Ask @zerstreuterprofessor:

Was ist das romantischste, was jemand für dich getan hat?

Der Mensch, der meinem Leben seit einigen Wochen sehr viel Farbe verleiht, stand mal, ein paar Tage nachdem wir uns kennenlernten, plötzlich vor meiner Haustür, unangekündigt, weil er mir eine Freude machen wollte, nachdem ich am selben Tag einen kleinen Autounfall hatte und er wusste, dass es mir nicht gut ging. Das war sehr liebreizend. (Vor allem, weil er zweieinhalb Stunden pro Fahrt unterwegs war und nur drei Stunden bleiben konnte, aw.)
Es gibt noch mehr, was er für mich getan hat - er tut so viel für mich, das auf seine Art romantisch ist, aber diese eine Sache war irgendwie unser Anfang.

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Was war dein letzter Selbstversuch und was resultierte daraus?

Ich habe ja das Gefühl, ein einziger Selbstversuch beziehungsweise ein einziges Experiment zu sein. Was daraus am Ende resultieren wird, kann ich dir noch nicht sagen.
Kleinere Selbstversuche gab es in der letzten Zeit eher selten. Ich versuchte aber zum Beispiel, mich selbst zu konditionieren und mir Kaffee und Bier schmackhaft zu machen, nur, um zu sehen, ob ich dazu in der Lage bin. (Mochte Kaffee und Bier nie so wirklich.) Und das Ergebnis nach wenigen Monaten: erfolgreich. Gut zu wissen.
Ansonsten beobachte ich aktuell sehr genau, inwieweit sich meine Erwartungshaltung auf bestimmte Dinge auswirkt, aber das beobachte ich eigentlich konstant im Hintergrund.
Ich habe mir in den letzten Wochen öfter pro Tag eine andere Weltanschauung herangezogen, sie verinnerlicht und versucht, die Dinge entsprechend zu sehen. Das finde ich sehr sehr cool! Und halte ich vermutlich weiterhin noch ein bisschen aufrecht. Was daraus resultiert ist irgendwie zu komplex und breitgefächert, hm.
Ich mag deine Fragen übrigens, danke sehr.

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Welche deiner seltsamen Angewohnheiten fielen dir gar nicht mehr auf, würde dich nicht ständig jemand darauf aufmerksam machen?

Ich puste grundsätzlich mein Essen an, bevor ich es mir zu Gemüte führe. Ja, auch Eis. Das fiele mir sicher nicht auf, würde ich nicht ständig danach gefragt werden. Außerdem berühre ich Besteck nicht mit dem Mund, nur mit den Zähnen, das ist für mich Gewohnheit, aber anderen fällt das schnell auf, wenn ich zum ersten Mal in ihrer Gegenwart esse.
Mir würde auch nicht auffallen, dass ich Gegenstände oft für ein paar Sekunden wie mit Zauberhänden, die sich an einem Ofen wärmen, fixiere, um sicherzugehen, dass sie nicht verschwinden oder nicht umfallen.
Mein Auge fürs Detail, besonders in Diskussionen, fällt anderen oft als sehr pendantisch auf, aber für mich ist es selbstverständlich und nicht nur Angewohnheit, sondern bedeutender Teil meines Wesens.
Meine Angewohnheit, es mir überall bequem zu machen, fällt anderen Menschen meist sehr schnell auf, weil ich unerschrockene und passionierte auf-dem-Boden-Sitzerin bin und auch in fremden Häusern keine Scheu habe, mich irgendwohin zu pflanzen.
Daran muss ich wegen vorheriger Angewohnheit denken: Ich bin seeeehr offen, was bestimmte (Tabu)themen angeht, womit ich in den letzten Wochen eine bestimmte Person laut ihren Aussagen sehr verwundert habe, auf positive Art.
Wenn ich "Weißt du was?" frage, warte ich wirklich jedes Mal ab, bis mein Gegenüber "Was?" fragt, damit ich fortfahren kann, und wenn er das nicht macht (manche Freunde meinen, mich mit Dingen wie grinsendes Abwarten oder "Nein, aber du wirst es sicher gleich erzählen" aus der Bahn werfen zu müssen, oh je), bin ich schnell frustriert und habe das Gefühl, nicht weiter reden zu können.
Ich verspreche mich manchmal, ohne es zu merken und andere lachen dann und machen mich drauf aufmerksam - wenn das nicht so wäre, würde ich das nicht raffen. (Beispiele sind: "Anflächsgriffe", "eine Flasse Wascher", "Friedenshausbruch" und "ich pfeife nicht nach deiner Tanze") (letzteres hat für einen großen Lachanfall gesorgt)
Wenn ich eine Frage habe oder etwas nicht verstehe, zeichne ich mit meinem Zeigefinger oft einfach so ein Fragezeichen in die Luft oder sage am Ende meiner Frage "Fragezeichen", darauf werde ich häufig angesprochen. Und! Anstatt ein "?" zu schreiben, schreibe ich manchmal "Fragezeichen". (Ich weiß übrigens nicht, warum das so ist.)

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Was machst du anders als der Durchschnittsmensch?

Ich weiß nicht, wer oder wie der Durchschnittsmensch ist - bist das vielleicht du, man? Hm - und wie er seine Sachen macht und es stört mich langsam selbst, dass ich immerzu Fragen erst auseinander picken muss, bevor ich auf sie eingehen kann, aber ich komme da einfach nicht dran vorbei, das ist, als würde ich neben einer geöffneten Duschgelflasche duschen. Geht nicht.
Vielleicht mache ich das anders als der Durchschnittsmensch? (Ich kann die Bezeichnung irgendwie nicht für voll nehmen, hä, entschuldige.)
Aber! Mein Blut macht etwas anders als der Durchschnittsmensch. Ich habe eine sehr seltene Blutgruppe, damit kann der Durchschnittsmensch mir sicher nicht dienen.
Und wenn der Durchschnittsmensch wirklich was mit dem berühmten man zutun hat, mache ich vieles anders als er/sie, denn es ist ja bekannt, dass er/sie "sowas" nicht macht, aber das ist mir egal, ich mache das trotzdem.

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Schreiben oder Schreien?

The Devil's Advocat
Das eine gleicht für mich dem anderem.
Meine Gedanken schriftlich festzuhalten bedeutet, sie zuzulassen und in eine Form zu pressen, dabei kann es sehr laut und chaotisch in mir werden - noch mehr, als sowieso schon, die Konfrontation fordert mir viel ab. Auf dem Level der Intensität ist das ähnlich wie schreien.
Wenn du aber wissen wolltest, was von beidem ich lieber habe, muss ich gestehen, dass ich noch nie wirklich geschrien hab und das Schreiben wohl bevorzuge. Hängt aber wie immer von sehr viel ab.

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Dieses GIF spiegelt meine momentane Situation so wunderbar wider, es ist zum Heullachen.
(((Der Pfau bin ich. Das Eichhörnchen sind diverse negative Muster, die sich mal wieder an mir festbeißen wollen, wann immer ich eine gute Zeit habe.)))

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Was könnte derzeit bei dir besser laufen?

КГБ -ErzieherKäng
Definitiv die Beziehung(en) zu (einem) Menschen und mein Umgang mit Nähe. Ich verstehe nicht, warum es ab einem gewissen Zeitpunkt IMMER darauf hinauszulaufen scheint, dass sie selbstdestruktiv auf mich wirken, bis ich sie schließlich beende und das nervt und frustriert mich so, so sehr.

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Würdest du dein Kind so erziehen, wie deine Eltern dich erzogen haben?

Ich weiß es nicht.
Vor allem, weil die Dinge, die mich hier mit "nein" beantworten lassen, eher Charakterzüge sind und nicht den Erziehungsstil ausmachen. Aber dann frage ich mich, wo da denn die Grenze ist und inwieweit das eine das andere beeinflusst und das zieht alles so viele Fragen mit sich, uäh. Das spränge wohl diese Antwort, aber ich denke da gerne mal mit einer andern Frage intensiver drüber nach.
Sollte ich irgendwann aber mal ein Kind erziehen, greife ich bei der Erziehung, die ich erfahren habe, definitiv auf einiges zurück. (Zum Beispiel bewusster Umgang mit meiner Umwelt, Weltoffenheit, Naturverbundenheit und Wissbegierde, um nur einen Bruchteil zu nennen.)
Wie gesagt gibt es bei meinen Eltern - überwiegend meinem Vater - aber ein paar Charakterzüge, mit denen ein Kind wie ich eines war eben nicht zurechtkam und die im Nachhinein noch sehr prägend sind. Diese Dinge würde ich gerne vermeiden, wenn ich mal in der Lage einer Mutter sein sollte.

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Bist so süß

Papiertiger.
??
Das war meine Mimik, als ich das gelesen habe, nur dass ich leider nur beide Augenbrauen gleichzeitig heben kann :/
((Es gibt zu jeder Situation ein passendes Thom Yorke GIF!))
DU BIST SÜSSER, MEIN KLEINER THUNFISCH

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Stell dir vor, dein Mund spricht ab jetzt nur noch das aus, was dein Herz fühlt. In welche Situationen würde dich das bringen? Ist es dir eher fremd und unbehaglich oder trägst du dein Herz grundsätzlich auf der Zunge?

Fred vom Jupiter
Ich weiß es nicht. Ich weiß auch nicht, ob ich mein Herz grundsätzlich auf der Zunge trage oder nicht. Entweder denke ich einfach nicht darüber nach, weil es für mich selbstverständlich ist, wie ich das handhabe, oder aber ich habe tatsächlich nicht den Zugang dazu wie ihn andere zu haben scheinen.
Ich halte zwar nichts von der binären Vorstellung von "Bauchgefühl" und "Kopfgefühl", aber habe mittlerweile erkannt, dass ich sowas wie ein Bauchgefühl habe. (Das ist jetzt nicht das, was du wissen möchtest, aber das, was du mit "Herz" meinst, nenne ich wahrscheinlich Bauchgefühl? Keine Ahnung. Nein, wohl eher nicht, hm.)
Ich weiß, dass ich meinem "Herzen"/meinen Gefühlen/wieauchimmer eher distanziert gegenüber stehe, aber hm, ach, das bringt mich total durcheinander und ich schaffe es gerade nicht, zu formulieren was ich sagen möchte. Grrr.
(Vielleicht ist meine gegenwärtige Unfähigkeit die Antwort? Nämlich die, dass ich mein Herz nicht auf der Zunge trage und es mir eher fremd und unbehaglich ist? ICH WEISS ES NICHT) (sorry)
(Es ist fast lustig, wie sehr mich deine Fragen und generell Fragen, die ähnliche Dinge in Erfahrung bringen wollen, aus dem Konzept bringen. Wenn jemand im "realen Leben" von mir wissen möchte, wie es mir geht oder mich nach einer direkten Empfindung befragen, schrumpfe ich auf die Größe einer Erbse, kein Witz.) (#fulfilling the intp cliche)

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freak on a quiche, aw, wie kamst du denn darauf? AW

Papiertiger.
Habe Lauchquiche gegessen und im Hintergrund lief "Freak on a Leash" von Korn, da hatte ich diese Eingebung, von der ich später aber erfuhr, dass ich nicht die erste war, die sie erhielt :( ABER ES IST ECHT SÜSS UND LUSTIG NICHT WAHR

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welche bands/musiker hörst du gern?

Hm, ich bin kein Fan einer Band-Liste als Antwort auf diese Frage, weil sie wegen mehreren Gründen nicht aussagekräftig wäre, mag dir lieber ein paar Songs auflisten, die ich momentan sehr gerne höre.
My Goodbyes - Saliva
Lackluster - Saliva
Spy - Code Orange
Bleeding In The Blur - Code Orange
Real - Code Orange
Word To The Wise - Mastodon
Steambreather - Mastodon
White Walker - Mastodon
The Day I Tried To Live - Soundgarden
4th Of July - Soundgarden
The Day Is My Enemy - The Prodigy
Sleight Of Hand - Pearl Jam
Push Me, Pull Me - Pearl Jam
The Mirror - Dream Theater
9.08 a.m. - H-Blockx
In The Shadow Of Our Pale Community - Agalloch
Would? - Alice In Chains
Sunshine - Alice In Chains
It Ain't Like That - Alice In Chains
Knock On Wood - Prophets Of Rage
Interstate Love Song - Stone Temple Pilots
Malda Vale - Stoned Jesus
Hunger Strike - Temple Of The Dog
Drown - The Smashing Pumpkins
Loser - Beck
Famine - Opeth
Don't Fake This - Chevelle
Little Monster - Royal Blood
Smile Like You Mean It - The Killers
25 Or 6 To 4 - Chicago
Digital Bath - Deftones
Be Quiet And Drive (Far Away) - Deftones
Back To School - Deftones
Babe I'm Gonna Leave You - Led Zeppelin
Heartbreaker - Led Zeppelin
Dunkelheit - Burzum
Beware - Death Grips
Könnte noch weiter machen, weil ich momentan so viel Musik höre, aber stoppe mich hier mal selbst, haha. (Wow, wieder mal eine sehr interessante Mischung.)

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Getränk des Tages!

Waldmeistersaft! Das gab's heute im Altersheim und war eine riesen Sensation. Ein paar demente Bewohner weigerten sich, den grünen Saft zu trinken, weil sie fest davon überzeugt waren, vergiftet zu werden, und tauschten untereinander wilde Theorien über diese Schweinerei aus. Ist das genug Qualifikation für ein Getränk des Tages?

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Hast du Narben? Welche Geschichten verbindest du mit ihnen? Erzähl davon, wenn du magst.

Papiertiger.
An den Armen und Beinen habe ich ein paar Brandnarben und am rechten Oberarm eine kleine längliche, von deren Entstehung ich wirklich keine Ahnung habe, aber ansonsten sind auf mir keine weiteren Narben zu finden. (Obwohl - mir wurde an der linken Schläfe mal ein Leberfleck entfernt, da könnte noch eine Narbe zu sehen sein, aber ich muss gestehen, dass ich mich schon lange nicht mehr genau angeschaut habe und es daher nicht mit Sicherheit sagen kann.)
Mit den Brandnarben verbinde ich eher unschöne Dinge, weil ich sie mir entweder während Panikattacken oder um bestimmte Gedanken und andere Innereien zu kanalisieren zugefügt habe. Sie sind abstoßend, lassen neue destruktive Gedanken entstehen, geben mir ein unwohles Gefühl, wenn sie für andere sichtbar sind und schaffen es ab und zu, mich zu triggern.
Mit der geheimnisvollen kleinen Narbe verbinde ich keine Geschichte, weil ich wie gesagt nicht weiß, wie sie zu mir fand.

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Wie geht's dir?

Ich höre gerade gute Musik und fahre Zug mit der Gewissheit, dass ich, wenn ich das nächste Mal aussteige, einem tollen Menschen in die Arme springen kann.
Mir geht's tatsächlich so gut wie lange nicht mehr. (Und vor allem hält dieser Zustand nun schon ganze vier Wochen an!)
Und! Ich habe seit langem mal wieder Lust, hier mehr zu beantworten, nur ist es leider so, dass mich im Moment vieles beansprucht, haha. Möchte aber schon mal loswerden, dass es mich immer wieder freut, dass sich hier so viele liebreizenden Menschen rumtummeln! (Da können sich jetzt viele mal angesprochen fühlen, danke.) ("Viele" ist auch so präzise... egal.)
Ich freu mich drauf, hier bald wieder öfter zu erscheinen.

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welches ereignis teilte dein leben in "davor" und "danach auf?

Na ja, theoretisch tut das jedes noch so kleine Ereignis, wie zum Beispiel der Atemzug, den ich in diesem Moment durch meinen Körper fahren lasse (tschu-tschuuu!) (was zur Hölle, Kathi) oder jedes Wort, das ich gerade tippe. Ich kann von jeder Kleinigkeit behaupten, dass sie mein Leben in ein "davor" und ein "danach" spaltet.
Aber ich gehe vermutlich zu abstrakt an die Frage ran; du dachtest sicher an einschneidende Dinge, die mich veränderten, was ich von keinem Atemzug bisher behaupten könnte.
Ich denke da an mehrere Dinge, die aber aus deiner Sicht vielleicht alle nicht einschneidend gewesen wären. Das ist sehr subjektiv.
Einmal ist da die Begegnung und Zeit mit einem Menschen, der mich ziemlich bewegt und geprägt hat, aber genauso schnell, wie er gekommen ist, auch wieder verschwunden ist, was das Ganze vermutlich noch prägender machte.
Dann ist da noch der Moment, in dem ich mich dazu entschied, Hilfe zu suchen und natürlich mein gesamter Klinikaufenthalt. Dieser Moment war vor einem Jahr und ich bin unsagbar froh über alles, was in der Zwischenzeit passiert ist. (Allein das Ende meiner Isolation und Aufblühen meines Soziallebens... Es ist unfassbar)
Ey, tut mir leid, irgendwie ist mir die Frage zu schwammig und meine Gedanken dazu zu komplex, als dass ich sie so beantworten könnte, dass ich meine Antwort mit mir vereinbaren könnte. Aber ich lasse das einfach mal so stehen - dass mir diese beiden Ereignisse als erstes einfielen, ist wahrscheinlich nicht ganz grundlos.

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Was ist der beste Ort für ein erstes Date?

Mir fällt es schwer, bei solchen Dingen zu differenzieren und es ist schon passiert, dass eine Person unseren Treffen den Stempel "Date" auferlegt hat, obwohl ich von einem "normalen" Treffen ausgegangen bin. Zwischenmenschliche Dinge sind so kompliziert und überfordernd, ey.
Aber! Ich möchte diese Frage gerne mit einem Rückblick auf die letzten Tage beziehungsweise gestern beantworten, weil die in Augen der Definitionsfestleger wohl als ein einziges Date beschrieben werden könnten und ziemlich, ziemlich schön waren. (Muss jetzt ein bisschen schwärmen, hihi.)
Also: Der Tag begann damit, dass wir nach dem Aufwachen im Bett Musik hörten und den Tag planten. Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg zu einem Second Hand Laden für CDs und Platten, bei dem ein Sonderverkauf mit besonders günstigen Angeboten stattfand. Wir waren da sicher zwei Stunden drin, oh je, und tauschten beim Stöbern Meinungen zu den Bands vor unseren Nasen aus. (Das ist wohl der beste Ort für ein erstes Date für mich, wenn ich so drüber nachdenke, weil Musik mir einfach so wichtig ist und es wirklich viel Gesprächsstoff bietet und Gemeinsamkeiten und Abweichungen aufdecken kann.)
(Ich habe mir ürbigens 22 CDs gekauft.... Ich konnte mir nicht helfen...)
Danach haben wir uns Falafeln und Fladenbrot geholt und an einem sehr schönen Fleckchen in der Sonne gegessen, während wir Musik hörten und ständig lachten, weil wir uns beim Essen beide sehr unfähig angestellt haben.
Dann sind wir wieder heimwärts gefahren und ruhten uns ein bisschen aus, bis sich abends andere liebe Menschen zu uns gesellten, um Karten zu spielen und danach in einen Club zu gehen, in dem hauptsächlich Rock und Metal gespielt wird. Von der Musik waren wir zwar ein bisschen enttäuscht, aber ich habe trotzdem so viel gelacht und so viel Spaß gehabt wie lange nicht mehr; wir tanzten zu den Liedern, die wir scheiße fanden, Macarena und imitierten die Musiker und die um uns Tanzenden auf überspitzte Weise, haha.
Auf dem Heimweg zur Bahn hörten wir dann endlich "gute" Musik und als "Flying Whales" kam, stimmten wir beim Walgesang ein und freuten uns über die Existenz von Walen.
Das alles war unglaublich schön und tat mir gut, weil ich mich sehr wohlfühlte und mit Unbeschwertheit und Warmherzigkeit zugedeckt war, aber ich bin emotional sowie körperlich gerade ziemlich ausgelaugt, oh je. Sensorische Deprivation here I come!

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Kathiii, wie geht's dir, was tust du? Fühl dich gedrückt \o/

Papiertiger.
Hallo du kleines Thunfischchen <3 Bin immer noch sehr durcheinander, aber mir geht's gut. Momentan hab ich Urlaub und bin seit gestern in der Nähe von Frankfurt, übermorgen fahre ich weiter zu einem der coolen Menschleins, die ich in Stuttgart kennengelernt habe und bleibe dort für ein paar Tage. Darauf freue ich mich sehr. Ich liebe ja das Gefühl, unterwegs und weit weg zu sein, das tut wirklich gut.
(Tut mir leid, dass ich noch nicht geantwortet habe, ich hoffe, du bist nicht böse; das mache ich diese Woche noch, versprochen!)
Magst du mir auch ein kleines Update geben, wie's dir geht und was bei dir aktuell ist? Fühl dich gedrückt!

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Wodurch wurdest du zuletzt positiv überrascht?

Durch Code Orange, eine der Vorbands von Gojira, und durch mich selbst.
Ich habe vor dem Konzert am Freitag entschlossen, mich von den Vorbands überraschen zu lassen und mich deswegen nicht über sie zu informieren. Und am Ende war ich wirklich positiv überrascht! Ich mag ihre Musik und finde, sie haben richtig Stimmung gemacht.
Durch mich selbst war ich positiv überrascht, weil es mir bei Konzerten meistens so ging, dass ich mich nicht traute, sympathische Menschen anzusprechen, aber diesmal habe ich es geschafft! (Beziehungsweise wurde ich angesprochen - gleich von drei Leuten! - aber das zählt auch. Immerhin bin ich nicht einfach weggerannt oder so, haha.) Das freut mich so unglaublich sehr - vor einem Jahr hätte ich das vermutlich noch nicht geschafft. Das Konzert war sowieso unbeschreiblich, aber dadurch wurde es noch besser. (Und, wie es aussieht, habe ich jetzt endlich mal jemanden gefunden, der einen verdammt ähnlichen Musikgeschmack hat wie ich und somit eine potentielle Konzertbegleitung ist, yay!)
(Könnte stundenlang von dem Konzert schwärmen... es war so gut, ahh)

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Welche Empfehlung hast Du zuletzt erhalten? Bist Du ihr nachgegangen? Hat es sich gelohnt?

Ich war letzten Freitag bei einem Konzert von Gojira und habe da ein paar sympathische Menschen kennengelernt, von denen einer mir die Band Deftones empfohl. Dieser Empfehlung bin ich dann nachgegangen und hey, es lohnt sich SO sehr! Bin schon jetzt über beide Ohren verliebt, obwohl ich noch nicht alles von ihnen kenne. Kennst du das, wenn du eine Band auf Anhieb super findest und am liebsten alles auf einmal hören würdest? So geht es mir gerade mit Deftones.

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Welches Musikvideo findest du seltsam?

girl with kaleidoscope eyes
Frieda, ich hatte diese Frage, seit du sie mir gestellt hast, im Hinterkopf, wenn ich Musikvideos gesehen habe, aber ich fand keines wirklich seltsam und ich hatte auch keines in Erinnerung, weil meine "Toleranz" da wohl sehr groß ist. Aber! Ich habe mich vorhin mit jemanden über Nine Inch Nails unterhalten und dann ist mir eingefallen, dass ich das Video zu "Closer", also den Director's Cut, ziemlich seltsam und verstörend fand, als ich es zum ersten Mal gesehen habe. Endlich! Ein Video, das ich wirklich seltsam finde und mit dem ich auf deine Frage antworten kann:
https://www.youtube.com/watch?v=PTFwQP86BRs

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Wie zeigst du deine Zuneigung?

Vanity
Ich habe mich immer gefragt, wann ich wohl mal eine Frage dieser Art gestellt bekomme, weil ich die bei anderen Usern hier oft gesehen habe und jetzt ist es soweit, haha.
Ich glaube, ich zeige Zuneigung sehr körperlich, aber vielleicht nehme ich das auch nur so wahr, weil ich Körperkontakt sonst eher vermeide. Jedenfalls habe ich bei Menschen, für die ich Zuneigung empfinde, stark das Bedürfnis, mich an sie zu schmiegen oder sie zu umarmen. Mir ist auch aufgefallen, dass ich bei besagten Menschen oft während "belanglosen" Gesprächen dazu neige, sie irgendwo anzustupsen oder in die Wangen zu kneifen. (Kommt nicht immer gut!) Innerlich bin ich dann so "HEY ICH MAG DICH UND DAS WAS DU SAGST MAG ICH AUCH! HIER, SCHAU HER, SPÜRST DU, WIE SEHR ICH DICH MAG??" und das muss ich dann irgendwie kompensieren, was ich mit Worten meistens nicht schaffe.
Außerdem zeigt sich meine Zuneigung vermutlich auch darin, dass ich öfter als sonst besorgt bin und sicherstelle, dass es dem Menschen, um den es sich handelt, gut geht.
Und! Ich schenke manchmal kleine Dinge her, die mich an den Menschen erinnern oder zeige ihm/ihr Lieder oder ähnliches. Wenn ich mich bei jemanden von mir aus melde und mich über sie/ihn und ihr/sein Leben erkundige (dazu gehören auch Fragen wie "Wie geht es deiner Mutter?", haha), ist das auch ein Indikator dafür, dass ich Zuneigung empfinde.
Ich glaube, dafür, dass ich generell sehr unaufdringlich bin, ist meine Art, Zuneigung zu zeigen, etwas aufdringlich.

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