@yourdarkbruder

YourDarkSister

Jim Carrey ja eher für Comedy bekannt meinte in einem Interview Depressionen sind ein Fu€k You vom Körper der dir sagt er will nicht mehr diese Figur sein die du spielst. Dein Körper braucht Ruhe von diesen Charakter den du versuchst zu spielen. Ist was dran an der Aussage?

Könnte gut sein... Hab was ähnliches erlebt als ich versucht habe männlich zu sein, weil ich dachte die Person, die ich geliebt habe, würde mich sonst nicht wollen, weil mein Versuch mich zu öffnen nachdem SIE MIR gesagt hat, dass sie mich liebt, dazu geführt hat, dass sie mich geghosted hat.

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Jim Carrey ja eher für Comedy bekannt meinte in einem Interview Depressionen sind ein Fu€k You vom Körper der dir sagt er will nicht mehr diese Figur sein die du spielst. Dein Körper braucht Ruhe von diesen Charakter den du versuchst zu spielen. Ist was dran an der Aussage?

show all (18)

Der Gedanke ist nicht ganz ausgereift. Wenn man lange genug geformt wird, dann wird man zu der Figur
Die symbolische "Maske" verschmilzt dann mit einem Individuum.
Ich kann seinen Gedankengang zwar etwas nachvollziehen muss aber widersprechen, zunächst mal würde ich seine Worte eher mit einem Burnout vergleichen.
Du kannst Depressionen haben und dann aufhören diese Rolle zu spielen wie er es sagt und du hast immer noch Depressionen. Die interessiert es herzlich wenig was du für Rollen spielst. Gerade das macht Depressionen ja so schlimm und gefährlich, du kannst nicht einfach gut gelaunt sein und dann gehen die weg (abgesehen davon sollte man die nicht immer mit Traurigkeit gleichsetzen) das klingt halt leider stark nach diesem "Sei halt einfach glücklich" das depressiven so gern geraten wird.
Das kann vermutlich nur ein Schauspieler wirklich empfinden und nachvollziehen.
Allerdings kann ich es mir vorstellen. Wer will schon ewig in ein und die selbe "Kategorie" gedrängt werden und auf ein und die selbe Rolle reduziert werden, sogar über den Beruf hinaus ins Privatleben hinein?
Da braucht man sich nur Daniel Radcliffe ansehen: der wollte auch nicht sein Leben lang "der kleine Harry" sein und ist darüber zum Alkoholiker geworden.
Oder der "ewig lustige" Robin Williams. Dieser war wohl sehr einsam und unglücklich und hat bekanntlich sein Leben (unter anderem?) deswegen beendet.
Aber selbst von Schauspielerei und Prominenz abgesehen, soweit muss man gar nicht gehen. Es reicht schon, wenn man sich als "0815 Privatperson" vorstellt, man würde in jedem Bereich seines Lebens auf etwas reduziert werden, was man nicht ist, nicht möchte, und wovon man sich eigentlich entfernen will, aber niemand lässt einen. Niemand nimmt das "wirkliche ich" Ernst, niemand möchte dieses sehen, wahrhaben oder traut diesem etwas zu. Stattdessen soll man schulterklopfend auf einer Position verharren, die man allmählich has.st und die einen zutiefst unglücklich macht. Wie würde man sich dabei fühlen?
Ich denke, mit dieser Vorstellung kann sich jeder selbst die Frage beantworten.

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