Ask @tittengrabschernumberone:

Worüber hast du dich zuletzt gefreut?

a certain someone
Ich habe mir gerade "Das wandelnde Schloss" angesehen und auf Empfehlung von @RockoLePew hin habe ich es in der Nacht getan, habe mich über diese Erfahrung gefreut. So ein schöner Film. Das erste Mal, das ich diesen Film ansah, ist Jahre her, ich hatte gar keine Erinnerung mehr an den Film (an das Hauptmenü habe ich noch Erinnerung, ei, ei).
Ghibli-Filme sind so herzanrührend, dass ich es kaum in Worte fassen mag, hm

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In welcher Hinsicht könnten wir uns ähnlich sein und in welcher eher unähnlich?

troddellini
Oh, puh, das ist eine schwere Frage, schließlich kenne ich ja nur deine Online-Präsenz hier (aber ich schätze sie sehr und freue mich immer, von dir zu lesen oder mich schriftlich mit dir zu unterhalten, naw), aber ich kann ja trotzdem den Versuch wagen, ein paar von mir wahrgenomme Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen uns zu nennen.
Ich glaube, wir empfinden es als ähnlich herzwärmend und bereichernd, Menschen mit Liebe zu überschütten. Ich glaube, wir sind ähnlich mitfühlend und sehr nachsichtig gegenüber Menschen, die uns am Herzen liegen oder die uns einfach sehr sympathisch sind. Aufrichtig Zuneigung zu zeigen und Leuten zu kommunizieren, dass wir uns für sie interessieren, scheint uns ähnlich viel zu geben und Liebe scheint uns beiden eine sehr wichtige und grundlegende Verbindung zur Existenz zu sein.
Dir ist aber auch Musik eine sehr wichtige und grundlegende Verbindung zur Existenz, so wie ich das wahrnahm (das machst du ja nicht zu einem Geheimnis), ich glaube, du fühlst Musik viel intensiver als ich, sie beschwingt dich viel mehr, sie scheint einen wichtigen Teil deines Seins auszumachen und es berührt mich sehr, wie du über Konzerte schreibst oder darüber, was Musik in dir auslöst.
Ich halte dich für sehr viel rücksichtsvoller und umsichtiger als mich, ich glaube, du bist eine bessere Zuhörerin und du bist wirklich wahnsinnig gut darin, Trost zu spenden (in meiner subjektiven Wahrnehmung jedenfalls).
Du wirkst aufgeschlossener und wie ein personifiziertes Grinsen, so bin ich nicht.
So, jetzt habe ich ein paar gefühlte Gemeinsamkeiten und Unterschiede genannt; inwiefern das wirklich zutreffend ist, kann ich natürlich nicht genau bestimmen.

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Würdest du mir Gesellschaft leisten

Ich hoffe jetzt einfach mal, dass ein einsamer Bot mir diese Frage gestellt hat. Vermutlich würde ich dir keine Gesellschaft leisten wollen, wenn alles, was du mich fragst, so gehaltvoll wie "Wo ist die menscchliche SEELE im Körper?????" ist.

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Jemand soll mal 10 Fakten über dich machen

Ein Jemensch (die Person bezeichnet sich selbst so) über mich:
Kochen ist nicht meine Stärke.
Dafür habe ich eine magische Fähigkeit, nämlich jedes menschliche Geschöpf in meiner Reichweite am Ende zum Kochen zu bringen.
2. Diese magische Fähigkeit weitet sich auch auf jede Art des Schnorrens aus, da ich mich machtlos gegenüber der Aneignung eines Blicks fürs Geben und Nehmen in Leistungen stelle
3. Ich gleiche das wieder aus, indem ich ein verlässlicher und interessierter Freund bin, der sich ernsthaft mitfreut und Verständnis für überdurchschnittliche Fehlbarkeit aufbringen kann. Außerdem habe ich momogleiche Zuhörerskills.
3. Ich identifiziere mich als Feminist, wobei ich mich nicht hauptsächlich auf unweiblich konnotierte Körperbeharung fokussiere. (Anmerkung von mir, nicht der Person, die diese Fakten über mich aufzählt: Es ist einfach egal.)
4. Ich mag Schildkröten und ohne je eine lebendige besessen zu haben, ähnle ich auch einer.
5. Ich bin jetzt vegan oder so...
6. Wenn ein Argument einer mir nahen Ideologie entgegengesetzt, aber sachlich überlegen ist, fällt diese Erkenntnis ohne Schmerzen oder eine kleine Identitätskrise durchzumachen.
7. Ich antworte oft auf Scherze ernst, vor allem auf schlechte.
8. Ich erkenne "einzigste" nicht als Wort an.
9. Ich habe sehr gerne und leider auch meistens recht.
10. Ich hatte noch nie eine entdecke Geschlechtskrankheit.

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Was gibt’s neues?

Ich war gestern auf einem Konzert mit meiner engsten Freundin und ich mochte es, mit ihr dort zu sein. Es gab einen niedlichen Moment, als ich mich mit meinem Hinterkopf an ihr Schlüsselbein anlehnte; meine engste Freundin meinte danach, eine Konzertgängerin vor uns habe uns angeawwt - fand uns wohl romantisch.
(Die Sängerin hat übrigens eine wirklich schöne Stimme)

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Wenn du keine Angst hättest, was würdest du tun?

t
Ziemlich viele dumme Dinge, Angst ist ein sehr überlebensnotwendiges Gefühl. Ohne Angst würde ich mich problemlos in (lebens-)gefährliche Situationen begeben, aber auch das Leben Anderer riskieren, denn Angst um ihr Leben hätte ich ja nun auch nicht; ich sehe es nicht als erstrebenswert an, frei von Angst zu leben. Ich will mich nicht von Angst beherrschen lassen, ja, und mich aus Angst komplett von der Welt abkapseln (und ein Teil von ihr bleibe ich dann ja dennoch), aber entbehrlich ist sie für mich nicht.
Angst ist nicht immer ein guter Ratgeber, aber das heißt nicht, dass ich sie per se als unnützen Ballast einstufen würde, das wäre sehr töricht von mir.

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Was bedeutet es, ein Mensch zu sein

Ich finde den Gedanken irgendwie interessant, dass diese Frage von einem Bot gestellt wurde.
Ich bin ein Mensch und habe mir diese Frage schon öfter gestellt. Vielleicht bedeutet es, ein Mensch zu sein, sich diese Frage stellen zu können und eigentlich nicht richtig in der Lage zu sein, diese Frage zu beantworten. Einige menschliche Individuen haben sich mit dieser Frage auch noch sehr viel wortreicher, weitreichender, ausgiebiger auseinandergesetzt als ich und sich ordentlich in ihren Gedanken dazu verheddert. Das bedeutet es wohl auch, ein Mensch zu sein - komplexere abstrakte Gedankenkonstrukte erschaffen zu können und sich in ihnen selbst zu verirren.
Vielleicht. Vielleicht irre ich mich aber auch. So einige Menschen stellen sich die Frage, was es bedeutet, ein Mensch zu sein, vermutlich nicht und hören ja deshalb nicht auf, Menschen zu sein. Nicht jeder Mensch kreiert abstrakte komplexere Gedankenkonstrukte, manch einer gibt sich auch mit ganz kleinen Luftschlösschen zufrieden und ist ja deshalb nicht weniger menschlich.
Dann bin ich aber auch wieder ratlos, was es denn jetzt nun bedeutet, ein Mensch zu sein, im Sinne von: Was zeichnet den Menschen als Tierart aus, was macht den Menschen zum Menschen und nicht zu einem anderen Tier? Sein Verständnis von seiner Vergänglichkeit? Aber es gibt doch auch so einige Menschen, die sich ihrer gar nicht so wirklich bewusst sind, und Menschen sind sie trotzdem. Das Zeitkonzept an sich ist sehr menschlich, ich denke, das kann jeder Durchschnittsmensch erfassen - bedeutet es das, ein Mensch zu sein?
(Jetzt habe ich in meiner Antwort auf die Frage meine Unfähigkeit, die Frage zu beantworten, plastisch werden lassen, Mensch, Mensch)

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Wie entdeckst du neue Musik? Hörst du bewusst unbekannte Alben/Bands an oder lässt du eher beiläufig etwas laufen (Playlists, Radio, ...) und horchst auf, sobald dir etwas besonders zusagt?

Amelie
Ich entdecke neue Musik vor allem durch Andere und höre selbst wirklich wenig Musik. (Jetzt ist es raus, das hab ich echt lang nicht mehr hier erwähnt.)
Ich habe schon Musik durch @zerstreuterprofessor, @teilzeitidiotin und @RockoLePew und auch andere User dieser Plattform entdeckt (teilweise deaktiviert), mein bester Freund zeigte mir Musik oder mein Stiefneffe oder andere Freunde... Musik ist für mich meistens irgendwie eher etwas, das zu Anderen gehört und nicht zu mir. Ich habe nicht mal selbst Kopfhörer. Manchmal singe ich irgendwelche Ohrwürmer, die ich plötzlich habe, in der Öffentlichkeit leise vor mich hin oder auch ein bisschen lauter, wenn ich das Gefühl habe, andere Passanten sind außerhalb meiner Hörweite. Joa. Meine Beziehung zur Musik ist wirklich komisch und ich warte immer noch auf den Klickmoment, ab dem ich ihr mehr Raum in meinem Leben gebe, aber bis jetzt ist er noch nicht gekommen.

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Wenn Menschen Warnschilder hätten, welches wäre deins?

"Dieses menschliche Wesen neigt dazu emotional überzureagieren, ist manchmal wie hinter Glas und driftet in einigen Momenten in Gedanken ab, die es nicht wirklich nachvollziehbar für einen Anderen artikulieren kann und die einzige sichere Konstante scheint diesem Wesen der Zweifel zu sein und dass seiner Zuneigung nur sehr schwer Abbruch getan werden kann, wenn es einmal Zuneigung für dich gefasst hat. Kontaktaufnahme mit ihm auf eigene Gefahr"

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Wieso mögen Ninas Bücher?

Jeanne d'Argh
Die gemeine nina liber vermis höhlt Bücher, deren Geruch und Geschmack dem eines karamellisierenden Himbeerbonbons gleichen, gern mal aus, um sich dort ein kleines Nest aufzubauen und darin für einen unbestimmten Zeitraum zu verweilen, eine kleine Ewigkeit oder doch nur einen Augenblick. Symbiontische Freundin des nina liber vermis ist die Muße, die sich wie ein wärmender Schal an den nina liber vermis schmiegt. nina liber vermis ist in der Lage, seine Gestalt nach Belieben zu wandeln, nimmt je nach Laune aber bevorzugt die Gestalt eines Katzenbärs, auch bekannt als Roter Panda, oder die eines Eichhörnchens an, um sich zu tarnen.
nina liber vermis mögen Bücher, weil Bücher sie mögen. Sie geben den Büchern nämlich die Möglichkeit, sich neu zu entfalten - wenn der nina liber vermis beschließt, lang genug in einem Buch gehaust zu haben, spinnt es die Buchseiten neu und nur der Duft nach Pfannkuchen und Warmherzigkeit gibt Aufschluss darüber, dass dieses niedliche Wesen einmal da war.

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Möchtest du lieber, dass dein Kind, wenn erwachsen, freundlich oder klug ist?

...was ist das schon wieder für eine Frage? Schließt das Eine das Andere etwa aus, sind freundliche Menschen dumm und unfreundliche Menschen klug...? Ich möchte lieber, dass ein eventuell in ferner Zukunft existierendes Kind von mir, wenn erwachsen, aber ruhig auch schon früher, klug genug ist, um Freundlichkeit nicht mit Dummheit gleichzusetzen und der Klugheit keine Unfreundlichkeit per se anzudichten.

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Was geht so bei euch

Habe heute einen Dokumentarfilm über Straßenkatzen in Istanbul gesehen (wollte den eigentlich letzten Sonntag schon sehen, aber da wurde er im kleineren Saal des kleinen Kinos gezeigt und die Vorstellung war bereits ausverkauft, als ich ankam) und es war so goldig :( Der Film war einfach niedlich und ich mag Kino-Atmosphäre und hach, schön.

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Liest du zur Zeit? Wenn ja, was?

Ich habe heute "Töte mich" von Amélie Nothomb durchgelesen, hab ich mir selbst zu Weihnachten geschenkt (und weil ich es in der Buchhandlung meines Vertrauens kaufte, in der ich vor Jahren mal ein Schulpraktikum absolvierte, hab ich es für 11€ günstiger bekommen, hihi) und ich fand es sehr gut. Ich mochte ihren Schreibstil (bzw. den der Übersetzerin) und freue mich sehr darüber, dass ich mir das Buch spontan kaufte.

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Was für eine Serie kannst du empfehlen?

The End Of The F***ing World habe ich zuletzt gesehen und ich mochte sie, auch wenn sicher vieles vorhersehbar war. Rick and Morty empfehle ich auch gerne (hatte das sogar schon empfohlen, als ich selbst zu dem Zeitpunkt vielleicht eine Folge davon gesehen hatte, aber auf die Begeisterung meiner Bekannten vertraute), The IT Crowd empfehle ich eigentlich auch gern, aber ich glaube, dafür müsste man halt meinen verschrobenen Humor teilen und eben auf schrullige Sit-Com stehen... Criminal Minds ist eine Serie, die ich bis zur achten Staffel sah, habe aber das Gucken dieser Serie (noch) nicht wiederaufgenommen.
Menschen können auch gern mir Serien empfehlen, wenn sie das wollen?

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Was verbindest du mit dem Wort "Augenblick"?

Vergänglichkeit, Nostalgie, Ungreifbarkeit.
Poesie.
Ewigkeit.
Ich mag das Wort. Ich benutze es viel zu selten. (Augenblicke, in denen Augenblicke sich treffen, muten mir zuweilen übrigens auch sehr schön an. Augenkontakt ist intensiv und kann mich sehr berühren in gewissen Augenblicken.)

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Was ist deine Einstellung zu Komplimenten oder Schmeicheleien? Wie fühlst du dich dabei?

Ich vergebe dann gern Komplimente, wenn ich das auch gerade genauso fühle. (Ich habe auch schon sehr komische Komplimente gegeben. Ich sage in der Hinsicht oft einfach das, was ich denke.)
Schmeicheleien, das klingt für mich immer wie Honig ums Maul schmieren. Sobald ich das Gefühl bekomme, dass mir jemand schmeicheln will in dem Sinne, dass er "nette" Dinge über mich zu mir sagt, um sich einzukratzen, damit ich ihn mag, wird er mir sofort unsympathisch. Ist mir auch immer unangenehm.
Ehrliche Komplimente, bei denen ich nicht das Gefühl habe, dass sie geäußert werden, um einen besseren Eindruck bei mir zu hinterlassen o.Ä., nehme ich eigentlich ganz dankend an (außer sie sind mir absolut nicht nachvollziehbar).
Mir wurde das auch mal so gesagt, dass ich sehr gut Komplimente annehmen kann, aber wenn ich jemanden z.B. mehr als freundschaftlich mag, kann ich da sehr seltsam werden oder supersachlich. In der Hinsicht kann es mir wirklich schwer fallen, ein Kompliment einfach anzunehmen.
Und das mit den Komplimenten ist bei mir schon irgendwie nicht einfach einfach, meine engste Freundin vergibt z.B. wirklich sehr gern Komplimente (sie denkt das dann auch so) und das ist süß, aber wenn das Erste, was sie mir sagt, ein Kompliment zu meinem Aussehen ist, zieht sich des Öfteren irgendetwas in mir zusammen, ich spüre einen Fluchtreflex und das Bedürfnis, mich zu verhüllen oder zu verstecken und werde dann innerlich irgendwie sehr ungehalten. Habe ihr das aber gesagt, sie macht das dann eher mehr im Laufe des Gesprächs, damit kann ich besser umgehen. Sehr irrational.

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