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Schreib mal die Daten zu dem buch

Wie die Geschichte beginnt:
Miles lebt in Florida. In seiner Schule hat er kaum Freunde, und jene die er hat sibd oberflächlich. Zuhaus verbringt er seine Zeit mit dem Lesen von Biographien und merkt sich letzte Worte. Nach den Sommerferien will er auf das Internat Culver Creek gehen, um nach dem „großen Vielleicht“ zu suchen. Er freundet sich mit seinem Zimmergenossen Chip an, der Streiche liebt, Alaska, die die Zigaretten und den Alkohol beschafft und Takumi, dem Hobbyrapper. Das Buch ist geteilt in ein Davor und Danach; es beschreibt 136 Tage vor und 136 Tage nach einem Ereignis am Internat, das Miles prägen wird.
Meinung:
Als ich die ersten Seiten las habe ich mich gefragt: Bin ich nicht doch zu alt für ein Buch über 16-Jährige? (Hab es mit 18 zum ersten mal gelesen) Ich dachte: Jetzt kommt ein bisschen Internatsabenteuer, etwas Teeni-Herzschmerz und am Ende habe ich nichts gelernt, denn ich habe meine Pubertät ja bereits erfolgreich überstanden. Und das alles kommt auch, also wer solche Geschichten eh mag und grade viel damit anfangen kann: Empfehlung. Aber da kommt auch noch viel mehr. Wer hätte gedacht das ein zentrales Thema des Romans die philosophische Frage ist: „Wie kommen wir aus dem Labyrinth des Leidens heraus?“
& genau das hat mich dann so richtig mitgenommen.
Der Originaltitel des Buches ist „Looking for Alaska“: Man sucht, was wirklich in ihr vorgeht, auch als Leser. Sie spielt so cool und selbstbewusst aber da scheint es etwas zu geben, das sie nicht aussprechen kann und mit niemandem teilt. Ich konnte sie gut verstehen. An einigen Stellen hätte ich mir sehr gewünscht, dass das Buch nicht aus Miles sondern aus ihrer Sicht geschrieben wäre und fand sie die interessantere Figur. Miles würde es mir nicht übel nehmen, er hält sich selbst für langweilig.
Das Thema Religion ist in den Roman eingewoben und ich habe es genossen. John Green dankt am Ende des Buches einigen Lehrern. Ich stelle mir vor, er hat alles Gute und Respektwürdige, das ihm Lehrer je getan haben, in der Figur des Religionslehrers Mr. Hyde zusammengeschrieben. Man spürt, dass er ein echter Lehrer ist, der vermitteln kann, dass sein Stoff relevant ist für das Leben.
Am Ende habe ich geweint. (Wohl bemerkt nicht bei dem eigentlichen Ereignis in der Mitte, und nicht bei allem, was für die Jugendlichen daraus folgt.)
Dazu hat beigetragen, das das Buch wirklich sehr gut durchdacht und gegliedert ist. So gut durchdacht eben, dass nichts Unwichtiges oder Zufälliges zu passieren scheint, und man bei fast jeder Äußerung sagen kann, vorauf sie zielt. Kurz gefasst ich mag es :)

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+1 answer in: “Welches Buch sollte deiner Meinung nach jeder lesen?”

Erzähl mal was

" Damals war es mir total wichtig jedes Wochende oder auch an freien Tagen aus zu gehen. So viel wie möglich in meiner freien Zeit zu tun um immer etwas zu erleben. Oft brachte es nur Enttäuschung mit sich. & Müdigkeit. Ständig unter Leuten zu sein war nie so richtig meins doch ich redete mir ein es zu brauchen. Bis ich mir endlich eingestand das es absolut egal ist. Zumindest für mich. Es werden nicht die gefeierten Partys sein über die ich irgendwann gerne Rede, sondern Zeiten in denen ich ganz bei mir war. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Für mich ist das mein zuhause und bei meiner Familie <3"

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Welche Personen, Situationen und Ereignisse scheinst du überwiegend anzuziehen?

Sonnenwolke
Ich will das nicht direkt pauschalisieren doch ich ziehe definitiv Freaks an. Personen die sich nicht in der Norm einordnen können und gerne anders sind. Vielleicht weil ich selbst anders bin? & an Ereignissen lustiges und tolpatschiges. Das bin ich schon eh und jeh.

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Sommer oder Winter ?🤔

Grund. ➰
Definitiv Sommer. Ich liebe es morgens auf zu stehen und direkt von der Sonne geküsst zu werden. Zu Grillen und überall lachende und fröhliche Leute zu sehen. Man kann sich endlich luftig leicht kleiden und muss sich nicht mehr dick einpaken. Die Spaziergänge sind noch schöner und Abends ist es lange hell und man kann die Abende auf dem Balkon ausklingen lassen. <3

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Glaubst du, dass deine Nationalität deine Persönlichkeit beeinflusst?

KIRA.
Auf jeden Fall :). Jede Nationalität bringt ihre eigene Kultur und Bräuche mit. Meiner Meinung nach sind Kinder aus gemischten Familien (Vater/Mutter Deutsch und Vater/Mutter ausländisch) oft Weltoffener. Oder eben Ausländische Familien die von beiden Kulturen was mit nehmen, dass war bei mir der Fall.

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Findest du es wichtig sich auch mal selbst zu loben? Machst du das ab und zu?

M e l l i
Man darf sich nie selbst verlieren oder klein halten, dazu gehört dann natürlich auch die Anerkennung seiner selbst. Das tu ich gern und kann es jedem auch nur raten. Abends wenn ich über den vergangen Tag nachdenken, denke ich gern daran zurück was ich gut machte oder positiv empfand.

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Wie gehst du mit toxischen Menschen um?

M e l l i
Ich entferne mich von ihnen und versuche auch mein Umfeld, meine Liebsten vor ihnen zu schützen. Es gibt einfach zu viele Menschen die einem nichts gutes wünschen und alles Missgönnen. Auch wenn sie kein Recht dazu haben! Denn welches recht hätte ich jemand anderem zu Schaden? Da hilft nur Abstand und ganz klare Distanz.

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