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Bist du der Meinung, dass erneuerbare Energiequellen die Zukunft sind, und warum oder warum nicht?

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Auf dem heutigen Stand der Technik noch nicht. Sie werden noch nicht ökologisch hergestellt oder entsorgt. Es wird mit ihnen auch noch häufig wertvoller Grund bebaut, der für etwas besseres genutzt hätte werden können.
Grüner Strom schön und gut aber dann auch komplett grün.
Eigentlich müsste es gut für die Zukunft sein aber es ist vermutlich schon zu spät und woe gesagt noch nicht ausgereift genug.
Schwer. Wir bräuchten ein funktionierendes Konzept der Energiegewinnung. Erneuerbare Energien sind wichtig, jedoch für die Versorgung der mittlerweile sehr dichten Bevölkerung teils nicht ausreichend.
NEIN. Die Zukunft liegt in der Atomkraft. 13 der 27 EU-Staaten betreiben 110 Atomreaktoren. In Frankreich und Schweden ist der Ausbau der Atomkraft ein Regierungsziel. In 10 Staaten sollen in den nächsten Jahren AKW's neu gebaut oder bestehende ausgebaut werden.

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Waren Sie schon immer. Man muss es nur erkennen. Haben die Menschen früher nicht Bäume gefällt um Feuer zu machen für Wärme und um essen zu machen oder zu räuchern um essen haltbar zu machen!? 🤷🏻‍♂️…… und gibts jetzt keine bäume mehr ? 🙈
Davon bin ich nicht zweifelsfrei überzeugt, da der Wirkungsgrad nach wie vor ziemlich schlecht ist und auch die Herstellung von Solarzellen Unmengen an Abfällen produziert.
Keinen Zweifel habe allerdings, dass Kohle-, Öl- und Atomkraftwerke eine Sackgasse sind.
Sie könnten zumindest weiterhin ein gewisser Teil der Zukunft sein. Ich selbst finde ja, dass derzeit einzig und allein der Hoffnungsträger der Kernfusion, welcher im Gegensatz zur Kernspaltung weitaus bessere Umwelt- und Sicherheitsmerkmale (klimaneutral, kein Endlagerproblem) hat, die größte Rolle einnehmen muss, will man die sog. Energiewende ordentlich umsetzen.
Allerdings wird für die diesbezügliche weitere Forschung nicht genügend Geld in die Hand genommen, sodass der praktische Durchbruch wahrscheinlich noch länger auf sich warten lassen wird. Zumindest hat die FDP in dem von ihm geführten Ministerium erreicht, dass in den nächsten 5 Jahren bis zu 90 Millionen an Forschungsgeldern locker gemacht werden können. Ein Anfang, aber nicht genug, gemessen an dem, was die Regierung regelmäßig für Sinnlosestes zu verschwenden bereit ist.

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Auch wenn ich die abiogenetischen Hypothesen zur Erdöl- und Erdgasentstehung (die von Biomasse unabhängige, kontinuierliche Kohlenwasserstoffentstehung in der Erdkruste, wie sie u.A. durch Schwurblerkönige wie H.-J. Zillmer verbreitet werden) von einem Sci-Fi-Standpunkt aus verdammt interessant und (gewiss bedingt durch mein chemisches Halb- oder eher Viertelwissen) teilweise sogar schlüssig finde, so müssen wir doch davon ausgehen, dass uns die fossilen Energieträger auf Dauer ausgehen.
Das stellt uns vor die Wahl: Wir (bzw. unsere Nachkommen, die die Suppe auslöffeln dürfen) verzichten auf Mobilität, Wärme und die allgegenwärtige Verfügbarkeit elektrischer Energie - oder wir bemühen uns um Optionen.
Erneuerbare Energien können eine solche Option sein, vielleicht in Form von dezentralen Erzeugungsanlagen oder Schwarmkraftwerken, die die berüchtigten Flauten durch Bewölkung und Windstille zu mildern vermögen und im besten Falle sogar eine stabile Grundlast bedienen können.
Das Hauptproblem (wie irgendwie überhaupt niemand müde wird zu betonen) ist natürlich der Umgang mit Spitzenlasten. Heutzutage wird dann einfach ein flinkes Erdgaskraftwerk eingeschaltet, wenn mal eben kurz mehr Energie benötigt wird.
Aber was tun, wenn das Gas irgendwann alle oder aus anderen, womöglich geopolitischen Gründen nicht mehr verfügbar ist? Wollen wir die Energie rationieren? Wenn ja, wer wird dann bevorzugt - Krankenhäuser oder freie Wirtschaft?
Klar, Batterie- und Akkutechnologie taugt zwar immer mehr, ist aber auch teuer und ich will mir gar nicht vorstellen, wie groß und wartungsbedürftig so ein Akkupaket sein muss, das mal eben auf Zuruf ein paar 100 Megawatt freisetzen kann, ohne Feuer zu fangen.
Und die erst mal solide Idee, Elektrofahrzeuge (privat und ÖPNV) bzw. deren Akkus als dezentrale Speicher mit dem Versorgungsnetz zu koppeln ist auch nur so lange cool, bis eine ganze Region nicht zur Arbeit fahren kann, weil es dort zufällig einen unerwartet hohen Spitzenlastbedarf gab.
Da brauchen wir tendenziell noch ein paar sehr schlaue Chemiker, die mit überschüssiger elektrischer Leistung tolle Energieträger synthetisieren können, die dann bei Bedarf bestenfalls wie die heutigen Kohlenwasserstoffe verfeuert werden können. Vielleicht ist sogar eine faszinierende abiogenetische Erdgassynthese im Labor drin.
Alternativ können wir den Saturnmond Titan besiedeln und die dortigen Methan- und Propanseen abernten. Da erscheinen mir Erneuerbare Energien plus Innovation von Energiespeichermethoden aber naheliegender.

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