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Hast du mal eine Kritik bekommen über die du heute noch froh bist? Was macht eine wirklich hilfreiche Kritik aus?

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Hilfreiche Kritik ist solche, die ohne Vorwurf verpackt wird, als Anregung. Hilfreiche Kritik behauptet nicht objektiv zu sein, sondern macht u.A. durch Formulierungen wie "Ich finde", "Ich denke", Ich habe den Eindruck" klar, dass sie subjektiv ist und andere das anders sehen können und dürfen - mich eingeschlossen.
Ich bekomme solche Kritik durchaus immer mal wieder. Und so konstruktiv formuliert schätze ich sie auch sehr, auch wenn ich nicht jeder Kritik zustimme. Es gab in letzter Zeit aber keine Kritik, die so wichtig war, dass sie mir im Kopf geblieben ist.
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Latest answers from gRuFtY

Was hältst du von Fernbeziehungen?

Zumindest eines meiner beziehungsartigen Gedönse ist aktuell mein nicht mit Entfernung verbunden. Zum ersten Mal überhaupt hab ich einen Herzmenschen in der gleichen Stadt. Alle anderen Beziehung und beziehungsartigen Dingen involviert Entfernung.
Klar, ich fände es schöner ohne Entfernung. Sie verkompliziert vieles. Aber wenn das den involvierten Menschen klar ist und sie ihren eigenen Umgang damit lernen, kann das trotzdem gut funktionieren. Ich möchte behaupten, dass hier auch oft "probieren geht über studieren" gelten kann. Ich hab einige Male erleben, dass Menschen Fernbeziehungen absolut ausschlossen, aber dann, als es doch zu einer kam, überrascht waren, wie gut es doch klappte - ich gehöre dazu. Gilt sicher nicht für jeden, aber ich glaube, dass die mediale Fixierung auf Nahbeziehungen hier auslösen kann, dass eins Fernbeziehungen als fremd und seltsam wahrnimmt und deshalb erst einmal ablehnt, obwohl sie bei genauerer Betrachtung doch gar nicht so schlimm sind.

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ROADTRIP! Wo gehst du hin und wen nimmst du mit?

Ins Bett! Mit aaaaaall meinen Plüschtieren! \*o*/

Das Erste zu deiner Linken ist deine Waffe bei einer Zombie-Apokalypse. Was ist es?

Dangit, mein Schwert steht woanders. Aber gut, dann ist halt Flauschi meine Waffe :D

Liest du irgendwelche Blogs regelmässig (abgesehen von Twitter, gemäss der Annahme, dass es Microblogging ist)?

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Aktuell nicht mehr. Was vor Allem damit zusammen hängt, dass ich kaum mehr meinen RSS-Reader öffne. Ich hab eine Weile diverse große Tech-Blogs verfolgt. Ein paar Blogs zum Thema Trans dürften auch noch in meinen Abos rum schwirren. Die Blogs einiger Freunde ebenso, auch wenn die meisten davon schon nur noch wenig geführt wurden, als ich sie zuletzt las.
Jetzt, wo ich so drüber nachdenke, finde ich, ich könnte eigentlich mal wieder in meinen RSS-Reader reinschauen...

Was war dein peinlichstes Erlebnis im Jahr 2015?

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Da fällt mir ehrlich gesagt nichts wirklich ein - waaaas zum großen Teil daran liegt, dass ich peinliche Erlebnisse gern schnell aufarbeite, daraus zu lernen versuche und dann vergesse ^^" Ich will da jetzt auch gar nicht so genau drüber nachdenken.
Aber aller Wahrscheinlichkeit nach würde ich das Erlebnis eh nicht öffentlich machen wollen, wenn ich es wüsste. Das wäre ja noch peinlicher ^^"

Welcher Sandwich-Belag wärst du gerne und warum?

Keks. Kekse sind immer gut. Bestimmt auch als Sandwich-Belag.

Hast Synästhesie?

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Offenbar zumindest zum Teil(?). Nicht in der Art, dass ich einzelnen Buchstaben und Zahlen Farben zuordnen könnte, zumindest bei weitem nicht allen. Und sowieso passiert das selten bewusst. Aber mir ist mittlerweile aufgefallen, dass ich zum Beispiel Song(teilen) aber auch Worten sofort Farben zuordnen kann, wenn ich danach gefragt werde. Ich kann ohne zu überlegen intuitiv eine Farbe nennen, sobald ich mir den Song oder das Wort noch einmal ins Gedächtnis gerufen habe. Falls ich nachdenken muss, dann z.B. über den Verlauf des Songs, ob sich die Farbe währenddessen vielleicht auch verändert. Oder vielleicht auch, wie ich die Farbe beschreibe. Aber ich hab die Farbe selbst sofort im Kopf.
In selteneren Fällen bin ich mir von selbst diesen Eindrücken bewusst geworden, ohne dass mich jemand gefragt hätte.
Es ist dabei definitiv so, dass es bei mir von Außen beeinflussbar ist oder zumindest mit anderen Dingen zusammen hängt. Kenne ich das Musikvideo zu einem Song, dann wird die dominierende Farbe des Videos ziemlich sicher die Farbe prägen, die der Song für mich hat. Ob das nun wirklich Synästhesie ist, weiß ich nicht sicher, aber ich find's ziemlich cool.
Ein paar Beispiele gefällig? Das Wort "Geist" oder auch "Ghost" ist Eisblau, aber mit geringer Sättigung, wie durch Nebel betrachtet oder sehr verblasst. Die gleiche Farbe wie die Leere. In etwa wie der Farbcode #BDFFFF.
Der Song "From Venus to Mars" von Lord of the Lost ist Schwarz mit weißen Sprenkeln, wie Sterne, aber auch mit einem orangenem Schimmer, fast einer Art Schweif. Um im Sinnbild eines Sternenhimmels zu bleiben, könnte dieser Schimmer von tausenden Sternschnuppen ausgelöst sein, die nah beieinander in die gleiche Richtung fliegen.
Numb von Linkin Park ist grün. Dieses Matrix-Grün. Und Regen.
(Und eventuell hab ich selbst gerade Spaß daran, weitere Dinge zu finden und mache jetzt deshalb noch weiter)
Lady of Worlds von Miracle of Sound ist interessanter Weise braun/beige. Je länger ich drüber nachdenke, umso mehr wundert es mich, dass es nicht weiß ist, aber es ist ein... "raues" braun-beige. Aber es mischen sich da zwischendurch immer wieder andere Farben rein, die teils definitiv vom Musikvideo beeinflusst sind.
Mach's gut, Berlin von ASP ist Trümmer-Grau, vermengt mit weißer Kreide. Stellenweise wird das ganze orange oder golden von den Gitarren beleuchtet.
Das Wort "Song" ist übrigens orange. Ziemlich genau #FF8D00. Das Wort "Wort" wiederum ist weiß. Mit einem ganz leichten Graustich. #F1F1F1.
Interessant ist, dass einzelne Worte offenbar "reine" Farben sind, während Songs meist "Muster" haben. Zumindest laut den Stichproben, die ich jetzt gerade gemacht habe und die eigentlich noch recht gering ausfallen.
(Okay, das ist gerade verdammt faszinierend wie viel ich da finde, wenn ich drauf achte o0 War mir nicht bewusst. Cool.)

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Schreckt dich irgendetwas ab?

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Sicherlich ein paar Dinge. Ich bin nicht sicher, ob sich das verallgemeinern lässt, oder ob es etwas gibt, dass mich *besonders* abschreckt.
Obwohl, vielleicht gibt es doch etwas, was mich besonders stark abschreckt: Die Unfähigkeit einiger Menschen, ihr eigenes Handeln zu reflektieren und es zu hinterfragen oder sich gar in andere Menschen rein zu denken.
Ich habe in meinem Leben mittlerweile viele Menschen kennen gelernt, die die Welt immer nur aus ihren eigenen Augen sehen. Menschen, die glauben, genau zu wissen, wie der Hase läuft. Ihre Meinung ist die einzig richtige.
Nicht alle dieser Menschen sind in Hinblick auf alle Dinge so. Nicht alle Menschen, die diese Eigenart haben, sind Arschlöcher. Aber ich merke, dass ich in den letzten Jahren immer mehr gelernt habe, die Dinge eben nicht nur aus meinen Augen zu betrachten, mich auch mal in andere Menschen hineinzuversetzen. Und aus den Augen dieser anderen Menschen vielleicht auch mal mich selbst zu hinterfragen. Das führt dazu, dass ich viele Ansichten, die ich vor einigen Monaten oder Jahren noch vertrat, mittlerweile vehement ablehne. In dieser Gesellschaft wird es oft als "Fähnchen im Wind" interpretiert, schlecht gemacht, was so meiner Ansicht nach nicht richtig ist. Ich versuche einfach nur möglichst viele Aspekte zu beleuchten und zu verstehen. Ich empfinde es mittlerweile als ziemlich anstrengend, wenn ich Menschen begegne, die das nicht können oder wollen, ins Besondere, wenn es um Themen geht, die mir wichtig sind. Dazu gehören zum Beispiel die Themen "Geschlecht" und "Liebe". Ich akzeptiere, wenn Menschen dort anderer Meinung sind als ich. Aber ich erwarte, dass sie zumindest bereit sind, sich diese Themen auch aus meinen Augen anzusehen und auch meine Meinung zu akzeptieren. Es muss nicht ihre eigene werden.
Mich schrecken Menschen ohne diese Fähigkeit mittlerweile dahin gehend ab, dass ich ihnen aus den Weg gehe. Es hat bei mir allein in den letzten 6 Monaten (wenn es überhaupt so viele sind) zwei Mal dazu geführt, dass ich ziemlich verletzt wurde. Es hat mich eine Freundschaft ganz gekostet, eine andere hat sich bis heute nicht so recht davon erholt.
Ich schätze Menschen, die bereit sind, ihren Horizont zu erweitern, neue Gedanken zu denken und sich in andere hinein zu versetzen. Menschen, die das nicht können oder wollen, schrecken mich daher gewissermaßen ab.
Das bedeutet übrigens keineswegs, dass ich diese Menschen grundsätzlich aus meinem Leben verbanne(n möchte). Das wäre gewissermaßen eine Doppelmoral, denn dann wäre ich ja selbst nicht bereit, Neuem eine Chance zu geben. Es lässt mich vorsichtig werden, aber ist kein Grund, Menschen komplett abzulehnen, wenn sie doch so viel anderes Potential haben, toll zu sein. Niemand ist perfekt und wenn ein Mensch "zum Ausgleich" viele tolle Seiten hat, sehe ich gern über das Fehlen der beschriebenen Fähigkeit hinweg.

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