr die offizielle Pflegeelternschaft stahl und die Adoption verweigerte, so würde sie alles tun, dass Naya bei ihr blieb.
„Okay …“, hauchte Rumi, als sie Lucs Ungeduld in der Stimme vernahm.
Ihr Herz beschleunigte sich, während ihre Finger sich in die Lasche des Umschlages steckten, um diesen aufzureißen. Und tatsächlich musste sie noch nicht mal den Brief durchlesen, als eine überarbeitete Version ihres Reisepasses aus dem Kuvert glitt. Schwedisch, wie ihre Mutter.
Der rote Umschlag des offiziellen Dokumentes brannte in ihren Händen, als Rumi nach Luft sog und sie dann die erste Seite offenbarte. Naya Sadiq - Tulan. Und nebenan ein kleines Passfoto ihrer verschreckten Tochter vor der Kamera.
„Luc …“, hauchte sie, völlig überwältigt, während ein Schluchzen und ein fast hysterisches Kichern gleichermaßen ihrer Kehle entschlüpfte.
Auch wenn sie das offizielle Schreiben noch nicht gelesen hatte, so wusste sie mit dem Schatz in ihren Händen, dass ihr sehnlichster Wunsch in Erfüllung gegangen war - Naya bei sich zu haben."

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If you could live in any other time period or verse which would it be

Hast du seit Beginn der Corona-Pandemie weniger Freunde und soziale Kontakte? Merkst du, dass diese Kontakte sich im Zuge der Lockerungen nicht erholen? Woran liegt das und was tust du?

Nein, ich pflege tatsächlich sogar wesentlich mehr Kontakt zu Freunden, Internetgruppen und gelegentlich Kommilitonen, jedoch virtuell. Mein sozialer Austausch war schon immer sehr dürftig, wenn wir uns allein auf reale Begegnungen und Unternehmungen reduzieren. Die Pandemie hat daran nicht viel geändert, aber meinen virtuellen Austausch verstärkt, besonders bei einem bestimmten MMORPG.
Mich stört an diesem Umstand jedoch auch nicht besonders viel. Reale Unternehmungen sind für mich oft eine Überwindung. Ich rede lieber mit Freunden über Discord. Das ist für mich auch schon ein sehr wichtiger Austausch.

Hast du seit Beginn der Corona-Pandemie weniger Freunde und soziale Kontakte? Merkst du, dass diese Kontakte sich im Zuge der Lockerungen nicht erholen? Woran liegt das und was tust du?

Nein. Meine Frau, die Katzen und ich leben ohnehin eher zurückgezogen, was mir auch deswegen gut gefällt, weil ich auf der Arbeit ständig unter Menschen bin. Ich habe ein paar Freunde, die ich aber selten sehe, und wenn das nach Monaten mal so kommt, ist es, als ob wir uns gestern getroffen hätten. Alles okay, trotz Corona.
Liked by: Pit Bina Katzelmacher

Sind tiefgründige Denker selten?

"Seltenheit", als quantitativ erfassbares Kriterium, ist, je nach Auslegung, Interpretation und Korrelation, ein dehnbarer und äußerst relativer Begriff. "Tiefgründiges Denken" als veranschaulichendes Prinzip ebenfalls. Was genau macht tiefgründiges Denken aus? Wann sind Gedanken oberflächlich und ordinär und wann überführt man sie in eine höhere Deutungsebene? Ist "tiefgründiges Denken" mittlerweile nicht auch Teil einer pseudo-intellektuellen Identitäts-Bewegung, wenn von ihr gesprochen wird? Denn häufig marginalisiert man Einfachheit und fetischisiert komplexe Prozesse, weil heutzutage ein Erhabenheitsgefühl in Form dieser Behauptung postuliert wird. Ich kenne niemanden, der sich selbst als "tiefgründig denkend" bezeichnet, ohne auf eine Form der perfiden Selbstdarstellung abzuspielen; weniger, weil intelligent und unter der Oberfläche gedacht wird und mehr, um sich von einer scheinbar "nicht tiefgründig genug" denkenden Masse abzugrenzen.
Tiefgründiges Denken ist mehr zu einem profilierenden Kunstbegriff verkommen, als dass es auf ein tatsächlich komplexes Denken anspricht. Dann wiederum frage ich mich weiterhin, was ein solches Denken charakterisiert. Viele reden davon, finden aber keine wirkliche Benennung der Kriterien.
Man kann keine eindeutigen Aussagen zu einer Seltenheit treffen, wenn keine faktisch nachweisbaren Belege zu dieser Seltenheit existieren. Aber viele Menschen neigen dazu, im Zuge ihrer Selbstbeweihräucherung, mit diesen Begrifflichkeiten herumzuhantieren, als habe man das Wissen, darüber vollumfänglich urteilen zu können.
Für mich lässt sich diese Frage daher nicht zwingend beantworten. Sie ist sehr subjektiv, schwer zu erfassen und spiegelt oftmals den Geltungsdrang vieler Menschen wider, übermäßig komplex und andersartig sein zu wollen gegenüber einer scheinbaren "Masse", die dem wohl nicht zu entsprechen scheint.

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Muss wirklich alles einen Sinn haben? Wenn ja, warum?

Nicht maßgeblich als individueller Maßstab, um für sich zu existieren. Der Mensch neigt im Zuge seines geozentrischen Weltbildes oftmals dazu, in alles (und auch sich selbst) eine höhere Sinnhaftigkeit und Position im kosmischen Geflecht zu interpretieren, weil die Vorstellung, ohne Grund und Zweck zu leben, für viele eine unangenehme und schwer nachzuvollziehende Konsequenz des bloßen Daseins ist.
Man kann auch ohne einen objektiv erkennbaren Sinn leben oder diverse Dinge tun, auch wenn diese Art der Sinnhaftigkeit nicht eindeutig erwiesen ist.
Bestimmte Dinge, die beispielsweise biologisch begründet sind, haben einen intrinsische "Sinnhaftigkeit" (Reproduktion), obliegen jedoch keiner menschgemachten und subjektiven Sinnhaftigkeit per se.

Wir sind ja alle von den HP-MMFFs abgewandert, hier also die unumgängliche HogwartsAU-Frage: wie sähe das Leben deines teot-OCs im Potterverse aus?

somewhatunpretentious’s Profile PhotoHitchhiker
Oh Hitchi, diese Frage hat mich umgebracht. 😂 Ich muss gestehen, dass es mir für Cezar überraschend schwer fiel, einfach weil ich so viele wichtige Züge aus seinem teot-Leben nicht ins Potterverse übertragen konnte... Aber gut, ich hab es probiert, mehr kann ich nicht tun. 😂
Cezar wäre auch im Potterverse in Bella Italia geboren worden, als Goldjunge einer altehrwürdigen Reinblutfamilie mit großem Namen und noch größerem Ego. 😄 Auch hier wäre er unendlich verwöhnt worden, mit einem klaren Lebensweg vor sich, der vor Kaviar und Schampus nur so strotzt. Er wäre auf Beauxbaton gewesen und hätte sich dort wahrscheinlich einen kleinen Ruf als Bad Boy und Schulmatratze erarbeitet. 😂 Schulisch gesehen wäre er das Mittelfeld gewesen und hätte lediglich in der Zaubereigeschichte und Verteidigung gegen die dunklen Künste ein ehrliches Interesse gezeigt - ersteres weil es ihm vorgeschrieben wurde, zweiteres aus eigenem Antrieb. Die Zeit auf Beauxbaton wäre mit Abstand seine Glücklichste gewesen und er hätte sie sehr genossen. Nach der Schule wäre ein Studium des magischen Rechts gefolgt, gefolgt von einem dreijährigen Praktikum bei der internationalen Vereinigung von Zauberern unter seinem Vater. Im Potterverse wäre Cezar jedoch um einiges unglücklicher als im teot-Universum, und ich befürchte, dass er sich mit Mitte 30 das Leben nehmen würde. 😅
Um die Stimmung wieder aufzulockern, hier ein paar fun facts: Ich denke, es gäbe eine Menge Gerüchte darüber, dass Cezar Veelablut in sich trägt und er würde selbst dazu beitragen, dass diese Gerüchte nicht aussterben. 😂 Wäre er in Großbritannien aufgewachsen, wäre er in Hogwarts dem Haus Gryffindor zugeteilt worden. Sein Patronus wäre, und hier ist manch einer vielleicht überrascht, ein Löwe. Immerhin wäre der nicht so sehr seinem Vater zugeteilt wie er es im teot-Universum ist. 🥸 Sein Zauberstab wäre aus Ulmenholz, mit einem Kern aus Anguanenfaden. Er hätte eine Länge von 13¼ Zoll und wäre äußerst geschmeidig.

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Welche schwere Erfahrung deines Lebens erlebst du im Nachhinein als Gewinn und großen Segen?

Auf jeden Fall den Verlust eines Freundes. Achtung, Labermodus.
Er war ein Freund für viele Jahre und besonders die letzten anderthalb Jahre vor Ende der Freundschaft waren wir sehr eng befreundet, hatten jeden Tag intensiven Kontakt. Es ging mir in dieser Bindung schon länger nicht mehr gut, aber die empfundene Nähe, die Erinnerungen an "schönere Zeiten" und lauter Ausreden für sein Verhalten hielten mich bei ihm.
Er war oft grenzüberschreitend und ganz groß im...sagen wirs frei heraus, jammern. Er hatte es selbst nicht so leicht, aber er schaffte es immer, dass er sich als den ansah, dem es am schlechtesten ging. Außer mir hatte er nur einen anderen Freund, weil alle anderen ihn nach seiner Darstellung auf miese Art fallen ließen. Immer hatte er Probleme und immer waren die Lösungen, die man vorschlug, unmöglich. Die letzten Monate warf er mir immer häufiger vor (oder zeigte es wenig subtil), wie ich ihn mit meinen Lösungsansätzen schlecht fühlen ließ und belasten würde, weil er die nicht hinbekäme.
Kurz vor Ende der Freundschaft ging es mir und dem Helden psychisch ziemlich mies und neue Freundschaften sowie ein Kurztrip nach Hamburg haben uns aus diesem Loch katapultiert. Wir nahmen uns Dinge vor und legten los, ich verbesserte mein negatives Mindset.
Und dann hab ich diesem vermeintlichen Freund eines Abends was schönes, fröhliches, harmloses, bestenfalls aufmunterndes aus meinem Leben geschickt - und keine fünf Nachrichten später klagte er wieder sein großes Leid. Ich saß nur noch vor meinem Handy und hab mich runtergezogen gefühlt, gemerkt, ich wollte das nicht. Er warf mir wieder vor, wie schlecht ich ihn sich fühlen lassen würde.
Ich folgte meinem Gefühl und bat ihn einfach nur noch um eine Pause voneinander, weil ich erfahrungsgemäß wusste, diese Diskussion würde zu nichts führen. Ich war ausgelaugt. Hagel aus Vorwürfen folgten. Es war das erste Mal, dass ich eine Grenze allein nach meinen Bedürfnissen zog, ohne ein "Du bestimmst die Länge", das ich vorher immer kommuniziert hatte.
Zwei Tage nach meiner Bitte hatte ich mein erstes Gildentreffen und war glücklich und ausgelaugt. Das war so ein großer Schritt für mich. Ich hatte keine Energie für diese Baustelle mit ihm.
Vier Tage nach meiner Bitte brach er den Kontakt zu mir, meinem Partner und bis auf zwei allen gemeinsamen Kontakten ohne weitere Nachricht ab. Jeder Kontaktversuch von anderen wurde blockiert. Sein einer Freund folgte seinem Verhalten.
Während ich das noch zu verarbeiten versuchte, vor allem, dass ich mich trotz des Schmerzes irgendwie befreit fühlte, stolperte ich über jemanden, der von Narzissmus sprach.
Ich belas mich aus einer Laune zum ersten Mal dazu mit meinem Leben im Hinterkopf und erkannte, dass er Züge verdeckten Narzissmus hatte. Hätte ich NIE erwartet.
Kurz danach fiel der Groschen, warum er mich immer wieder random an meine Ex erinnert hatte.
Im Nachhinein war dieser noch harmlose Typ und sein Verlust ein echter Segen für mein ganzes Leben.

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— ❜ ⊱ Do you have dreams or nightmares? ꜰᴏʟʟᴏᴡᴇᴅ.

poethivse’s Profile Photoheavenly ❜ ⊱
"Immer wieder prallte sie schmerzerfüllt gegen eine Wand, wie eine Scheibe, unsichtbar und doch plötzlich vorhanden, mit Fokus auf ihre Tochter, die schon bittere Tränen weinte und immer mehr im Schlamm versank. Doch auch Rumis Schreie drangen nicht zu ihr und das Flehen an niemand Wirklichen, der sie aus ihrer Lage manövrieren konnte, um Naya zu retten.
Es war das letzte Mal, das wusste sie, als sie vehement versuchte, die elfengleichen Züge zu speichern und mit ansehen musste, wie ihre Tochter versank, mit dem einzigen, stummen Wort auf den Lippen, das sie nur einmal vernommen hatte: „Mama.“
Schweißüberbadet und nach Luft japsend schrak Rumi aus dem Schlaf, während ihr Herz pulsierte wie die Schwingen eines Kolibris und sie sofort nach dem kleinen, noch seelenruhig schlafendem Körper tastete, der neben ihr lag. (...)"

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Do you have dreams or nightmares ꜰᴏʟʟᴏᴡᴇᴅ

Guten Tag. Ich bin die neue Shutout-Eule. ( nerv nerv ) Wie gehts Euch denn so ? ( nerv nerv ) Aber diesmal RICHTIG ehrlich antworten ! ( nerv nerv nerv )

druide0815’s Profile PhotoOtto die alte Schwurbel-Ziege
Für dich, lieber Otto, anworte ich sogar ausführlich :)
Mir geht es heute - erleichtert.
Mein Vater, der bald 90 wird, hat etwas gesundheitliche Probleme. Etwas männerspezifisches, wenn du weißt, was ich meine. Nach einer Odyssee bei verschiedenen Ärzten, ist er nun im Krankenhaus gelandet, wo gestern das Problem operativ behoben wurde. Meine Mutter und ich saßen förmlich auf Kohlen, weil wir einen Anruf vom Krankenhaus erwarteten, in dem man uns mitteilen wollte, wie die OP verlaufen ist. - - - Keine S.au hat angerufen. Abends hat dann meine Mutter ihrerseits versucht, etwas zu erfahren und wurde nur abgewimmelt und vertröstet. Heute konnten wir ihn besuchen. Es ging ihn einigermaßen. Bissl schlapp von der Narkose, aber halbwegs orientiert.
Morgen besuchen wir unseren Sohn in Thüringen für ein paar Tage. Zum Glück kann ich nun guten Gewissens mitfahren. Ansonsten wäre es echt blöd gewesen. Züge fahren ja nicht, wegen dem dämlichen Streik und mit dem Flixbus hätte ich erst am Dienstag fahren können und für 450 km wäre ich dann 11,5 Std. unterwegs gewesen.
Nun, nachdem wir unser Auto tetris-mäßig eingeladen haben, der Koffer gepackt ist, die Blumen gegossen, ...bin ich in Vorfreude, unseren Sohnemann und seine Freundin bald in die Arme zu schließen. :D

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Language: English