Ask @Klugdiarrhoe:

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Semra
Seltsam, seltsam, meine letzte Antwort auf @Mondknospe ist aus meinem Profil ohne mein Zutun verschwunden. So etwas verlangt nach Wiederholung...
Das Begeben in die Öffentlichkeit erlaubt nicht der Öffentlichkeit unbegrenzten oder gar ungewollten Zugriff oder weiteres auf eine Person. Klassische Täter-Opfer-Umkehr.
Von einem "unbegrenzten oder gar ungewollten Zugriff" kann nicht die Rede sein, zumal auch die Steigerung nicht stimmt; ein bestimmter Zugriff, der regelkonform läuft, ist möglich und wer sich in die Öffentlichkeit begibt, muss damit leben. Wem dieser regelkonforme "Zugriff" schon ungewollt ist, der muss zuhause bleiben ;)
Am Beispiel:
Jemand geht im Park spazieren und wird von einem Fotografen fotografiert, der den Park fotografiert und die Allee, in der sich diese Person befindet. Diese Person muss mit diesem "Zugriff" leben, wenn sie nicht angezoomt wurde, sondern nur ein Teil des Alleefotos ist. Dieses Foto wird nun wieder veröffentlicht und eine andere Person sieht das Foto und erkennt darauf die Person. So etwas kann und darf passieren.
Wird aber diese Person fotografisch hervorgehoben und die Allee zur Nebensächlichkeit verletzt das die Regeln der Fotografie hinsichtlich des Rechts auf das eigene Bild.
Im ersten Fall von einem "Täter-Opfer"-Verhältnis zu sprechen, ist selbst ein "Zugriff" in Form einer Unterstellung, da es nicht darum geht, jemandem zu schaden. Nur weil jemand seinen selbst erklärten Willen, der den Regeln der Kunst, Öffentlichkeit und Publikationen widerspricht und dem diese Regeln egal sind, Hauptsache, sein Wille zählt, -nur weil jemand diesen seinen Willen nicht bekommt, ist er kein Opfer.
Deine Unterstellung liegt in dem Attribut "unbegrenzt"! Ich behaupte nicht, dass die Öffentlichkeit unbegrenzt Zugriff auf Personen in der Öffentlichkeit hat! Das ist auch gesetzlich geregelt. Nur weil aber jemand seinen Willen nicht bekommt, lässt sich das nicht als "unbegrenzten Zugriff" auf die Rechte dieser Person darlegen. Das ist mit Verlaub echter Quatsch!
Die zweite Frage diesbezüglich, möchte ich hier der Vollständigkeit halber zitieren, ohne groß darauf einzugehen, denn ganz klar sind meine vorangegangenen Ausfürhungen nicht verstanden worden; was im Folgenden gesagt ist, trifft, auf meine Arbeit und Texte nicht zu:
«Es besteht ein logischer Zusammenhang. Im 1. Fall wird ein potenzielles "MEIN Werk=MEINE Regeln" zur Allmachtsstellung & Arroganz erklärt, während im anderen Fall ein tatsächliches "MEIN Werk=MEINE Regeln" in Kombination mit dem Hinwegsetzen über den kommunizierten Willen einer Person stattfindet.»
Um welchen «kommunizierten Willen» soll es sich denn handeln?

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Weihnachten ist rum, Mum kommt Silvester. Schon was geplant oder bleibst du daheim?

Sven
Wow, wie g*ei*l ist denn diese Frage!!! Du stammst aus einem Paralleluniversum auf der gekrümmten Raumzeitachse, wo ihr scheinbar auch Weihnachten und Silvester feiert. Was ist denn bei euch so der Anlass für Weihnachten? Ein gekreuzigter Osterhase, den ihr in einem Stall in die Krippe gelegt habt, der dann als Messias wieder auferstanden ist? Also hier läuft der Hase ganz anders.

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Wenn es schon arrogant ist, etwas Fiktionales allein zu erschaffen - ist es nicht noch arroganter, jemand real Existierenden in etwas Fiktionales gegen seinen Willen einzubauen? Ist das nicht eine wahre Arroganz eines sich über andere stellenden Autors?

Rye
Wenn es schon Äpfel gibt, aus denen man keine Pommes machen kann, ist es nicht arrogant aus Kartoffeln Pommes machen zu wollen?
Nur weil in einem Satz, eine grammatisch wenn-dann-Beziehung aufgebaut wird, gewinnt die Sache nicht an logischer Stichhaltigkeit. Im ersten Teil deines Satzes geht es wahrscheinlich um meine Haltung gegen die Genie-Ästhetik in der Literatur, in der der Autor als eine Person angenommen, betone noch einmal ANGENOMMEN wird, die alles aus sich heraus schöpft. Diese Annahme ist falsch und wer auf sein Geschriebenes aus diesem Grund stolz ist und sich wie ein Genie fühlt, das gesamte Vorwissen durch Kultur und Sprache ignoriert oder weit unterhalb der eigenen Kreativität angesiedelt, wird von mir arrogant genannt.
Reale Menschen als Vorlage für Romane zu benutzen, ist ein gewöhnlicher Teil der Literaturgeschichte und keineswegs eine Seltenheit. Natürlich wäre es eine Rücksichtslosigkeit und Verletzung der Persönlichkeitsrechte eines Menschen, wenn zu viele Details aus seinem Privatleben dieser Person aufgrund des fiktionalen Werks wieder zugeordnet werden könnten, also man Dinge über eine Person erführe, die nicht im Licht der Öffentlichkeit steht. Jemanden in diese Öffentlichkeit zu zerren, verstößt meistens gegen seine Persönlichkeitsrechte und kann auch gegebenenfalls juristisch geahndet werden.
Auch wenn es vielen nicht bewusst ist, wer sich auf ask begibt, begibt sich auch in die Öffentlichkeit, meist wird die faktische Persönlichkeit ja schon allein durch Nicknames usw. anonymisiert. ask ist aber Öffentlichkeit. Profilelemente in einem Roman zu zitieren und damit zu spielen, ist ein Teil der künstlerischen Freiheit. Wenn du das Bestehen auf diese Freiheit als arrogant bezeichnest, ist es deine persönliche Meinung.
In der Tat aber ist der SOKRATES-Roman so angelegt, dass mit dem Einverständnis der Profilinhaber und manchmal auch mit ihren Vorschlägen gearbeitet wird. Textpassagen, Bilder, Fotos können zitiert werden, wenn das Einverständnis der Urheber vorliegt. Hier wird nicht gegen den Willen einer Person gehandelt.
Eine "Ausnahme" ist da Doktor Parranoia mit seinem doppelten R im Namen, der zwar im Roman erwähnt wird, aber eben durch Abwesenheit glänzt, ein ironisches Spiel mit Einbau und Nicht-Einbau - so viel muss jemand, der sich in die Öffentlichkeit selbst als "Anstaltsleiter" stellt, schon aushalten. @doctorparranoia spielt sein eigenes künstlerisches Spiel auf seinem Profil, worauf im Roman bei mir nicht weiter eingegangen wird. Weder Persönlichkeits- noch Urheberrechte sind verletzt. Profilname und Profilbeschreibung sind öffentlich und dürfen zitiert werden.
Bei Schwester Lapidaria gab es zwar ein Profil und eine Person als reales Vorbild, aber die Figur im Roman ist weit davon entfernt.
Francis Arthur Suthers war einmal einverstanden, im Roman eine Rolle zu spielen, hat aber dieses Einverständnis zurückgenommen; die Figur ist ohne Bezugnahme auf das Profil vorhanden.

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+3 answers in: “Können wir bitte in die Sokrates-Geschichte auch einen sprechenden Igel mit lila Stacheln, der Igor heißt, einbauen? Und zwar so, dass Igor funktionsmäßig so ist wie so eine Zukunftsvorhersagungskugel, die Zukunftsvorhersagungsleute manchmal haben, nur dass er halt keine Kugel ist, sondern ein Igel?”

Wer wärst du gern?

Joshie
Der Theaterphilosoph in der Psycho-Villa im Fortsetzungsroman SOKRATES von Uri Bülbül. Hier
http://www.uribuelbuel.de/SOKRATES_1-450.pdf
kannst du alle bisher veröffentlichten Folgen lesen und nicht nur das, sondern jetzt sofort die Folge 435:
«Ich bin Ärztin, Unfallchirurgin und fahre auch Noteinsätze, habe eine Polizistin, die in einem Waldstück mit dem Auto gegen einen Baum gerast war und von der Feuerwehr aus ihrem Auto herausgeschweißt werden musste, notdürftig zusammengeflickt; nun liegt sie bei mit aus der Intensivstation im künstlichen Koma und niemand weiß, ob sie durchkommen wird. Ich bin keine Tierpsychologin, habe nur meine Aria. Und ich weiß nicht, ob ich es lustig fände, wenn sie einem Wolf begegnen würde», sprach Theresa und fand selbst, dass es ganz schön viele Worte waren, die sie gemacht hatte. Ist die Müdigkeit, dachte sie, warum sonst erzählte sie das alles der besorgten Hundesitterin? Dann verabschiedete sie sich von ihr und wollte gerade gehen, als ihr noch etwas einfiel, was auch Aria aufhorchen ließ, da ihr Name erwähnt wurde: «Ich habe nun zwar 36 Stunden frei, kann aber sein, dass ich noch einmal in die Klinik muss, ich weiß nicht, ob ich morgen Nachmittag Aria noch einmal bringe.» Es sei kein Problem, sie könne einfach kommen. Die Hundesitterin hatte aber auch noch etwas auf dem Herzen, die Gelegenheit nutzend fragte sie, ob der Unfall, von dem Theresa sprach sich auf dem Waldweg durch den Hattinger Wald Richtung Psycho-Villa ereignet habe. Theresa maß dem keine größere Bedeutung bei und nickte; der junge Mann käme aus dieser Villa mit seiner Frage nach der Erziehbarkeit von Wolfswelpen. Vielleicht sei er ja einfach nur verrückt. Auch dazu konnte Theresa Wagner nicht viel sagen, machte eine hilflose Geste und ging mit ihrer Hündin davon. Als Aria ins Auto sprang, musste sie an den Agenten denken. Er wolle sich auch in der Psycho-Villa umsehen hatte er gesagt und Theresa gebeten, auf die EEGs der beiden Komapatienten zu achten und zu prüfen, ob sich eine Korrelation erkennen ließe. Auf die Frage: «Was für eine Korrelation?», hatte er auch nur eine hilflose Geste beim Gehen gemacht. Sie waren sehr unverbindlich verblieben; Theresa wusste nicht, ob sie ihn jemals wieder sehen würde. Mit ihrem Mercedes T, der fast schon ein Oldie war, fuhr sie nun ihren Hund bei sich in ihren Feierabend. In Ihren Feierabend hinein bekam die Richterin Caroline Blank, die mit dem Essen auf ihren Mann wartete, ohne gekocht zu haben, einen halb dienstlichen Anruf aus Wiesbaden vom Bundeskriminalamt. Sie hatte die Videos, die als Beweis gegen Francis Arthur Suthers dienen sollten, rein informell von Freunden der dortigen Computerforensik prüfen lassen. Das Ergebnis war an einem Punkt doch sehr verblüffend: der Mann auf dem Video trug mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Maske, die ein menschliches Gesicht imitierte. Jemand im Präsidium hatte also versucht, Suthers eine Falle zu stellen.

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Kann sein haha

Ja, eine sehr diplomatische Arbeit von großem psychologischem Wert. Zeugt von Verständnis und Offenheit, Möglichkeiten zu prüfen und offen anzugehen. Dies zum Anlass nehmend möchte ich festhalten, dass das ask-Redaktionsmodell mit der Handhabung der VIPs, der Münzen, der Gier nach Umsatz ohne Sinn und Verstand weder im natürlichen Busch noch auf den hierfür vorgesehenen Toiletten mit Wasserspülung und allem Komfort durch den Stuhlgang erreicht werden kann, geschweigedenn übertroffen! Den inhaltlichen Zustand dieser Plattform kann man nicht einfach nur damit erklären, dass er in etwa das geistige Niveau der Gesellschaft und des Durchschnittusers wiedergebe. Vielmehr ist es so, dass die redaktionelle Praxis ein Magnet für den geistigen Dünnschiss darstellt. Hierfür ist allein die Redaktion verantwortlich, die das erntet, was sie konzeptionell gesät hat. Ich frage mich auch, ob es rechtlich überhaupt zulässig ist, um des quantitativen Contentverkehrs Willen jegliches Maß für Information zu unterschreiten. Man bedenke: ich spreche von "rechtlich" und nicht von "juristisch". Formaljuristisch gibt es wohl noch keine Handhabe, aber das ist durch noch zu codofizierendes Recht zu ändern, wenn Medien- und Kulturausschüsse der Parlamente, sowie die Kulturräte der Länder und des Bundes mal sich mit dem Fall als Musterbeispiel für eine schieflaufende Digitalisierung mit ask.fm beschäftigen. Es ist nun im Moment nicht meine vordringlichste Aufgabe, diesbezüglich aktiv zu werden, habe mit der inhaltlichen Ausgestaltung unserer Firma Globalkultur.org und meinen literarisch-philosophischen Projekten genug zu tun. Ich werde es aber gewiss nicht versäumen, eine ask-Studie demnächst anzuregen. Konstruktiv fände ich auch, einen Vorschlag der Redaktion zu unterbreiten, ihre Fehler selbst zu korrigieren. Sozusagen eine Petition erst einmal an die Redaktion selbst zu richten. Bisher habe ich aber noch die Vorstellung, dass ich sowolh die Münzen als auch das VIP-Modell grundsätzlich beibehaltend an den Kriterien und der Praxis etwas ändern würde. Eine korrelation zwischen Herzen (Likes), Followern, beantworteten Fragen, Textumfang müsste zum Titel VIP führen und eine bestimmte Anzahl von Zeichen müsste mit einer Münze belohnt werden. Dabei entsteht die Gefahr des Mißbrauchs durch das Einfügen von Blindtexten. Diese müssten auf Meldung von der Redaktion geprüft und im zutreffenden Fall die Münzen wieder entzogen werden; auch Abmahnungen können eine weitere Eskalationsstufe bilden. Ich bin mir aber noch nicht ganz sicher, ob diese Richtung demokratie-ethisch überhaupt sinnvoll wäre. Ich denke weiter.

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+1 answer in: “In meiner kindheit war ich viel draußen und habe scheiße gemacht 😂 und du?”

Der Schnee knirscht unter ihren Füßen, der Friedhof liegt unter einer dicken weißen Decke, hier und da flackert ein Grablicht, der Sichelmond verschönt den nachtblauen Himmel; «Warte mal!», sagt er, nimmt seinen Freund von der Leine und denkt an drei Frauen und ihren Feierabend. SOKRATES Folge: 434

Uri Bülbül
Katja Hardenbergs bordeauxroter Tesla Model 3 mit Allradantrieb durch zwei Motoren im Dualmotorsystem und einem Glasdach glitt, als sich das Eisentor öffnete, schier lautlos in die Tiefgarage, von dort aus führte ein Aufzug direkt in ihre Penthousewohnung. Im Aufzug winkte sie freundlich in die Kamera, um den Diensthabenden der Security zu grüßen. Er konnte den Gruß zwar nicht für sie sichtbar erwidern, aber aus dem Lautsprecher für den Notfall kam ein scheppernder Ton: «Wünsche Ihnen einen angenehmen Feierabend, Frau Hardenberg!» «Danke, Igor!», antwortete sie. Ihre Penthousewohnung war an die 450 qm groß mit einem beheizten Whirlpool auf der Terasse; Kokospalmen, Yuccapalmen, Gummibäumen, Ficus Benjamina, Orchideen im Wohnzimmer. Sie liebte das viele Grün um sich, fehlte nur noch, dass sie einen Papagei mit gestutzten Flügeln in ihrer Wohung hielt, um dem Subtropischen eine bunte Note zu verleihen, aber «diese Viecher machen zu viel Krach und Dreck», hatte sie befunden und sich für afrikanische buntbemalte Skulpturen entschieden, die sie auch in gewisser Hinsicht zur Kunstkennerin kürten. Im Moment hörte sie gerne Glenn Goulds Spiel von Bachs Goldberg Variationen. Noch auf dem Weg ins Schlafzimmer, sich umzuziehen schaltete sie ihre Anlage ein. Gleich würde sie eine Flasche Rotwein öffnen und sich in die Badewanne legen. Endlich Feierabend! Dieses schwachsinnige Ministerium konnte nun von ihr fallen. Feierabend hatte auch Theresa Wagner; auf dem Heimweg aus dem Krankenhaus holte sie ihre Schäferhündin Aria von der Hundetagespflege, die eine ältere Rentnerin mit ihrem Enkel betrieb. Am Ende einer lebenslangen Schufterei mit ihrem Mann, der vor fünf Jahren verstorben war, hatte die Rentnerin ein kleines Haus mit 500 qm Gartenfläche, die fest umzäunt war, und einer schönen ebenerdigen Terasse und etwa 200 qm Wohnfläche im Haus, worin ihr Enkel, ihre Tochter und eine alte Irish Setter Dame namens Julia wohnten. Für ein lukratives Zubrot sorgte die „HuTa“ analog zu einer KiTa sprich Kindertagesstätte. Die Idee dazu hatte ihr Enkel nach einem Praktikum im Tierheim gehabt, und was soll man sagen? Das Geschäft florierte! Aria freute sich, endlich ihre Herrin zu sehen, kam freudig angerannt und rieb sich an Theresa, während die ältere Dame irgendetwas von einer seltsamen Begebenheit erzählte, da sei ein junger Mann zu ihr gekommen, um sich zu erkundigen, ob sie wisse, ob man Wolfswelpen genauso erziehen könne, wie Hunde. Sofort habe sich auch ihr Enkel in die Unterhaltung eingemischt und die Meinungen hätten zu einer heftigen Kontroverse geführt. Ein Wolf sei eben ein Wolf und damit ein wild lebendes Tier und könne nicht im Haushalt gehalten werden, meine sie, aber ihr Enkel und der fremde junge Mann seien überein gekommen, dass es auf einen Versuch ankäme! Aber mit so einem Wolf könne man doch nicht experimentieren! Sie sah Theresa an, als bräuchte sie dringend eine Bestätigung von ihr, um nicht auf der Stelle den Verstand zu verlieren.

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Ich habe einen Gedanken: jeder ist natürlich für seine Entwicklung und Entfaltung selbst verantwortlich, wir können das solitär betreiben nach dem Motto: jeder für sich, Gott für uns alle! Oder aber solidarisch, indem wir uns gegenseitig unterstützen. Dazu gehört ein sensibles Verständnis füreinander und die Selbsterkenntnis im anderen.

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Feierst du Valentinstage?

Mel Whatever
Die Liebe hält sich nicht an kalendarisch bestimmte Tage. Also feiere ich doch lieber die Liebe als die kalendarischen Valentinstage. Die Liebe ist der erotische substanzielle Wille in uns und ist selbst durch Liebe angelegt und von Individuum zu Individuum mehr oder weniger und durchaus auch mit unterschiedlichen Geprägen - also können wir zwar über die Anatomie der Liebe in gewissem Sinne auch verallgemeinernde und allgemeingültige Aussagen treffen; wie wir es ja auch anatomisch über das Herz schematisch tun können, aber jedes individuelle Herz hat seine eigene Physiognomie wie jedes individuelle Gesicht ja auch. Und so gibt es unterschiedliche Lieben wie es Menschengesichter gibt. Aber wir können es auch mit Einheitskosmetik versuchen, wie diese gefilterten Selfies - für die meisten ist es witzig, für mich ist das erschreckend bis ekelhaft.

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+1 answer in: “Love”

Wie schnell ist Dunkelheit?

Ja, auf diese Frage muss ich eingehen, zumal ich irgendwie versuche, die "vierte Dimension" zu verstehen, wo aus einem Würfel ein "Tesserakt" wird. Es übersteigt mein Vorstellungsvermögen, was sollen wir lange drum herum reden? Wenn das schnellste, was auf der Erde und im dreidiemnsionalen Raum existiert, das Licht sein soll mit seinen 300 000 km/sec im Vakuum, frage ich mich, warum man die Lichtgeschwindigkeit überhaupt quadriert mit der Masse multipliziert, um die Größe der Energie zu erhalten. Vielleicht macht Lichtgeschwindigkeit im Quadrat in der vierten Dimension Sinn, weiß der Geier. Wenn jemand diesen Geier mal in der Dunkelheit antrifft, bitte sich das mal genauer erklären lassen! Dunkelheit jedenfalls entsteht im Umkehrbruch der quadrierten Lichtgeschwindigkeit und ist 1/c². Das kann man genau erfahren, empirisch nachweisen, wenn man mit einer Lupe in einem Tesserakt sitzt, während sich die Raumzeit krümmt.

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Ich habe noch etwas weitergedacht, @StadtderNebel Das reale Vorbild der Person hin oder her! Wie real kann es schon sein, ich bin ihr noch nie begegnet... und selbst wenn! Nein, nein, hier geht es um die F-Dimension - wir sind im fiktionalen Raum!

Uri Bülbül
Ich habe Schwester Lapidaria die Herrscherin über den Wahnsinn genannt, die Königin des Wahnsinns, was nicht heißen soll, dass sie noch wahnsinniger ist als alle anderen Figuren, ganz in unserem Verständnis von Wahnsinn, wenn wir in der Dimension der alltäglichen Normalität stehen, worin der Wecker uns aus dem Schlaf klingelt und wir mit Bus und Bahn zu den Stätten unserer Funktionserfüllung eilen. Nichts ist in diesem Ablauf störender als der Wahnsinn, und dass dieser Ablauf mit all seinen anverwandten Funktionszusammenhängen selbst der größte Wahnsinn ist, wird uns NORMALERWEISE nicht bewusst. Meine Güte! Wie stolz die Menschen an der Kasse im Supermarkt ihre Bankkarte zücken, an das Lesegerät halten und mit gewichtiger Miene ihren PIN eingeben!!! Ich schaue gerne den Einkaufswagen nach, die zu den Autos geschoben werden. Sie sind der Ertrag vergeudeter Leben! Und wieviel Plastikmüll wieder im Pazifik landet! Wo ist der Umweltminister a.D. Trittin, der mit dem Pfand- und Automatensystem die Wirtschaft ankurbelte? Alles, was diese Normalität als "Wahnsinn" bezeichnet, ist mir eine Herzensangelegenheit. Und über meine Herzensangelegenheiten also herrscht Schwester Lapidaria, die sich übrigens selbst nicht gern so nennen lässt! «Ich heiße Feenstaub, Maja Feenstaub. Du darfst mich „Schwester Maja“ nennen...» (Folge 20) Sie hat meinen Avatar in ihrer Obhut. Und all diese schwierigen Grenzgänger müssen behütet sein, nicht umsonst gibt es eine Folge, in der Norbert in seiner Werkstatt Blut und Wasser schwitzt, weil die Dinge aus dem Ruder zu laufen drohen! Und wem gegenüber fühlt er sich verantwortlich? Schwester Maja natürlich! Warum hat sie das alles nur auf sich genommen? Hat sie überhaupt ein Privatleben außerhalb des Sanatoriums? Und wie sieht es aus? Ob nun die Autorin eines verschwundenen Profils Lehrerin werden will und nun bereits nach Jahren im Referendariat sein müsste oder nicht und dabei vorlaute muslimische Kinder nervig findet und absaut, spielt in der F-Dimension keine wirkliche Rolle, es sei denn, wir erkennen den analogen Wahnsinn hier wie in der Schule! Nein, die Bildungskasernen sind grausamer, da wird Folter und Seelenpein für Pädagogik und Didaktik ausgegeben und die Menschenkinder werden staatlich und sogar mit polizeigewalt bedroht zur Schulpflicht gezwungen, um sie systematisch erniedrigen zu können, damit sie zu biologischen Robotern im Arbeitsdienst werden können, was man "Beruf" nennt. «Nicht für die Schule lernen wir...bla bla...» Ich weiß gar nicht, ob das Vorbild zu Schwester Maja es dauerthaft übers Herz bringen kann, so ihren Broterwerb abzusichern. Schwester Maja jedenfalls brachte es ziemlich cool übers Herz, Alfred Ross auf seine Reise zu schicken: ab in die Black Box und tschüss! Vielleicht aber ist genau diese Art der Coolness Zeugnis eines wahren pädagogischen Herzens: was Ross nicht umbringt, macht ihn weiser!

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+3 answers in: “Können wir bitte in die Sokrates-Geschichte auch einen sprechenden Igel mit lila Stacheln, der Igor heißt, einbauen? Und zwar so, dass Igor funktionsmäßig so ist wie so eine Zukunftsvorhersagungskugel, die Zukunftsvorhersagungsleute manchmal haben, nur dass er halt keine Kugel ist, sondern ein Igel?”

Ich wünsche mir mehr Charakter für Schwester Lapidara. Bisher erfüllt sie ihre Rolle als Torhüterin zum Gesetz gut, aber ihre Motive wirken holzschnittartig.

Mel Whatever
Die Schwester Lapidaria - die heimliche Herrscherin über den Wahnsinn. Es gäbe auch einiges über die reelle Vorlage dieser wundersamen bis wundervollen Frau zu erzählen, doch hat der Autor die Befürchtung, dass sie es nicht wollen würde. Es gab sogar sehr erboste Emailwechsel noch vor der SOKRATES-Geschichte. Ich hatte mich zum politischen Sittenwächter für Korrektheit aufgeschwungen und fand einige Antworten sehr unpassend für eine angehende, ehrgeizige, kluge und talentierte Lehrerin, und ich hatte meine Wächterei auf meine Autorenhomepage gezogen, um sie damit der ask-Zensur zu entziehen; die Dame drohte mit Rechtsanwalt wegen Urheberrechtsverletzungen, da ich Screenshots verwendete; was die Situation eher verhärtete, da ich auf so etwas nicht ängstlich, sondern eher allergisch reagiere, dann aber änderte sich der Tonfall in den Emails; etwas Bittendes kam hinzu, was mich rührte und der Konflikt wurde begraben, die Wünsche der Dame erfüllt - ich glaube, sie ist nicht mehr auf ask; ich habe mein gesammeltes Material im Archiv und müsste ihre Zustimmung holen, was davon ich zur Illustration der Königin des Wahnsinns verwenden dürfte; möchte sie aber weder verletzen noch provozieren; eigentlich schätze ich sie wirklich als eine kluge und interessante Frau ein - aber vielleicht empfindet sie ihre Rolle in SOKRATES doch als Beleidigung, was ich persönlich gar nicht so sehe; denn Schwester Lapidaria ist unheimlich aber durchaus auch im Sinne von unheimlich schön. Und sie stemmt etwas, was der abwesende Schnösel von ihrem Chef niemals stemmen könnte. Typisch für viele berufliche und private Situationen: die Frau steht in der 2. Reihe und trägt das meiste Gewicht der Aufgaben, während der Herr seiner Eitelkeiten frönt. Aber du hast auf jeden Fall recht: Schwester Lapidaria verdient viel, viel mehr Aufmerksamkeit. Ich glaube, ich muss mal mit ihrem Avatar in der Realität Kontakt aufnehmen ;)

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+3 answers in: “Können wir bitte in die Sokrates-Geschichte auch einen sprechenden Igel mit lila Stacheln, der Igor heißt, einbauen? Und zwar so, dass Igor funktionsmäßig so ist wie so eine Zukunftsvorhersagungskugel, die Zukunftsvorhersagungsleute manchmal haben, nur dass er halt keine Kugel ist, sondern ein Igel?”

Kannst du deine Art zu leben und zu arbeiten empfehlen?

Mel Whatever
Lebensempfehlungen auszusprechen widerspricht meiner Lebensphilosophie und widerstrebt mir ganz ehrlich gesagt. Gibt es nicht schon genug Leute, die anderen wohlmeinend etwas aufzudrücken versuchen und leider damit auch oft genug erfolgreich sind, wenn sie konventionellen Rückenwind haben, der aus dem Gebläse der Institutuionen kommt?
Meine Art zu leben und zu arbeiten, ist, wie gesagt: MEINE Art und soll es ja auch bleiben.
Ich möchte mit meinem Leben und Philosophieren Freiheit entdecken, erforschen, thematisieren und darauf hinweisen. Jeder kann mit diesen Hinweisen machen, was er will und für richtig hält und wir können darüber wieder philosophieren: Was hast du für richtig gehalten? Warum war das für dich wichtig? Was sind deine Ergebnisse für dich? Warum zeitigte dein Handeln diese Ergebnisse? Selbst wenn das Handeln übereinstimmend als falsch befunden wird, folgt daraus nicht, dass es nur ein Richtiges gibt ;)
Für mich aber kann ich diese Frage klar beantworten: Meine Art zu leben und zu arbeiten strengt an, ängstigt mich manchmal auch, erfüllt mich aber letzten Endes und macht mich glücklich. Für mich ist sie richtig!
Darunter gibt es aber unterschiedlich und individuell realisierbare Strukturen der Subversion gegen Technokratie, Bürokratie und Ausbeutung. Sie bilden die Grammatik der Subversion. Wer anhand dieser Grammatik, die auch nicht normativ verstanden darf, welche Handlung vollzieht, muss der Individualität der Person und Situation überlassen bleiben.

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Glaubst du an das übernatürliche? An Geister und ein Leben nach dem Tod?

ʟɪɴᴀ
Ich denke immer mehr, dass wir bei diesem Thema unsere Begriffe überdenken müssen: was ist denn "natürlich", dass wir von da nun zum "Übernatürlichen" kommen? Ein "Leben" nach dem Tod, wird es, wie wir uns das "Leben" vorstellen sicher nicht geben. Und was genau sind das für Erscheinungen, die wir in unserer dreidimensionalen Welt "Geister" nennen? Mit der modernen Physik und der Mathematik kommen wir in Hypersphären des Denkens und des Seins, so dass wir auch sagen können, dass gewisse Abschattungen aus anderen Dimensionen in unsere dreidimensionale Welt uns als Gespenster oder Geister vorkommen, sofern wir sie überhaupt wahrnehmen. Ich würde die Romantik auf die philosophische Interpretation der Quantenphysik oder der Relativitätstheorie und höherer Mathematik aufbauen.
https://g.co/kgs/msN2m7
https://www.youtube.com/watch?v=An0jeAQ8UUgKlugdiarrhoe’s Video 166994333113 An0jeAQ8UUgKlugdiarrhoe’s Video 166994333113 An0jeAQ8UUg
Vgl. 1928 Prozess und Wirklichkeit von Alfred North Whitehead
Mit anderen Worten ein Hyperwürfelschatten erscheint einem Würfel vielleicht als ein Geist oder Gespenst, wenn er etwas davon wahrnimmt.

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Klugdiarrhoe’s Video 166994333113 An0jeAQ8UUgKlugdiarrhoe’s Video 166994333113 An0jeAQ8UUg

Was haben wir heute für einen Mond?

Vor einpaar Tagen noch habe ich auf Insta einer Freundin einen Kommentar geschrieben, sie hatte ein schönes Foto mit Dächern und einem nachtblauen Himmel gepostet, worin ein Sichelmond zu sehen war. Der Mond ist zunehmend; es könnte sein, dass wir nun schon oder bald einen schönen Halbmond bekommen. Ich werde mir den Himmel am Wochenende ganz genau anschauen.

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Wie bist du überhaupt auf die App ask.fm gekommen?

Ich bin über den PC und ganz ohne "App" über meine damalige Schulpraktikantin im Theater auf ask aufmerksam gemacht worden. Das Spiel von Fragen und Antworten reizte mich und gefiel mir gut. Die ask-Münzen waren noch nicht eingeführt, ebenso wenig gab es VIPs! Mir schwebte von Anfang an so etwas vor, wie Straßenphilosophie im virtuellen Raum zu betreiben, so begann ich meine Aktivitäten. Bei meiner damaligen Partnerin zuhause erntete ich wenig Verständnis für diese Form der Aktivität, weil der ökonomische Nutzen überhaupt nicht ersichtlich war, weil es ihn auch nicht wirklich gab. Es war eine l'art pour l'art Aktivität für eine kulturelle und philosophische Bildung nach dem Motto: ich lerne durch fragen und antworten. Als der Theaterleiter meine Aktivität im Büro sah, sagte er: «Oh, da hast du genau das richtige Medium für dich gefunden!» Wie es sich Jahre später herausstellte, hatte auch er kein tieferes Verständnis für meine philosophische Motivation. Nimmt man die Philosophen der Neuzeit als Beispiel, ist die Philosophie ein Spezialgebiet hochgelehrter Personen, die nur für Kollegen und Studenten mit speziellen Interessen lehrten. In der englischen Aufklärung spielt ja noch die staatspolitische Bezugnahme wie bei Thomas Hobbes eine Rolle; nimmt man aber Descartes oder Leibniz oder später Hegel sind das Universalgelehrte und Theoretiker, die mit dem "gemeinen" Volk nichts mehr zu tun haben. Sokrates gilt als eine historische Figur der Philosophie, die in der Antike, die Philosophie von den Sternen (Astronomie und Mathematik) in die Stadt, auf den Athener Marktplatz holte. In der Neuzeit gibt es zwar eine Richtung, die im Zuge der Aufklärung sich "Popularphilosophie" nennt, aber die Brücke zwischen hohem Spezialistentum und dem Trivialdenken des Alltagsmenschen (auf dem Marktplatz anzutreffen) wurde nicht geschlossen. So zieht sich die Philosophie in einen Elfenbeinturm zurück, der sie in gewisser Weise in die Sterilität führt. Mein sprachanalytischer Professor sagte zu mir an der Universität: «Herr Bülbül, was wollen Sie hier, Sie sind viel zu vielseitig!» War das nun ein nett ausgedrückter Rausschmiss, weil derselbe mir auch schon mal in einer Vorlesung, in die ich etwas später kam, gesagt hatte: «Herr Bülbül, immer wenn Sie kommen, wird es schwierig!» Er hatte mich die Treppen hinunter kommen sehen und hatte kurz den Faden über Platons Sprachphilosophie verloren. Wie auch immer, ich habe viel von ihm gelernt und bin durchaus der Meinung, dass Philosophie nicht in den Elfenbeinturm gehört, sondern auf den Marktplatz, wo man alle möglichen und unmöglichen Leute treffen kann und diese sowohl inspirieren als auch sich selbst von ihnen inspirieren lassen sollte. Die universitäre Schnöselei verlor im Laufe der Zeit immer mehr ihren Reiz auf mich. Wenn ich mir die Shoutouts hier anschaue, weiß ich, dass ich inmitten des Wahnsinns gelandet bin, wovon sich die universitäre Philosophie nichts träumen lässt. Hier bin ich richtig! °-°

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+2 answers in: “Kann mir jemand erklären wie dieser bot funktioniert ?”

Können wir bitte in die Sokrates-Geschichte auch einen sprechenden Igel mit lila Stacheln, der Igor heißt, einbauen? Und zwar so, dass Igor funktionsmäßig so ist wie so eine Zukunftsvorhersagungskugel, die Zukunftsvorhersagungsleute manchmal haben, nur dass er halt keine Kugel ist, sondern ein Igel?

Dinofino
Auf meinem RedNotebook findet sich am 30.07.2016 folgende Geschichte, die ich Dir nicht ohne Grund als Antwort auf Deine neuen Vorschläge hin schicken möchte. Ich notiere mir Deine Vorschläge und schaue, wie und wo ich sie passend zum Gesamtkonzept des SOKRATES-Romans unterbringen kann; aber genau diese Vorgehensweise gehört ja auch zum "Gesamktkonzept". Dazu hatte ich mich auch schon im Vorwort zum ersten Band der Buchausgabe geäußert und vielleicht etwas zu theoretisch meine Poetik dargelegt, die eine kommunikative Form der Literaturproduktion als Alternative zu Genieästhetiken darstellt.
"Genieästhetik" fasse ich mal kurz so zusammen: Der Autor benimmt sich wie ein begnadetes und von Musen geküsstes Einzelwesen, das seine ganze Kreativität aus sich allein schöpft und mit seinem Werk der Welt zu Füßen wirft wie Perlen vor die Säue! Das hat etwas Arrogantes, Eitles und Menschenverachtendes! Die Menschen sollen kaufen und lesen, was der Autor geschrieben hat, dazu sind sie gut genug, aber sollen bitte schön, den Autor unbehelligt sein nächstes Werk schreiben lassen.
Nur - wer entscheidet, wie gut ein Werk wirklich ist? Die Literaturkritik? Die Lektoren der Verlage? Die Bestsellerlisten der großen Magazine? Die Literaturwissenschaft? Letztere sicher nicht! Die Literaturwissenschaft erkennt gute Literatur erst, wenn der Verlagsname für diese Literatur bürgt :)
Aber nun zu deinen alten Vorschlägen:
«Ich will auch bitte, dass in der Geschichte eine große bunte Libelle namens Lilli vorkommt und die so groß ist, dass man sich auf die drauf setzen und durch die Luft fliegen kann auf ihr, bitte. :3
und Lilli soll dann bitte Nemo adoptieren, weil Nemos Eltern verschwunden sind und deshalb weint der dann und dann hört Lilli das und fliegt zu dem Baum hin, wo das Nasenbär-Nest ist, wo Nemo drin ist und dann nimmt die ihn mit zu sich nach Hause und kümmert sich um ihn.
Und dann sucht Rudi Nemos Eltern, weil Lilli Rudi kennt und die ihm gesagt hat, dass er das machen soll und weil Rudi lieb ist, macht er das dann und bringt die Eltern von Nemo zu Nemo zurück und dann kümmern sich seine Eltern wieder um Nemo und deshalb freut Nemo sich dann.
Ich will bitte, dass in der Geschichte auch ein Kettenkarussell drin vorkommt und ein Kinderkarussell mit Autos, bitte. :3 »
Erinnern wir uns, Rudi ist der hispaniola solenodon, und im Moment als Haustier bei den Seeräubern!
Ich wünsche mir auch von anderen kreative Vorschläge! Ich habe zwar genug eigene Ideen und Konzepte für die Geschichte, aber ich will eben nicht im eigenen Saft schmoren und nur mein "Eigenes" servieren. Meine Literatur folgt der Poetik der Dialoge und Diskurse! Lilli jedenfalls wird nun nicht mehr lange auf sich warten lassen - ich weiß schon ganz genau, wann und wo sie auftauchen wird - Du wirst überrascht sein und ich werde mich über Deine Überraschung sehr freuen. Ein bißchen habe ich vorgegriffen, aber die Überraschung bleibt trotzdem, denke ich *-*

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Können wir bitte in die SokratesGeschichte auch einen sprechenden Igel mit lila
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@Maulwurfkuchen ist nicht untätig. Essays und andere Dinge interessieren ihn und er möchte einen Igor in der Geschichte haben. Indessen geht es auf der Intensivstation weiter. SOKRATES - Folge 433:

Uri Bülbül
Der Mann legte seinen Dienstausweis auf den Tisch. Dasselbe Format wie eine Versichertenkarte einer Krankenversicherung oder wie eine Scheck- oder Kreditkarte oder eine Clubkarte… alle Dinge glichen sich irgendwie an, die Vielfalt wuchs nur scheinbar, im Grunde wurden die Formate weniger, Individualität ging verloren; dieser lange Kerl aber wirkte individuell auf die junge Ärztin. Er hatte sein eigenes Format, seine Persönlichkeit reduzierte sich nicht auf die Karte, definierte sich nicht einmal über sie, die da nun auf ihrem Schreibtisch lag und den Dienstausweis eines LKA-Beamten darstellte. «Es ist, als hätte ein dilettantischer Autor diese Geschichte geschrieben. Wir haben hier eine Patientin im künstlichen Koma nach einem schweren Verkehrsunfall, auf einem Waldweg mit dem Auto gegen einen Baum gerast. Notoperation und künstliches Koma aber keine EEG-Aufzeichnungen vom Chefarzt angeordnet. Ich mache das auf eigene Faust als Diensthabende und stelle eben genau das fest...» Sie wies auf das Papier mit den Kurven. «Dilettantischer Autor», wiederholte Suthers grinsend. «Das kann natürlich sein. So dilettantisch womöglich, dass er gar nicht weiß, worauf er hinaus will. Aber wir wollen ihm vergeben. Nachsicht macht die Menschlichkeit aus.» Dr. Wagner sah ihn erstaunt und aufmerksam an. Hatten sie auch Pfaffen beim LKA? Er glaubte an den dilettantischen Autor wie Pfaffen an den Heiligen Geist. «Und was genau sind Sie beim LKA?», fragte sie ihn so neutral wie nur möglich. «Sonderermittler», antwortete der Lange kurz angebunden. Er hatte sich in die EEG-Kurven vertieft. «So etwas wie X-Files?», fragte die Ärztin weiter. Er widmete ihr keine größere Aufmerksamkeit und hatte ihre Frage nur beiläufig gehört und fast nicht wahrgenommen. «Innere Revision», murmelte er. «Ich habe eine Schwester, aber sie ist nicht verschwunden, folglich auch nicht von Außerirdischen entführt!» «Sie heißen ja auch nicht Mulder, sondern Suthers!», erwiderte die Ärztin und fügte in einem fragenden Ton hinzu: «Innere Revision?» «Schauen Sie sich das an! Sie zeigt eine Aktivität, als wollte sie telekinetisch etwas aufhalten!» Theresa Wagner sah auf die Kurve, ja, zweifellos war das eine enorme Aktivität, aber die Interpretation des Beamten, der gerne ein Special Agent wäre, fand sie weithergeholt. «Sie sind doch in der Fangemeinde der X-Files», sagte sie. «Arthur Francis Suthers – das hört sich nicht deutsch an! Was macht denn die „innere Revision“ so den lieben langen Arbeitstag?» «Franz – würde Ihnen das besser passen? Wäre das vaterländisch genug?», erwiderte Suthers in einem schärfer werdenden Ton. Plötzlich sah er sie direkt an: «Kennen Sie Alfred Ross?» Im ersten Moment schüttelte sie den Kopf. Aber dann fiel es ihr ein: «Ach!» «Ach?» «Hier war so ein Grobian von der Polizei, ich glaube, ihr Partner. Der hieß so!» Suthers brauchte nicht weiterzufragen. Sie kannte ihn nicht wirklich. «Zu Ihrem Namen müsste noch ein „Sir“ davor gestellt werden!», sagte sie.

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