Ask @Yandere_Gaius:

Seid ihr auch der Meinung dass jemand ein Glaube haben muss d.h etwas hat an das er glaubt Wen nicht könnt ihr es begründen?

Keine_Ahnung
Ich glaube an die Macht der Rechtschreibung.
Spaß beiseite..
Ich denke, es ist wichtig, dass man an etwas glaubt und man tut es, sofern man nicht suizidgefährdet ist. Denn schon allein die Entscheidung, auf das zu vertrauen, was sinnlich wahrnehmbar ist, ist 'Glaube'. Man könnte ja auch - wie zum Beispiel Kant oder Descartes - von einer Welt hinter der empirischen ausgehen, einer Metaebene, die alles, was wir sehen, fühlen, schmecken riechen und hören infrage stellt. Oder wie Popper alles als bloße Vermutung darstellen, sodass eigentlich nichts sicher ist. Solche Gedankenexperimente führen, meiner Meinung nach, allerdings dazu, dass nichts real ist - und auch das ist ein Glaube. Unsere ganze Wahrnehmung hängt von dem ab, was wir glauben, all unsere Entscheidungen bauen unsere eigene kleine 'Wahrheit'. Wenn du mit "Glaube" Religion meinst, so würde ich sagen, dass das einfach nur verschiedene Leitfäden sind, denen man folgen kann, wenn man zu faul oder unfähig ist, sich seine eigene Realität zu schaffen.

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Was findest Du kompliziert?

Jenna
Uff. Mag blöd klingen, aber mittlerweile ist der Umgang mit Menschen eines der vielen Tätigkeiten, die mir einiges abverlangen. Zum einen freue ich mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich (alte) Bekannte wiedersehe, aber wenn es dann so weit ist, weiß ich nicht mehr damit umzugehen, und wünsche mir immer häufiger, einfach zuhause geblieben zu sein. Das wird momentan zu einem sehr großen Problem für mich, dem ich nichts entgegenzuwirken habe, sodass ich mich in einem Teufelskreis befinde. Ich weiß, viele haben dasselbe Problem, aber mich macht die Tatsache, dass ich (zumindest glaube ich das) früher ganz gut damit zurechtkam und es jetzt verlerne, was ich mir nicht erklären kann, ziemlich fertig. Das ist eine sehr seltsame Situation für mich, und deshalb ist das für mich wirklich höchst kompliziert, so behindert das auch klingen mag. xD ^^''

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In der Schule wird immer ein Tanzkurs angeboten, in dem junge Mädchen & Jungs Standardtänze lernen. Hast du selbst dabei mitgemacht bzw. gab es das an deiner Schule auch? Findest du das noch zeitgemäß oder eher veraltet und unwichtig? Braucht man das Tanzen heute noch? (außer evtl. auf der Hochzeit)

Franzi
"Wird immer" und "gibts bei dir" xD
Aber naja.
Bei uns wurde das nicht angeboten, aber für meinen Realschulabschluss habe ich einen externen Kurs belegt und für das Abitur hatten wir ein paar Mal die Grundschritte im Sportunterricht.
Ich kann nicht behaupten, dass es mir sonderlich viel gebracht hat, da auf den Abschlussbällen nur anfangs ein bis zwei Standardtänze getanzt wurden und danach sowieso jeder so tanzte, wie er wollte, aber ich fand es schön, so tanzen zu können. Es macht mehr Spaß, als random seine Arme und Beine durch die Luft zu schmeißen, finde ich. Und es ist auf eine angenehme Art und Weise (und nicht unbedingt nur sexuell) intimer. ^^ Außerdem sieht es auch einfach besser aus...

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Als kleines Kind habe ich shoppen gehasst, wie die Pest. Jetzt liebe ich es jedoch. Was hat sich bei dir von Hass in Liebe geändert? Oder gibt es vielleicht auch etwas, was du früher geliebt hast und jetzt nicht mehr magst? Was denkst du, wie kommen solche Veränderungen des Geschmacks zustande?

Franzi
Ich mochte früher keinen Rosenkohl... Jetzt kaufe ich mir manchmal sogar welchen in der Mensa.
Veränderungen des Geschmacks kann man nur mit der Entwicklung eines Menschen begründen. xD Durch Umwelteinflüsse ändert sich ja auch das Denken eines Menschen, allein dadurch, dass man anders über Dinge nachdenkt, wandeln sich Vorlieben und Abneigungen... Außerdem verändert sich ja auch der Körper. Fängt man zum Beispiel an, zu rauchen, schmeckt man weniger (finde ich) und auch anders. Außerdem kann man einen Sport, den man früher gern und ausgiebig ausgeübt hat, nicht mehr durchziehen, weil die Lunge das eben nicht mehr mitmacht.
Mehr ist das eigentlich nicht. Life goes on. xD

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Letzte Woche hat mir jemand etwas erzählt, was ich so genau gar nicht wissen wollte. Warst du auch schon mal in der Situation, dass du gedacht hast: “ähm, okay...zu viele Details, das wollte ich jetzt so genau nicht wissen...“ Wie hast du dich verhalten bzw wie würdest du dich bei sowas verhalten?

Franzi
Bin da eigentlich echt offen. Wenn sich jemand dazu entschließt, mir etwas zu erzählen - ganz gleich, was es ist (außer es ist langweiliger Kram ausm Alltag bestimmter Leute xD) - freue ich mich zunächst einmal, dass die Person gerade mich ausgewählt hat, um diese persönlichen Informationen weiterzugeben, und höre ihr so vorurteilsfrei zu, wie es einem Individuum eben möglich ist. Natürlich denke ich mir manchmal "Wieso erzählst du mir das jetzt bitte?", aber ich frage mich das meistens nicht, weil der Inhalt so privat ist oder die Fülle an Informationen zu groß, sondern eher, weil ich nicht verstehe, wieso gerade mir so etwas erzählt wird.
Der einzige Mensch, bei dem ich nicht so handle, ist meine Mutter. Sie redet an einem Stück, sodass mein Gehirn bei ihr abschaltet. xD

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"Die Gewöhnung an [...] Sarkasmus verdirbt übrigens den Charakter. Sie verleiht [...] die Eigenschaft einer schadenfrohen Überlegenheit: Man ist [...] einem bissigen Hunde gleich, der noch das Lachen gelernt hat außer dem Beißen." Ironie ist heutzutage überall anzutreffen. Wann wird sie dir zu viel?

Weises Kaninchen
Ich würde nicht sagen, sie wird "zu viel", denn irgendwie ist das ja auch eine Art, Charakterzüge zu zeigen, allerdings kann sie zu penetrant werden, "zu" ironisch. Das hängt auch ein bisschen von dem Vertrauensgrad ab, den man zu den einzelnen Personen hat, die sich des Sarkasmus bedienen, und wie sensibel man demgegenüber ist. Meine beste Freundin kann mir zum Beispiel deutlich mehr ironischen Bullshit an den Kopf schmeißen als mein Schwarm (oder so ähnlich), bevor ich mich in irgendeiner Weise verletzt oder genervt fühle.
Ironie ist, meiner Meinung nach, eine Art, auszudrücken, wie unsicher man selbst eigentlich ist. Man will damit etwas anderes ausrücken, als man letztendlich tut, und versteckt vielleicht gut gemeinte Worte hinter einer Fassade aus anderen, bei denen man nicht auf Ablehnung stoßen kann, wenn sie falsch verstanden werden. Ein Beispiel:
Person A sagt ironisch gemeint zu Person B: "Hah, ich mag dich ja "so" gern, haha!"
Person B kann jetzt entweder verstehen, wie es nicht gemeint ist, und aufgrund der Ironie in der Stimme von Person A denken, dass Person A sie nicht mag, oder sie sieht durch die Wand der Ironie und merkt, dass Person A einfach zu feige war, ihr ihre Zuneigung offen zu zeigen. Ironie ist hier also ein Hilfsmittel, um sich selbst vor negativen Reaktionen zu schützen.
Natürlich gibt es auch andere Verwendungsarten, beispiesweise,um sich überlegen zu fühlen, indem man etwas, das einem vollkommen klar ist, so ironisch umformuliert, dass sein Gegenüber die Information nur mit sehr scharfem Verstand entziffern kann.
Ironie findet man in vielen Anwendungsbereichen der Sprache, und sie hat immer eine jeweils andere Bedeutung. Sie vereinfacht dem Verwender das Leben - ob dem anderen dabei "geschadet" wird, hängt von eben diesem ab. Ich persönlich sehe es nur selten als Problem, wenn jemand Ironie verwendet, kann es denjenigen aber nicht verübeln, da ich selbst sehr ironisch bin. xD Ein Teufelskreis also...

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Was ist besser, die bittere Wahrheit oder eine süße Lüge?

Kommt darauf an, mit wem man in welcher Situation redet und in welcher Beziehung man zueinander steht. Und um welche Lüge oder Wahrheit es sich handelt.... ich würde immer dazu tendieren, die Wahrheit zu sagen oder zu schweigen - zu hoffen, dass derjenige dann selbst dahinterkommt, und solange das an niemandem zu großen Schaden hinterlässt, halte ich das so gut wie immer für die beste Lösung.
Es gibt allerdings Situationen, in denen man nicht befugt ist, die Wahrheit zu sagen, aber gezwungen, irgend etwas von sich zu geben - da präsentiert sich die Lüge als wohl beste Lösung - leider.

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Für was bist du in deinem Leben am dankbarsten?

wattefluff
Für meinen besten Freund, der mich manchmal zu Tode nervt, der mir aber meine komplett beschissene Art nicht böse nimmt und in den richtigen Zeiten für mich da wäre.
Und für meine beste Freundin, die mich jetzt seit 15 (?) Jahren begleitet, und die mich ebenfalls manchmal mega nervt, für mich aber den Ort darstellt, an den man immer wieder gerne zurückkehrt. Zu - Zuhause? Haach. Ihr zwei seid die besten.

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"Ich mein' - wer sagt, dass es 'ne Lösung geben muss? Wir leben und wir sterben, irgendwann is' eben Schluss." Für welches Problem versuchst du aktiv, eine Lösung zu finden? Könnte es sein, dass es keine gibt? Würde das einen Unterschied machen?

Weises Kaninchen
Es macht keinen. Ob es eine Lösung gibt oder nicht, ist irrelevant, da wir nur glauben können, sie gefunden zu haben. Wir können glauben, es erreicht zu haben, das, was wir wollten, oder das, was zur Lösung des Problems führt. Aber wir können es nicht genau wissen, nichts sagt uns, dass das wirklich die Lösung ist, und deshalb ist es unwichtig, ob man sie findet oder nicht. Und es ist auch egal, ob es überhaupt eine gibt; die einen suchen sie, die anderen nicht, ist jedermanns eigene Sache.
Ich zähle mich zu den Personen, die nach nichts 'aktiv' suchen. Nicht nach einer Lösung, nicht nach einem Buch, nicht nach der schönsten Wiese für ein Picknick bei Sonnenuntergang. (Höchstens nach Serien.)

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"It's been forever since I said something that I can't wiggle free from." Wann hast du zuletzt etwas gesagt, aus dessen Konsequenzen du dich nicht herauswinden konntest?

Weises Kaninchen
Ich hab lange über diese Frage nachgedacht, und ehrlich gesagt lebe ich immer mit den Konsequenzen, da wenig von mir unüberlegt ist. Auch, wenn ich die Konsequenzen nicht immer vorhersehen kann, will ich mich nicht aus ihnen herauswinden, deshalb habe ich keine Antwort auf diese Frage, tut mir echt leid.

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Welcher Satz beschreibt deine aktuelle Lebenssituation am besten? Wenn nicht zu persönlich: warum? Welcher Satz, der dein Leben in Zukunft beschreiben soll, ist dein Ziel? Was hindert dich momentan, es zu erreichen?

Franzi
"Is' mir relativ gleich," beschreibt es ganz gut, würde ich sagen. Und weshalb ist wohl ... offensichtlich: Ich hab wirklich kaum Interesse an etwas, und wenn, dann nicht für mich selbst. Demzufolge habe ich auch keinen Satz, der mein Ziel beschreiben könnte, denn das existiert nicht. Vielleicht wäre "Wenigstens komm ich durch," passend.
Daran, dieses 'Ziel' umzusetzen, hindert mich wohl einfach die Tatsache, dass das Semester noch nicht angefangen hat, haha.

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Fio's Immerwiedermalfragen: Gibt es irgendeine interessante/ lustige Geschichte, die dir in deiner Schule/ in deiner Einrichtung passiert ist? Was ist passiert? (Wenn nicht - was ich bezweifle - lösche diese Frage)

Fio
Ich arbeite in den Semesterferien auf einem Bierwagen direkt am Strand. Das heißt: Coole Leute, cooler Standort, lange Arbeitszeiten, anstrengende Schichten. Gestern Abend, so gegen 12, kam unser Oberchef, also der Chef, der über unserer "Ansprechspartner-Chefin" steht, noch einmal mit einer Lieferung vorbei.
Wir halfen beim Ausladen und gerade, als ich die letzte Kiste Softgetränke aus dem Transporter heben wollte, blieb ich mit meinem Fuß hängen und fiel in die leeren Kisten und Müllsäcke, die vor dem Lieferwagen trapiert waren.. Just like a falling titan..
Und natürlich stand eine Gruppe betrunkener Männer im Alter von 20 - 40 vor dem Wagen und gröhlte, was das Zeug hielt.
Ich musste danach die ganze Zeit über mich selbst lachen, immer wieder, bei der Vorstellung, wie ich langsam in den Abgrund stürze. xD
Tja. Nicht direkt meine Uni, aber an sich, wenn man dabei war, ziemlich witzig.

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Ich habe lang nichts mehr verschickt. Deswegen will ich mit euren Gefühlen spielän: http://ask.fm/LolavanUnbehagen/answers/137724201311

Lola van Unbehagen
1. Natürlich hat er schwarzes Haar, nicht die Sorte von "Ich bin cool, und färbe mir die Haar schwarz"-schwarz, sondern die Art von schwarz, die durchdringend ist, einem das Gefühl gibt, verabscheut zu werden. Ein tiefes Schwarz, das Macht und Einsamkeit in sich vereint, stark ist und gleichzeitig einen Anflug von Schwäche ausdrückt. Wenn man dieses Schwarz seiner Haare betrachtet, assoziiert man damit in Kombination mit der nicht mehr kurzen, aber auch noch nicht langen Länge eine Art Zwiespalt zwischen Wohlgesonnenheit und Eitelkeit. Das Gesicht meiner Person ist kantig, gefühlskalt, und erst auf dem zweiten Blick fällt dem Betrachter auf, dass es sich tatsächlich um eine Person handelt, und nicht um eine Puppe. Es ist wunderschön, und das macht es beängstigend, denn Schönheit ist nur rein, wenn sie unrein war. Die Augen der Person, die sich in meinem Kopf entwickelt sind eisblau, wirken manchmal sogar weiß, was das Gesicht zu einem noch kälteren Objekt macht.
Der Blick auf die Person wandert zu den Schultern, knochige, dürre Körperteile, an denen schlaff die dünnen, Stärke ausstrahlenden Arme herunterhängen. Die Person trägt schwarz, doch der stilistische Mantel, der das "Outfit", bestehend aus einem eng anliegenden, und doch lockerem Sweatshirt, und einer Röhrenjeans, abrundet und sympathisch macht. Schuhe trägt die Person keine, sodass die blassen, schlanken Füße zum Vorschein kommen, dreckig und abgenutzt, danach aussehend, als seien sie lange benutzt worden und nun zum Stillstand gekommen. Wichtig sind die Hände, auf denen einige aufgeplatzte Adern das Bild der verkommenen Schönheit unterstützen. Die Nägel sind gepflegt, aber nicht gleichlang, der Magnesiummangel der Person spiegelt sich in kleinen, immer wiederkehrenden weißen Flecken wider. Am rechten Ringfinger befindet sich ein Silberring, aus dem auch wieder erst auf dem zweiten Blick eine sich windende Schlange bildet.
Alles in Allem wirkt die Person heruntergekommen, aber nicht unglücklich. Sie strahlt Wissen aus, das Traurigkeit und Wehleidigkeit mit sich bringt.
2. Nun, wer ist diese Person? Sie verkörpert ein Gefühl, das mich begleitet, nicht nur in letzter Zeit, aber verstärkt. Lasst mich wissen, was ihr hinter diesem Wesen vermutet, wenn ihr Lust habt. ^^ (Danke Lola.)
3. -
?: "Ein Baum. Ein wunderbarer Baum. Ein Himmel, ein Zug, ein Grashalm, ein Bahnhof, ein junger Mensch, ein alter, ein Kartenautomat und alles ist sinnlos."
!: "Was steckt dahinter?"
?: "Eigentlich nichts, aber du fühlst es, nicht wahr? Es ist nah und fern, ein Paradoxon, so wie ich, denn ich denke, fühle, und bin doch nicht."
!: "Ein Baum, ein Himmel, ein Zug, ein Kartenautomat. Wieso das ganze?"
?: "Wieso das ganze.. Es gibt keinen Grund, und doch denke ich. Gründe. Gibt es Gründe? Ist das nur ein Wort?"
!: "Ein Wort, ohne Bedeutung; ohne Grund zu Existieren."
?: "Ein Baum, ein Zug, ein Kartenautomat."

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