Ask @Klugdiarrhoe:

Schöne Seite! ?❤️

Danke schön. Eine sehr nette Ermutigung.
Also erinnere ich mich:
Als würde eine innere Uhr auf Jahre ticken: heute habe ich an unsere postdramatische Filmaktion auf der Haniel-Halde gedacht. So viel Enthusiasmus, so viel Energie, so viel Begeisterung, die wiederum andere ansteckt. Ich muss mal nachsehen, wieviel mal der Film auf youtube angesehen wurde.
https://youtu.be/chbrPWvNRsw
Und eine weitere Dokumentation zum postdramatischen Spiel in meiner Konzeption:
https://youtu.be/u0bR1j8zBm8

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Ich weiß nicht, ob manche die Hoffnung auf die weiteren SOKRATES-Folgen aufgegeben haben oder sich sogar darüber freuen, dass solange nichts mehr zu lesen war. Aber der Fortsetzungsroman nimmt natürlich seinen Gang am Rande des Wahnsinns. Folge 374:

Uri Bülbül
Keine Paranoia in diesem Fall! Auf dem Parkplatz hinter der Villa waren mehrere Polizeiwagen aufgefahren, eine Aufgeregtheit sondersgleichen. Auch Zivilfahrzeuge kamen, mehrere Vans mit abgedunkelten Scheiben und Wagen der Spurensicherung. Es klopfte an seiner Tür. Der Theaterphilosoph zuckte zusammen. Damit hatte er nicht gerechnet. Was auch immer sich draußen abspielte, niemals hätte er es mit seiner eigenen Person in Verbindung gebracht. «Herr Nachtigall, ich bin Kriminalassistent Oberländer, habe ein paar Fragen an Sie.» Er hatte geklopft und ohne einen Aufruf abzuwarten hatte er die Tür aufgemacht und stand nun vor dem Theaterphilosophen. «Kennen Sie eine Ayleen Heersold?» Was hatte es zu bedeuten? Uri Nachtigall zögerte zu antworten, war verwirrt, vermochte gar nicht zu erkennen, welche Absicht mit dieser Frage ein Polizeibeamter verfolgen mochte. Er nickte verwirrt: «Ja, ja...» «Wann haben Sie sie zuletzt gesehen?» Im Ton des Polizisten lag nun die Verdächtigung so klar, dass Uri Nachtigall weiche Knie bekam und sich auf seinen Stuhl am Schreibtisch fallen ließ. «Was ist mit Ayleen?» Der Kriminalassessor... oder was war er doch gleich, machte keine Umstände, mit der Tür ins Haus zu fallen: «Sie ist aufgefunden worden im Gartenhaus keine 200m von hier.» Er beobachtete scharf die Reaktionen seines Befragten. Verstört, durcheinander, verwirrt lauteten die Attribute, mit denen er ihn später beschreiben würde und sein Chef zu bedenken geben: «Schon mal daran gedacht, dass der Mann psychisch labil sein könnte?» Der Theaterphilosoph Uri Nachtigall – psychisch labil? Nein, das hätte er von sich selbst niemals gesagt. Natürlich war er angeschlagen – ganz ohne Zweifel; schließlich hatte er von diesem Brutalokommissar zweimal was auf die Nase bekommen, das Nasenbein zertrümmert. Ja, und dazu die Nachricht, er sei verhaftet – da darf man doch wohl sich angeschlagen fühlen! Aber psychisch labil war er doch deswegen noch lange nicht. Labilität bedeutet: es kann kippen. Der Wahnsinn kan ausbrechen, seine vom Bewusstsein der Normalität ihm verliehenen Grenzen überschreiten in den Alltag und in die Wahrnehmungen des alltäglichen Bewusstseins überschwappen. Wie eine randvolle Tasse Milchkaffee, die man die Treppen hoch balanciert und sich Mühe gibt, nicht überschwappen zu lassen. Das kann kaum gut gehen, ein paar Schlucke werden auf der Untertasse oder auf dem Teppich landen, falls keine Untertasse vorhanden. Aber was sollte dieser Vergleich mit der Untertasse? Gab es eine Möglichkeit, um im Bild zu bleiben, den Schaden gering zu halten, wenn der Wahnsinn in den Alltag schwappte? Oberländer wiederholte seine Frage, ohne in diesem Moment daran zu denken, dass die befragte Person womöglich nicht alle Tassen im Schrank hatte, so wie er das ausdrücken würde, wie sein Schnabel eben gewachsen war. Wozu all das geschwollene Geschwätz? Das hochtrabende? Wozu unnötig psychologisierend Rücksicht nehmen?

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Wie oft wechselst du dein Handy?

Ich wechsle mein Handy nicht sehr oft, ich habe ein Smartphone gebraucht geschenkt bekommen und es hat bis heute seine Dienste bestens getan, aber nun fängt an, das Display zu spinnen. Es verselbständigt sich und wie von Geisterhand bewegt tippt das Handy irgendetwas und wechselt die Apps. Wird Zeit für ein neues Handy, denke ich und ziehe dann mal los, mir ein neues zu besorgen.

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Lass uns ein wenig spinnen... Was denkst du würde die Welt heute aussehen, wenn Deutschland den 1. Weltkrieg gewonnen hätte? Bzw. wie wäre es 1918 weiter gegangen?

Sergej Fährlich
Mir wäre es eigentlich viel viel lieber, die Oktoberrevolution in Russland wäre besser verlaufen, es hätten den Bürgerkrieg zwischen den Menschewiki und Bolschewiki nicht gegeben. Aus diesem Stück Europa wäre ein Modell eines wundervollen humanistischen und herrschaftslosen Sytsems ohne Ausbeutung entstanden und Proletarier aller Länder hätten sich begeistert von diesem Modell erhoben, von ihren Unterdrückern und Kriegstreibern befreit, je nach Kultur und Mentalität ihre diversen Lebensweisen industirell, agrarisch oder sonstwie realisiert und es wäre eine bunte und zugleich friedliche Welt entstanden. Für manche ist das schon eine Horrorvision. Wer unter den Europäern sonst so den Krieg gewonnen hätte, hätte an der systemischen Grundstruktur Europas, kapitalistisch und imperialistisch zu sein, nichts verändert. Ob Kaisermonarchie oder bürgerliche Demokratie oder allübberall um sich greifender Faschismus: Franco, Spanien, Mussolini, Italien, Hitler Deutschland die Menschenopfer wären quantitativ anders ausgefallen. Natürlich kann man auch den industriellen Massenmord in Konzentrationslagern extra moralisch verdammen und das hat durchaus seine gute Berechtigung; aber schauen wir nur die Menschenopfer an und machen keine feinen Unterschiede unter den Qualen, kann man auch in einen pessimistischen Relativismus verfallen.
Das kann man erst recht, wenn man heute sieht, dass die moralische Verurteilung der Einzigartigkeit der Verbrechen an der Menschlichkeit der Nazis zu einer echten Humanisierung der Eintsellungen der Menschen und des Systems NICHT geführt hat und auch in den Köpfen nationalistische wie rassistische Ideen nicht verschwunden sind. Man löst einen Krisenherd nach dem anderen in der Welt aus, beliefert diese Herde mit Kriegsgerät und lässt die Flüchtlinge im Meer ersaufen. Das relativiert natürlich die Verbrechen der Nazis nicht, aber das Töten, Sterbenlassen, die Ignoranz und Rücksichtslosigkeit und Ignoranz gegenüber alldem gehen einfach weiter. Gäbe es heute Konzentrationslager zur Vernichtung von stigmatisierten Menschen, würden die meisten wieder von nichts etwas wissen.
Wenn es zum Kommunismus die Barbarei als Alternative gab und der Kommunismus nun untergegangen ist, bevor er überhaupt entstehen konnte, abgetrieben als Fötus sozusagen, dann leben wir seit 1918 die Barbarei in unterschiedlichen Farben und Formen und unterschiedlicher Grausamkeit. Wer heute mit einem dicken Schlitten über die Autobahn brettert oder als Tourist in ein Flugzeug steigt, ist nicht unschuldig, sondern ein Teil dieser Barbarei. Nur ich will nicht zu denjenigen gehören, die nichts gesagt und gewusst haben wollen.

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Kannst du bitte wieder so eine Zeit lang alle Fragen beantworten

Diese Frage kommt mir heute wie ein Rückruf zum Leben. Ja, ich werde wieder mehr Fragen beantworten und mehr hier und anderswo, also auch am Roman, schreiben. Was für ein schöner Zufall ist es denn, dass du mir diese Frage heute stellst, gerade dann, wenn ich versuche selbst wieder Tritt zu fassen in meinem Leben und in meinem Schreiben. Vielleicht will mich mein Universum nicht fallen lassen und vielleicht will es nicht, dass ich untergehe und verschwinde im Sumpf - woraus dieser Sumpf auch immer besteht. Ich schöpfe Kraft und Zuversicht auch aus dieser deiner Frage. Auch wenn du sie jetzt anonym gestellt hast, ich erkenne darin den guten alten und liebenswerten ask-Freund @Maulwurfkuchen wieder. Ja, sei du mal ein Paradiesvogel. Das ist sehr, sehr schön.

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Wenn du ein Hot Dog wärst, würdest du dich selbst essen?

Ich zerfleische mich schon, wenn ich am Ende dieses Prozesses noch einen Mund zum Sprechen und Finger zum Tippen haben sollte, der Kopf zum Denken ist quasi im A. (die Anatomie des Surrealen), könnte ich mich höchstens als Hamburger wiederfinden und womöglich verspeisen. Als Hot Dog sehe ich mich nicht, bin doch kein Würstchen^^

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Bis wann muss das Bild mit dem Wald und so spätestens fertig sein, damit du das noch in das neue Sokrates-Geschichten-Buch mit einbauen kannst? :3

Paradiesvogel
Ich bin aus dem Tritt geraten und finde kaum so richtig zum Schreiben zurück im Moment und will es aber auf jeden Fall wieder, denn Tritt fassen gehört zu einem halbwegs ordentlichen Stand im Leben. Tritt fassen, in sich ruhen und standhaft sein, ja, das wünsche ich mir und jedem von uns.
Ich wollte eigentlich mit dem SOKRATES-Roman nun etwa bei Folge 390 angekommen sein, stattdessen steht der Roman noch bei Folge 373 und wurde seit vier Wochen nicht fortgesetzt.
https://ask.fm/Klugdiarrhoe/answers/150366580409
Das ist in der Entstehungsgeschichte des Romans leider ein bedrückendes Novum.
Natürlich bedeutet diese Pause nicht das Ende des Vorhabens, nicht sein Versanden im Nichts. Ich lebe ja noch, denke und schreibe ab und an, wenn ich die Kraft in mir verspüre. Aber diese Kraft ist leider im Moment etwas anders eingebunden und muss wieder befreit und neu umgelenkt werden. Das wünsche ich mir so sehr und versuche es zu schaffen, so gut ich eben kann. Und leider kann ich manchmal nicht gut.
Aufgrund der himmlischen Konstellation des Mondfinsternisses sollen die universellen Kräfte ganz gut stehen für eine Selbsterkenntnis und für eine mentale Befreiung und Klarheit.
Sicher kann man das Ganze, was ich dir hier verlinken möchte, auch in die esoterische Ecke verbannen. Aber Wahrheit ist immer, was du selbst in den Dingen zu erkennen vermagst und woraus du für dein Leben Erkenntnisse ziehst. Insofern kann ich dir nur sagen: Mach etwas daraus:
https://www.allesistenergie.net/die-laengste-totale-mondfinsternis-des-21-jahrhunderts-am-heutigen-tag-pure-magie-massive-beschleunigung-im-prozess-des-erwachens/
Letztendlich schreiben wir die Romane, Gedichte, Geschichten, machen all die Kunst für uns und für die Welt zugleich, denn wir sind ein Teil der Welt, wir sind das Leben, so dass wir erkennen müssen, dass es zwischen uns und dem Leben, der lebendigen Welt keinen Widerspruch gibt und nicht einmal eine unsichtbare Trennwand, keine Scheibe, gegen die wir wie eine Fliege immer wieder dagegen fliegen, ohne zu erkennen, dass hier kein Ausweg ist.
Die Scheibe, das Gefangensein im Fliegenglas, tragen wir in uns. Und daraus müssen wir uns befreien. Dann befreien wir auch als freie Individuen uns vom System der Ausbeutung und finden neue Wege und Formen des Lebens.
Sieh das mal so, wenn du deine Bilder malst, deine Vorschläge für die SOKRATES-Geschichte machst oder auf ask deine Antworten schreibst und Fragen stellst.
Du malst deine Bilder, schickst sie mir via ask, indem du sie auf deinem Profil hochlädst und mir die Genehmigung gibst, sie in das Buch übernehmen zu dürfen, und ich mache das Beste daraus - für mich, für dich, für uns alle, die daran teilhaben möchten.

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falsch. Das war mein letzter Versuch mal wieder ne unpolitische Belanglosigkeiten in die Runde zu werfen. Sie meinen also, es wär mir misslungen ? Na Sie haben gut reden,,Sie ham ja Ihren Sokrates,..die alte Unke.

Graf Otto von Achtkant, und
Ja, ja, aber es gibt auch ein letztes von den letzten Malen. Machen Sie einfach weiter ohne Ende und ohne an ein Ende zu denken und darauf zuzuplanen. Ja, ich habe manchmal leicht reden mit und ohne SOKRATES, aber wissen Sie was? Das haben alle Menschen. Jeder hat es an einem Punkt schwer und an anderen dafür nicht und leicht reden.
Aber mit SOKRATES sagen Sie was: ich muss unbedingt die nächsten Folgen in Angriff nehmen. Solange pausiert habe ich noch nie.
Ich finde, Sie sollten einfach alles in die Runde werfen, was Sie gerne loswerden wollen. Von Meinungsfreiheit reden aber dann alles verdammen, was einem so gar nicht in den Kram passt, geht einfach nicht. Mit Ihren tendenziösen Ansichten muss man Sie auch respektieren und sich damit auseinandersetzen. Schließlich sind Sie nicht der einzige, der so denkt, immerhin haben Sie einen Kommunikationsdraht zu mir und Ihr Plätzchen in SOKRATES.

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Ist das Glas halb voll oder halb leer?

Beides entspricht der "Wahrheit". Und bei Kierkegaard habe ich gestern gelesen, dass die Wahrheit immer erst in Verbindung mit dem Subjekt zur Wahrheit wird und eine existenzielle Bedeutung gewinnt. Insofern müssen wir uns fragen, was ist für uns existenziell? Soll das Glas halb voll sein oder halb leer?

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Jetzt frage ich mich mal nach fünf Tagen selbst: Bin ich derzeit glücklich?

Uri Bülbül
Glück und die Leichtigkeit und Fröhlichkeit des Glücks sind nicht jedermanns Sache, lerne ich an mir durch das Leben. Es gibt ja auch, wie Milan Kundera seinen Roman betitelte: „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ und ja, auch des Glücks, kann ich nur ergänzen. Umgang mit Glück als Gefühlszustand höchster Erfüllung muss von mir noch erlernt werden. Mal sehen, wohin mich dieser Prozess führt, der Weg ist durchaus voller Unwegsamkeiten.

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Zufällig bin ich auf dein Profil gestoßen, habe mir einige Antworten durchgelesen, die ich nicht als zu lang empfunden habe. Etwas schwer zu beschreiben, deine Antworten mögen für viele wohl grotesk wirken. Was hindert dich daran, etwas simpel oder plump zu beantworten? Deine Liebe zum Denken?

Bilal
Hmmm, vielen lieben Dank für Deine Einschätzung. Ich liebe das Denken und Schreiben in der Tat. Ich führe gerne aus, was dann auch zu einem Klärungsprozess für mich wird. Der Umfang von 3000 Zeichen auf ask für eine Antwort ist erträglich, nicht zu lang und nicht zu kurz und man kann ja auch noch mit einer Anschlussfrage das Thema fortsetzen. Ich philosophiere gerne, wobei ich in letzter Zeit nicht so häufig dazu gekommen bin. Aber das wird sicher wieder besser und intensiver. Ich fühle einen Aufschwung in mir. Wollen wir hoffen, dass dieses Gefühl länger anhält und das Tief überwunden ist, was mich eine Zeitlang erfasst hat. Aber so ganz bin ich mir nicht sicher.
„Grotesk“ finde ich eine interessante Bezeichnung für meine Antworten. Ja, auf manche wirken sie womöglich wirklich grotesk, weil ich einige Konventionen nicht teile und in gewöhnlichen Strukturen und Denkschemata hängen bleibe. Und manche Antworten dürfen sogar wirklich grotesk sein, sozusagen von mir so gewollt. Die Groteske ist ein schönes Stilmittel und eine wundervolle Gattung. Komisch, dass ich den Ausdruck selbst nicht in meinem aktiven Wortschatz führe. Das wird von nun an auch anders werden. Bald muss ich weitere Folgen meines SOKRATES-Romans schreiben. Ich selbst ordne ihn in der Ecke der surrealistischen Romane, aber auch die Groteske gefällt mir in diesem Zusammenhang sehr.
Im Grunde hindert mich ja nur mein eigenes Denken daran, auch mal plump zu antworten. Aber mal ehrlich: ich habe doch auch kurze und simple sowie plumpe Antworten auf meinem Profil. Manchmal provozieren mich Fragen zu solchen Antworten und diese Deine reizte mich zu einer etwas ausführlicheren.
Danke dafür.

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Was heißt „forensische Kybernetik“?

Laut Wikipedia ist Forensik kurz so definiert: «Forensik ist ein Sammelbegriff für wissenschaftliche und technische Arbeitsgebiete, in denen kriminelle Handlungen systematisch untersucht werden.»
Die „systematische Untersuchung“ geschieht mit allen wissenschaftlichen Methoden, die der Gesellschaft zur Verfügung stehen; also hat die Forensik eine wahnsinnig facettenreiche große Bandbreite. Ob es Psychologie oder Mikrobiologie ist, Pathologie oder Physik und Biologie, Mikrobiologie oder Chemie. Die Forensik mobilisert alle Kräfte der Wissenschaften und der Logik.
Und gute Ermittler ziehen alle möglichen Forensiker heran, stellen ihnen die richtigen Fragen, sammeln Indizien, Beweise, Hinweise, sie suchen und befragen Zeugen. Das Wichtigste dabei ist immer die gute Befragungstechnik und die richtigen Fragen. Und immer muss man sich dessen bewusst sein, dass man sich völlig irren kann, einer falschen eingebildeten Hypothese aufliegt und falsche Tatsachen zusammenkombiniert zu einem in sich geschlossenen richtig scheinenden Bild, was aber dem wahren Tathergang gar nicht entspricht und auch nicht zu den Tätern führt. Während die Ermittler sich auf diesen Teil der kriminalistischen Arbeit konzentrieren, bereiten die Forensiker den wissenschaftlichen Boden, auf dem die Ermittler festen Tritt fassen können.
Nun aber kommen wir noch zu der Kybernetik: sie ist die Wissenschaft und Kunst (Technik) von der Steuerung. Prozesse werden gesteuert, Verhalten wird gesteuert oder eben auch Fahrzeuge. Es gibt einen Sollwert, der sein soll und den man im Prozess annähernd zu erreichen trachtet.
Mit der Entwicklung der Informationstechnologie, Computer und des Internetzes wurde es auch immer spannender, Verhalten vorauszusagen: Wenn man absehen kann, dass bestimmte Zeichen zu kriminellem Handel führen und darauf hindeuten, dann kann man womöglich auch preventiv einschreiten, bevor ein Verbrechen geschieht. Die forensische Kybernetik beschäftigt sich mit der Frage, mit welchen Mitteln man Verbrechen voraussehen und verhindern kann. Letztendlich aber geht es darum, Verhalten zu steuern.

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