Ask @xWaldelfe:

Zsatzfrage 24.01.18: Wie findet ihr dieses neue System hier mit den Fragen als drekte Rekation auf Anworten. Also das ein Verlauf ähnlich fb und co entsteht?

Auf diese Funktion habe ich schon lange gewartet und freue mich darüber. So kann ich direkt zu einer Frage eine Gegenfrage stellen oder mich direkt auf ein Thema beziehen, ohne, dass sich jemand fragt, worauf ich hinaus möchte.

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TF 23.01.18: Lässt du dir auf der ask-Startseite "auch Antworten zeigen, die meinen Freunden gefallen"? Begründe bitte.

Na klar. Ich folge ja nicht ohne Grund und Sinn Usern, die ich als interessant empfinde. Ich folge jenen ja auch, um neue Sichtweisen und Meinungen von Dritten kennen zu lernen.
Deshalb mag ich Ask. fm auch so gern. Man wird ständig mit neuen Sichtweisen konfrontiert und reflektiert sich selbst in Hinblick darauf, wie man zu verschiedenen Sachverhalten steht. Diese Plattform hilft mir wirklich dabei, mich selbst zu ergründen und zu hinterfragen.

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TF 22.01.18: Heute möchte ich wissen, ob hihr folgendes schon wusstet? "In der Regel sind ausgewachseneKatzen von Natur aus laktoseintolerant." Wie geht ihr mit diesem ggf. neuem Wissen um?

Ich kann Katzen überhaupt nicht leiden, von daher ist mir dieses neu erlangte "Wissen" gleichgültig.

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Was hältst du eigentlich davon wenn Vegetarier oder Fleischesser sagen "Ich würde ja Veganer werden aber ich kann mir das nicht leisten" findest du, dass es wirklich mehr Geld kostet sich vegan zu ernähren?

Das ist eine sehr gute Frage, die ich leider nicht beantworten kann. Ich habe bisher nur eine kurze Zeit vegetarisch gelebt und in der Zeit konnte ich keine höheren Ausgaben für Lebensmittel feststellen als im Vergleich zu vorher.
Um diese Frage besser beantworten zu können, hätte ich dem Fleischkonsum also länger abschwören sollen.

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TF 18.01.18: Frage zum Kind in dir. Welches für Kinder entwickelte Spielzeug interessiert dich noch heute/heute wieder?

- kinetischer Sand
- Knete
- Bügelperlen
- Bällebad
- Kinderbücher (obgleich kein Spielzeug)

Es ist wirklich enorm von Vorteil, mit Kindern zu arbeiten und eine Menge an Spielzeug wiederzuerkennen, welches es damals in meiner Kindheit schon gab.

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Wenn ein Außerirdischer dir eine Fahrt in einem UFO zu seinem Planeten anbieten würde, würdest du mitfliegen?

Höchstwahrscheinlich nicht. Ich bleibe diesen unendlichen Weiten lieber fern und überlasse es anderen, neue Zivilisationen und Lebewesen zu entdecken. Nicht nur in dieser Hinsicht habe ich ziemliche Angst vor Neuem und Unbekanntem.

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Wie stehst du zum Alkoholkonsum?

Vorerst muss ich sagen, dass der Genuss von Alkohol in unserer Gesellschaft und Kultur fest verankert ist. Es gibt kaum öffentliche Veranstaltungen oder private Feiern, auf denen kein Alkohol konsumiert wird. So komme auch ich ab und zu in den Genuss, alkoholische Getränke zu mir zu nehmen. Es gehört für mich dazu, Geburtstage von Freunden feierlich zu begießen und bei einem Bier oder einem Wein gemütlich beisammen zu sitzen und über Gott und die Welt zu philosophieren.
Ich bin mir im Klaren darüber, dass der Alkoholkonsum auch seine Schattenseiten hat, so ist die Rate von alkoholkranken Menschen ziemlich hoch. Doch den Zugang zum Alkohol durch Verbote oder erhöhte Preise zu erschweren, würde den Missbrauch von Alkohol nicht verhindern. Ich finde, dass allen Menschen die freie und individuelle Persönlichkeitsentfaltung ermöglicht werden sollte. Schließlich gehören Genussmittel wie zum Beispiel Alkohol oder Nikotin für viele Menschen zu einem erfüllten Leben dazu.
Legale oder illegale Drogen, können auf unterschiedliche Art beschafft werden. Je schwieriger der Zugang zur Droge ist, umso größer ist die kriminelle Energie zur Drogenbeschaffung.
Unsachgemäßem Umgang mit Alkohol kann durch intensive und offene Aufklärung, sowohl im Elternhaus, als auch in der Schule und in der Gesellschaft entgegen gewirkt werden.
Meiner Meinung nach muss ein Bewusstsein für die Risiken und Nebenwirkungen des Alkoholkonsums geschaffen werden.

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Fortsetzung und Zusammenfassung zu Thores Grübelfrage:

Die Waldelfe
Letztendlich kann ich sagen, dass das Spiel, insbesondere das Freispiel, die meisten Bildungschancen im frühen Kindesalter birgt. Zudem nimmt das Spiel eine große Rolle im täglichen Tagesablauf eines Kindes ein. Es ist also selbsterklärend, dass sich das Kind täglich unheimlich viel durch das Spielen aneignet. Das Kind lernt sich durch das Spiel aus vielen verschiedenen Perspektiven kennen, indem es von anderen Mitmenschen Rückmeldung über sein Tun erhält. Dem Erproben von vielen verschiedenen Spielformen sollte im sozialpädagogischen Berufsfeld genug Raum und Zeit eingeräumt werden. Die pädagogische Fachkraft unterstützt durch ihre Rolle als Beobachterin, Anleiterin und Begleiterin von Bildungsprozessen das Spiel von jedem einzelnen Kind. Es war für mein eigenes Empfinden als angehende pädagogische Fachkraft sinnvoll, mein Spielverhalten aus meiner Kindheit in die Gegenwart zu rufen.
Danke für die schöne Frage, ich mag es total gern, mich biographisch mit mir selbst auseinander zu setzen.

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Thores Grübelfragen: Was habt ihr in eurer Kindheit gerne gespielt und spielt es auch heute noch,z.B. Videospiele wie Super Mario;-) Habt ihr als Junge nur klassische Jungsspiele gespielt wie mit Autos,Cowboy,Fußball und als Mädchen Reiten,Tanzen? Was für ungewöhnliche Ideen hattet ihr?;-)

Thore
Das ist eine sehr schöne Frage, hier kann ich auch gut Beobachtungen aus meinen Praktika einbringen.
Seit jeher stellt das kindliche Spiel die elementarste und frühste Form des praktischen menschlichen Lernens dar. Das Kind erfährt, dass es durch seine Selbsttätigkeit Einfluss auf seine Umwelt nehmen kann. Der junge Mensch kann durch die vielfältigen Auslegungsweisen vom freien Spielen eine Menge „Bildungswerkzeug“ mit auf seinen Lebensweg nehmen.
Im Vergleich zu damals hat sich meine Spielfreude grundlegend verändert. Ich spiele nur noch auf Familienfeiern, denn die Gesellschaftsspiele machen innerhalb der Familie am meisten Spaß. Für viele andere Spiele fühle ich mich schon zu alt, weshalb ich sie nicht mehr spiele. Dazu zählen beispielsweise Ticker, Verstecken und sportliche Wettkampfspiele.
In meinen zwei Praktika und auch in meinem Bundesfreiwilligendienst konnte ich einige Spielformen entdecken, die sich von Altersgruppe zu Altersgruppe deutlich unterschieden. Alle Spielformen waren in jeder Altersgruppe präsent, doch unterschieden sich nach Ausdauer, Variationen, Zeit und Entwicklungsstand. Besonders stach hier das Regelspiel heraus. In den beiden Kindergärten pflegte ich die Gewohnheit, gleich morgens, wenn die Kinder die Gruppe betraten, ein Gesellschaftsspiel anzubieten. Dieses Ritual lenkte den Fokus auf die Notwendigkeit des Kindes als Spielpartner und blendete etwaigen Trennungsschmerz bezüglich der Eltern aus. Ich hatte immer viel Freude daran zu sehen, wie sich die Lernbereitschaft und Wissbegierde auf dem Gesicht eines Kindes abzeichnet.
Auch Rollenspiele machten mir Spaß und mir gelang es sogar, ein Kind ins Rollenspiel mit anderen Kindern zu integrieren, das eher die Außenseiterrolle einnahm. Dies gelang mir, indem ich das Kind durch Impulse, die auf das Spielzeug bezogen waren, in das Spiel einführte. Andere Kinder aus der Gruppe kamen, getrieben durch ihre Neugier, nach und nach dazu und spielten mit. Langsam zog ich mich aus dem Spiel zurück, sodass die Kinder ungestört ihre eigenen Ideen verwirklichen konnten.
Des Weiteren konnte ich das Konstruktionsspiel beobachten. Diese Spielform habe ich in jeder Altersstufe „angetroffen“. Ich konnte beobachten, dass sich die kleineren Kinder ein Vorbild an den großen Kindern nahmen, die beispielsweise schon viel höhere Türme bauen konnten als sie selbst.
Das Symbolspiel war oft in der Puppenecke anzutreffen, da in einem Kindergarten nicht allzu viel Zubehör für die Puppenküche enthalten war. Die Kinder waren also dazu gezwungen, mit den Gegenständen auszukommen, die zur Verfügung standen.
Die Bewegungsspiele fanden entweder draußen im Garten oder in der Turnhalle statt. Jedes Kind hatte Spaß an der Bewegung und hat Neue Hürden ausprobiert.

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Dürfen echte Männer weinen?

Jeder Mensch darf (auch, wenn ich "darf" in diesem Kontext unpassend finde) weinen. Ich bin auch der Meinung, dass jeder Mensch weinen sollte, wenn eine Situation danach verlangt. Schließlich ist es wichtig, seine eigenen Emotionen und Gefühle zu reflektieren und sich derer bewusst zu sein (Gefühlsbewusstsein).

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TF 17.01.18: Auch wenn die Ziehung der Lottozahlen in Deutschland nur noch im Internet kommt, die Bekanntgabe selbst wird immer noch nur von Frauen (Lottofee) durchgeführt. Sollte da nicht auch mal Gleichberechtigung herrschen und es auch männliche Verkünder, Zieher geben? Begründe bitte.

Das ist ein interessanter Gedankenansatz. Doch mich interessiert nicht, ob ein Mann oder eine Frau die Lottozahlen verkündet.
Ich sehe die Debatte um Gleichberechtigung und Gleichstellung ohnehin als fragwürdig an. Ich bin zufrieden mit meiner Rolle als Frau.

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Nenne 10 Fakten über dich. 5 davon sind gelogen.

1. Ich sehe meine Freunde selten und bin auch zufrieden damit.
2. Ich bewundere Menschen, die ein "typisch deutsches" Leben führen.
3. Ich habe französische Vorfahren.
4. Die Themengebiete Pädagogik, Psychologie und Soziologie interessieren mich am meisten.
5. Statussymbole sind mir wichtig.
6. Ich kann Filme und Bücher nicht leiden, die das Leben eines Protagonisten mit einer Krankheit (z.B. Krebs) zum Thema haben.
7. Ich wohne in Bayern.
8. Aufgrund einer Diät trinke ich bis zu drei Liter am Tag.
9. Ich bin mit dem Verlauf meiner Kindheit zufrieden.
10. Ich habe viel Empathie.

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habe den Text gelesen. Der ist wirklich gut.

Doch bedenkt wenn ihr so hart urteilt:
Ihr seid auch nur gefangene Geister
Der Unmut wird immer lauter
Und die Lehrer schreien sich heiser
Empört euch, dass Hänschen nicht ist, was er sein soll
Sondern nur, wer er nunmal ist
Die Götter pullern sich ein vor Lachen
Und ihr denkt, dass ihr was wisst
Und wenn Hänschen dann Hans ist
Der eigene Kinder hat, denen er was erzählt
Dann merkt Hans und Kunz, und ihr vielleicht auch
Dass wieder irgendwas fehlt
Ihr habt Wünsche und Träume
Und rennt damit ständig an imaginäre Wände
Und jeder Wunsch den ihr euch erfüllt
Der ist dann halt auch zu Ende
Geht ihr nur malochen für erfundene Zahlen
Und wartet, bis die Burnouts kommen
Schmeißt euer Geld für Plastik raus
Um ein kleines Glück zu bekommen
Das Beste aus Cerealien und Milch
Noch ‘n Carport und noch ‘n Kredit
Und alle finden‘s scheiße aber alle machen sie mit
Ihr klugscheißert und kauft trotzdem
Und die Werbung verkauft euch für dumm
Und dann sitzt ihr vor neuen Flachbildfernsehern
Und meckert auf den Konsum
Wenn ihr das Welt nennt, bin ich gern weltfremd [...]''
Der gesamte Text passt leider nicht hier hin.
Eine großartige Freidenkerin, diese Sarah Lesch.

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