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Platz für ein langes Review von Everything Everywhere All At Once:

Mondknospe’s Profile PhotoRye
Es ist ein so schönes realistisches Bild von familiärer Liebe, ich würde den so gern mit meiner Schwester gucken, aber mal gucken, erst mal nächste Woche den Urlaub überleben mit ihr und ihrer Tochter, huiuiui.
Ist es ironisch, wenn das jetzt mein "langes Review" des Films wird? :< Ich gebe ein langes Review, falls ich den Film ein drittes Mal - dann mit meiner Schwester, vielleicht auch noch mit meinem einen Bruder gemeinsam - anschaue. Auch gleich im Anschluss dann.
Erster Fokus gerade: Familientrubel, der gerade stattfindet, überleben. Den geliebten Liebhaber mit in den Familientrubel zerren (in Maßen) und hoffen, dass auch er heil da raus kommt. Ein paar Freunde treffen (so viele, die ich eigentlich sehen will, aber unmöglich alle sehen kann, uiui).
Zweiter Fokus danach: Schlafen, ganz viel schlafen
Hast du den Film gesehen? Auf eine Art fühlt sich diese Antwort wie eine indirekte Review des Films an :(

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Walbalken statt Fischstäbchen - nenne 17 gute Gründe, warum man maßlos übertreiben sollte.

Schlagtot’s Profile PhotoDer Prinz von Bad Air™
https://ask.fm/tittengrabschernumberone/answers/116275673339
Ist mir spontan dazu eingefallen, dass ich mal die Frage "Was findest du übertrieben?" beantwortet habe - jetzt werde ich nach 20 guten Gründen suchen, maßlos zu übertreiben. Ich kann übrigens überhaupt nicht gut maßlos sein. Achtung: Nein, ich kann auch nicht maßlos nicht maßlos sein.
Erderwärmung maßlos übertreiben - passt doch, nach mir die Sintflut, ULULULULU, geil, endlich mal wieder richtig was erleben, oder? Oder???
Komasaufen - wer will schon bei Bewusstsein bleiben, wenn er sich auch Gehirnzellen abtöten kann ohne Maß (aber mit maßlosen Maß Bier), danach schert man sich noch weniger um das eigene Hirn und den eigenen Körper und OLÉ OLÉ MEINE MANNSCHAFT HAT EINE ANDERE FARBE ALS DEINE *unterbrochen von lieblichen Kotzgeräuschen im Hintergrund links und lautem Schnarchen rechts*
Deine Mutter - es ist alles gesagt.
mit einem Winzglied endlich den Riesen-SUV im Stadtgelände kompensieren - man kann den Spieß, äh, den Zahnstocher ja auch mal umdrehen
Luftschlösser bauen - es macht Freude und ist mir so ein wundersam wattiger Teil des Lebens... ja, damit will und kann ich ja nun eben NICHT maßlos übertreiben. Für philosophische Erörterungen dazu bitte an der Theke meines Luftschlossers melden, der quietscht Ihnen dann vielleicht ein hilfreiches Gute-Nacht-Lied zum Abschalten vor. Sonst auch gern die Person dort hinten auf Wolke 7 danach fragen, was genau sie dort macht und ob du da vielleicht auch mal mitfahren darfst.
festgefahrene Dynamiken einfach noch fester fahren - andere Dynamiken ausprobieren? Etwas am eigenen Verhalten verändern, bevor du ewig und drei Tage auf der von dir als Fehlverhalten wahrgenommenen UNTAT herumreitest? Nein!!! Viel hilft viel!!!!!! Der hat mich nicht verstanden, ich brüll es ihm einfach direkt in sein Ohr in nur höchstens leicht abgewandelter Form, sonst hilft das nüscht
Ach, Mensch, da hab ich ja jetzt doch - nicht maßlos! - übertrieben mit der Ansage, dass es 20 gute Gründe fürs maßlose Übertreiben von mir gibt. War mir dann doch zu übertrieben.

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Um Uris Frage zu kapern und an deiner anzuknüpfen: "«Es gibt kein richtiges Leben im falschen.» Leben wir wirklich in der Welt? Oder leben wir im System? Und lebst du richtig? Ich meine: lebst du wirklich?" Meine Sichtweise hast du gehört, jetzt interessiert mich deine. :)

DerBilal’s Profile PhotoJemand
Hui, jetzt ist so viel zeitliche Distanz zwischen deiner Frage und meiner Antwort, aber ich hatte ja schon vorgewarnt :D Passt mir aber auch ganz gut so, weil ich mich ganz von deinen beiden Antworten kopflich entleeren wollte, damit es "ganz" meine Antwort ist.
Wir leben in der Welt und im System. Zu «Es gibt kein richtiges Leben im falschen»: Adorno hat das ja unter einem faschistischen Regime gesagt, in dem es keine "wirkliche" Normalität geben konnte, nur eben die verzerrte, und die Folgen davon sind nun Politiker, die von der Nazizeit als "Vogeldreck" sprechen oder sich damit rühmen, dass wir die "beste Gedenkkultur" der Welt haben (frei nach Schnauze zitiert, mich kann gern jemand korrigieren oder auf Originalzitate verweisen, der die Lust und Muße dazu hat). Nun bin ich ja doch nicht ganz frei von deinen Antworten, ich hab z.B. vor deiner Antwort noch nie darüber nachgedacht, die Kategorien richtig und falsch in dem Kontext zu hinterfragen - weil es mir so glasklar schien, was richtig und was falsch ist, aber es gleichzeitig doch nicht so klar wie Kloßbrühe war.
Ich lebe wirklich. Im Sinne von: Zweifel an meiner Existenz oder die Sinnsuche oder Lebenserschöpfung ändern nichts an der Tatsache, dass ich in meinem Bewusstsein am Leben bin. Lebe ich richtig? Wie würde ich falsch leben? Wie würde ich unwirklich leben?
Ich lebe in sehr vielen Systemen. In letzter Zeit beschäftigt mich vor allem das System Familie, in dem es so festgefahrene Dynamiken gibt, festgeschriebene Rollen, die sich so schwer aufbrechen lassen. Das Drehbuch der Konflikte ändert sich kaum, ist man für immer "die Kleine" und "der Mäkelfritze", "überkontrollierter Vater, der angeschwipst gern die Hosen runterlässt wortwörtlich und im metaphorischen Sinne", "meckernde Mutter", "genervter Bruder", "hibbeliges Kind"?
Irgendwie nervt mich die Frage so - dafür kannst du ja jetzt nichts, du leitest sie nur weiter (; Ich weiß auch, dass Uri gern Fragen stellt, die... nervig sind. Sie rührt etwas an mir, ich will aber nicht ausufernd darauf eingehen, weil sie zu viele Fragen stellt, die eigentlich nur weitere Fragen und Erörterungen nach sich ziehen - wir könnten mehrere Stunden über die darin konkret und inkonkret aufgeworfenen Themen darin diskutieren, aber jedes davon wäre höchstpersönlich und aufreibend und uff.
Aber! Auch wenn du nun mit einer Antwort leben musst, deren Qualität dich sicher nicht demütigt :D - kannst natürlich Nachfragen stellen, hab mich brav vage gehalten, ausufernd bin ich trotzdem geworden LG

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Sollte man eifersüchtig sein, wenn der Lebenspartner eine beste Freundin hat?

WARUM "sollte" man eifersüchtig sein? W e n n du eifersüchtig bist, ist das erst mal ein menschliches Gefühl. Ich sehe nicht, warum es eine "Empfehlung" sein sollte, eifersüchtig auf einen Menschen im Leben deines Partners zu sein, der ihm sehr wichtig ist. Warum siehst du diese Person als Konkurrenz?
Hier noch kurz eine Antwort von mir zu Eifersucht: https://ask.fm/tittengrabschernumberone/answers/155774789115

Ein fremdes Kind lächelt dich an. Wie reagierst du? 👶✌️

cybersnails’s Profile Photocybersnails
Meist lächle ich einfach zurück. Manchmal winke ich noch, manchmal wird es auch eine längere Interaktion von Blickspiel, in dem man sich gegenseitig immer wieder neugierig anschaut, wegschaut, anschaut.
Tiere lächle ich auch oft an oder lächle ihnen hinterher.

Ist Humor wichtig? Warum? Wo hat er dir schon mal geholfen?

Humor ist elementar gewesen für mich, um mit traumatischen Erinnerungen und Erfahrungen umgehen zu lernen, um zwischenmenschliche Verbindungen zu knüpfen und zu vertiefen, um Konfliktsituationen zu entschärfen und/oder sogar zu bewältigen und ist auch weiterhin ein wesentlicher Bestandteil guter Lebensqualität für mich. Wenn ich nichts mehr zu lachen hätte, was hätte ich dann noch? Zum Glück lache ich ja nicht nur humorbedingt, sondern auch aus Freude oder Anteilnahme, Erleichterung und manchmal auch aus Verzweiflung: Während das Lachen aus Überforderung heraus erst mal kein "Glücksfall" zu sein scheint, hilft es ja doch auch erst mal, irgendeine Reaktion zu finden und nachher bei der Reflexion über die Situation Gedanken darüber anzustoßen, was mich überfordert und dementsprechend zum Lachen gebracht hat.
(Hä, ich glaub, ich hab es mal geschafft, eine Antwort kurz und kompakt zu beantworten? Notiz an mich: Maybe life is a simulation LG)

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Ist es egoistisch, Haustiere zu halten? Warum (nicht)?

Ich denke schon, dass es auf eine Art egoistisch ist, sich Haustiere zu halten, weil man sie ja doch primär für sich selbst holt. Klar kannst du sie aus dem Tierheim holen, sie gut versorgen, so artgerecht wie möglich halten - trotzdem holt man sich ja ein Haustier für sich selbst. Oder?
Aber ich kenne auch Menschen, die sich Haustiere nicht primär "für sich selbst" geholt haben. Die Familie einer früheren Kindheitsfreundin von mir hatte am Ende sehr viele Vögel, die zu ihnen kamen, weil sie in anderen Haushalten vernachlässigt wurden bzw. nicht mehr gut versorgt werden konnten; ich glaube, das war sogar schon bei den ersten beiden Vögeln so. Oder die Mutter meines Freundes bspw. hat einen Kater toleriert, der ihr regelmäßig überall ins Haus gekackt hat, weil ihr Sohn und dieser Kater sich so liebten. Der lief ihnen auch zu (in meiner Erinnerung) und ist dann irgendwann selbst nach einem Jahr oder zwei Jahren (?) wieder weiter gezogen. Die gegenseitige Antipathie zwischen diesem Kater und ihr war wohl sehr groß; das liegt jetzt schon ein paar Jahre zurück und ihre Stimme und Miene wird sofort brummig, wenn sie über diesen Kater spricht oder auf ihn angesprochen wird :D
Die wichtige Frage für mich ist bei Haustierhaltung aber nicht, ob sie eine egoistische Entscheidung ist oder nicht. Nur dass es einfach um ein anderes Lebewesen geht, dass gut und respektvoll behandelt werden sollte. Ich finde es eigentlich auch wichtig, dass Haustiere nicht vermenschlicht werden, aber mei, Vermenschlichung ist halt so ein Ding, dass Menschen gern machen, um etwas Anderes als ebenbürtig wahrnehmen zu können in seinen Bedürfnissen und Nöten - besser als ein Haustier zu verdinglichen, I guess. Auch wenn sie im Strafrecht offiziell nur Sachobjekte sind, die einem gehören.

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Achso sorry, ich vergesse das immer wieder! Ich hab ein gelbes Herz geschickt.

Fea3li’s Profile PhotoPheline
Hey! Du hast mir das gelbe Herz ja als Antwort auf https://ask.fm/tittengrabschernumberone/answers/169433446907 geschickt und ich wollte nur updaten: Ich bin gerade wieder ganz "auf" und konnte Menschen kennen lernen :) Ich war auf einer Fortbildung mit ganz vielen verschiedenen Menschen aus verschiedenen Ländern, und ich hatte einfach lange nicht mehr so ein schönes Gruppenerlebnis. Also klar, in Zeiten einer Pandemie war von Gruppenglucken eh abzuraten, aber ich hab mich da einfach sehr... wohl gefühlt mit verschiedenen Menschen und das ist für mich nicht selbstverständlich. Es war - in meinen Augen - eine sehr offene, verständnisvolle Ansammlung von ganz unterschiedlichen Menschen, die mich einfach sein lassen haben und frage mich schon, wie ich einige davon vielleicht "im Auge behalten" kann, ohne wie ein Spion oder so klingen zu wollen :( Aber wisst ihr, coole Menschen? Doch, doch, irgendwie kann man ja doch mal Fühlerchen ausstrecken und mal horchen, auch wenn ich dann ganz oldschool Mailadressen erfragen muss oder so.

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Worum geht es in „Everything, everywhere at once“ ohne zu spoilern? 😅

Fea3li’s Profile PhotoPheline
To keep plot details under wraps before the trailer was released, the official IMDb synopsis read "a woman tries to do her taxes".
Aber... hm. Dan Kwan hat beim Schreiben des Drehbuchs (und eben sehr viel Recherche zu Multiversen u.A.) festgestellt, dass er undiagnostizierte ADHD hat - die Daniels (so heißt das Regisseuren-Duo, die den gleichen Vornamen teilen) hatten überlegt, wie es wäre, wenn die Protagonistin undiagnostizierte ADHD hat und das eben ihre "superpower" ist, die es ihr ermöglicht, verschiedene Realitäten auf einmal zu erleben.
Es ist schwer, den Film gar nicht zu spoilern :( Andererseits: Es passiert sooo viel in dem Film, everything everywhere all at once halt, dass ich dir damit noch nicht wirklich etwas "verdorben" hätte oder so. Ohne etwas über die Handlung im Konkreten zu verraten: Ke Huy Quan kann für den ein oder anderen eine schauspielerische Offenbarung sein, gerade wenn man im Nachhinein herausfindet, woher man ihn eventuell kennt. Ich liebe die Familendarstellung, die Konflikte, den Humor (der durchaus infantil ist an einigen Stellen, aber wer das Musikvideo von Turn Down for What kennt von den Daniels, den sollte das jetzt auch nicht mehr entrüsten), die sanften Momente, die schmerzhaften uuund... später schreib ich noch eine lange Review, weil ich eine Frage dazu bekommen habe (dankedanke); die wird aber nicht spoilerfrei sein :( Und "später" kann auch "in ein paar Tagen" heißen, uff uff. Der Film fühlt sich für mich so persönlich an :( Aber damit bin ich nicht allein. Meine beiden Kinogänge waren beide sehr schöne Erlebnisse. Ich liebe Kino ja eh, aber wenn du kannst und dich sowas interessiert - große Lebensfragen in absurd gigantischem Maße ausgehandelt, wobei die großen Lebensfragen eigentlich nur Alltagsfragen sind, mit denen sich jeder in unterschiedlicher Ausführung herumzuschlagen hat, I guess - und du durch diese Antwort nicht zu sehr (oder zu wenig?) gespoilert wurdest: Schau's dir im Kino an, auch wegen des geteilten Moments mit vielen Fremden. Aber auch, weil es ein Film ist, dem man anmerkt, dass er für eine große Leinwand und wummernde Soundwiedergabe produziert wurde.
Aber ich will deine Erwartungen auch nicht zu groß schüren! Nicht dass das dann den Film verdirbt :( Denk lieber daran: A woman tries to do her taxes. Das ist der Film in a nutshell.

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Welche Filme liebst du so sehr, dass du sie immer wieder anschauen kannst?

Jzorn_Fotografie’s Profile PhotoJonathan
ENDLICH! Meine Rettung in der Not! Ausgerechnet ein VIP-User! Möge dir das Krönchen auch dann nicht verrutschen, wenn die Wege des Lebens dich ins Straucheln geraten lassen.
Also gerade liebe ich Everything Everywhere All At Once so sehr, dass ich ihn immer wieder anschauen könnte - gefühlt, denn over-indulgence ist eigentlich nichts, dass ich etwas, das ich liebe, "antue", aber er gehört auf jeden Fall zu meinen Lieblingsfilmen jetzt und ich werde ihn bestimmt auch dieses Jahr noch mindestens einmal sehen. Nur was mache ich, wenn ich ihn dann nicht mehr im Kino sehen kann? Aiyooo :(
I'm a cyborg but that's okay war auch ein Film, den ich mehrmals sah, und der mir damals in seiner weirdness sehr viel bedeutet hat. Es war mein erster Film von Park Chan-wook :) Ein Zufallsfund in der Bibliothek. Zwei meiner Freunde habe ich durch diesen Film zu Park-Chan-wook-Liebe inspiriert, es war ihre gateway-Droge ins koreanische Kino, tjaja. TJAJA.
Ronja Räubertochter liebe ich auch sehr und sah ich schon mehrmals. Das ist aber ein Frühlingsfilm, und da darf auch ruhig länger Zeit vergehen, bis ich ihn mir wieder anschaue.
Hm.. Animationsfilme haben bei mir auf jeden Fall Potenzial, von mir mehrmals geschaut zu werden, mache ich tatsächlich meist nicht. Ich schaue Filme tatsächlich auch tendenziell nicht mehrmals.
Aber weißt du, welchen Film ich in diesem Leben nicht nur tendenziell mehrmals schauen werde?
Ganz genau, es ist Everything Everywhere All At Once. Auch wenn mir diese Frage ein Jahr später nach ihrer Ankunft in meiner Inbox sehr gelegen kam, bietet sie auch noch nicht die ideale Grundlage für eine lange Review zu Everything Everywhere All At Once. Mist. Die Welt hat doch nur darauf gewartet, meine höchst persönliche und höchst subjektive Gedankensammlung zu einem in höchsten Tönen gelobten und eh schon vielbesprochenen Film zu hören :( Oder?

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Ej Puppeeee

Das kannst du vielleicht zu Human Barbie sagen oder zu Human Ken Doll und sie würden es als Kompliment auffassen?
Eine andere angemessene Situation für deinen Ausruf wäre zum Beispiel noch eine Begegnung mit einer Raupe, die sich gerade verpuppt, und deren Metamorphosisprozess es vielleicht beschleunigt, damit sie dir davonfliegen kann als freier Schmetterling LG
Liked by: Fey ✧˖° Pheline

Kann man dich kennenlernen?

Nein, nein, gerade überhaupt nicht. Ich bin ganz verschlossen und gehemmt und einfach irgendwie... "zu" zurzeit. Für Menschen, die mir schon lange nahe stehen, öffne ich mich, aber auch nur so, wie es sich gerade gut anfühlt. In mir sind meist sehr viele Emotionen und Gedanken angestaut, die ich nur stückweise teile und manches über Jahre hinweg nicht. Manches habe ich auch noch nie geteilt, vielleicht ändert sich das auch irgendwann.
Gestern erst habe ich jemanden nach langer Zeit wiedergesehen, der mir wichtig ist, aber einfach nicht mehr Teil meines Alltagslebens ist und es wohl auch nicht mehr werden wird, nicht in absehbarer naher Zukunft zumindest. Es schmerzt, wie sehr ich... seltsam beschämt bin in seiner Gegenwart, mir so viele Gedanken mache darüber mache, was er über die Situation gerade denkt und wie er zu mir steht und wie schlecht ich über mich denke, sobald ich mir einbilde, mich aus seinen Augen zu betrachten (in Gedanken eben).
Ja, man kann mich gerade nicht kennen lernen. Das ist aber auch okay so. Die Leute, die ich schon auf die ein oder andere Art in mein Leben gelassen habe, die reichen mir erst mal vollkommen aus. Und auch da muss ich ja immer mit der Angst kämpfen, nicht "genug" zu geben, ihnen nicht "gerecht" zu werden und uff. uff uff uff

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what makes a question 'worth answering'?

The individual's stance on it. Do I want to answer the question? If yes, I probably consider the question worth answering. But there is no essential 'formula' to it, in my opinon - every answer to whether a question is worth answering or not will vary (heavily or less so) from individual to individual. That's life, I guess.
Liked by: Fey ✧˖°

https://uebermedien.de/61686/was-der-blaufusstoelpel-mit-mona-lisa-gemein-hat/?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE In dem Bericht wird behauptet, dass Kunstwerke und auch anderes Bekannt wird durch die Medien und nicht, weil es etwas Besonderes ist. Wie ist Deine Meinung zu dieser Aussage?

Xjorn’s Profile PhotoKatzelmacher
Also erst mal fand ich den Artikel gut und ich wollte zu Mona Lisa diesen Artikel teilen: https://www.nbcnews.com/id/wbna10484224#.WtCvldPwYWo
Mona Lisas Lächeln wurde von niederländischen Wissenschaftlern - mit einem Augenzwinkern - durch eine Emotionserkennungs-Software gejagt, und das Resultat besagt: Ihr so mysteriöses Lächeln ist zu genau 83% fröhlich, 9% angewidert, 6% ängstlich, 2% wütend - weniger als 1% neutral und nicht im Geringsten überrascht.
Nun zu deiner Frage: Meine letzte Antwort passt ja ganz gut dazu. Die Frage nach Bedeutung, die Frage nach Besonderheiten lässt sich eigentlich nur höchst subjektiv und höchst persönlich beantworten. Das ist zumindest meine höchst subjektive und höchst persönliche Ansicht dazu (; Dementsprechend stimmt es schon, dass kein Kunstwerk irgendeine essenzialistische, ihr im Kern innewohnende "Größe" in sich trägt, die nicht von einem Betrachter zugeschrieben wird. Oder von mehreren. Die größte Reichweite dazu haben dann eben auch Medien, das Wort allein sagt es ja schon aus: Medien im größeren Sinne sind Vermittler. So gesehen eben auch Vermittler von Bedeutung und Kanons und Meinungen, die zu Paradigmen werden und sie sind Verbreiter von Allgemein- und Popkulturwissen.
Etwas wird besonders, sobald es jemanden gibt, der das als besonders erachtet. Mindestens im Auge dieses Betrachters.

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Was ist der Zweck von Kunst in der Gesellschaft?

ShellyShellyna’s Profile PhotoШелина
So eine schwere Frage. Eigentlich habe ich nur gerade sehr lange in meiner Inbox runtergescrollt, um irgendeine Gelegenheit nutzen zu können, um ausführlicher über Everything Everywhere All At Once zu schreiben - aber hm, nichts hat sich so richtig angeboten, ohne dass es sich far-fetched anfühlt. Gehen wir also auf eine Meta-Ebene für ein Gespräch über Kunst und ihren Zweck in der Gesellschaft, und ich such gleich weiter.
Ich finde es sehr schwer, der Kunst einen "allgemeingültigen" Zweck im Sinne der Gesellschaft zuzuschreiben. Zumal ich an Kunst am meisten mag, dass sie so störrisch subjektiv sein kann, und dennoch gelingt es ihr immer wieder mehr als nur einen zu berühren, zu erreichen, im besten Sinne zu verwandeln. Aber muss sie einen Zweck haben? Ist sie z.B. "systemrelevant"?
Kunst hat insofern einen Platz für mich in der Gesellschaft, dass sie im schönsten Sinne für Begegnung sorgen kann, Blickwinkelerweiterung, Irritation, Zweifel. Dafür muss sie nicht... enorm bedeutungsgeladen sein, zumal doch wir es sind, die den Dingen Bedeutung geben.
Ich liebe es, wenn Kunst sich so persönlich anfühlt, obwohl nur jemand Anderes Gedanken/Gefühle/Assoziationen auf künstlerische Art auszudrücken zu versuchen hat, der mich ja gar nicht kennt. Der vielleicht sogar absichtlich Kunst betreibt, die sich Deutungen entziehen soll bzw. mit seiner Kunst sogar bezwecken will, dass sie so nichtssagend ist, dass sie wieder als Leinwand für alle möglichen und unmöglichen Fantasien dienen kan.
Manchmal bin ich es leid, mich nach der Zweckhaftigkeit von Dingen zu befragen, wenn doch Sinnsuche sowieso etwas Höchstpersönliches ist, die sich für jeden anders gestaltet und die durchaus dem einen sehr viel dringlicher erscheinen kann als dem anderen. Ich möchte Kunst einfach... fühlen. Und du?

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Magst du kino ?

Ich liebe Kino. Ich war vor drei Wochen im Kino und habe in einem großen Saal mit vielen Menschen Everything Everywhere All At Once gesehen und es war so schön und fulminant und heartwrenchingly beautiful und ridiculously absurd, moving you to tears while wanting to cry and laugh simultaneously, not really knowing anymore if it is out of sadness, relief or just as a head-nod to the silliness of being here, in this universe, fractured personas that we are. (This is by the way one of the alternate titles this movie has.)
Ich fand den Film so schön, also habe ich ihn kurzerhand vor ein paar Stunden zum zweiten Mal im Kino gesehen, zufällig im selben Kino, kleinerer Saal, andere Gesellschaft - und auch wenn nichts mehr so überraschend kommen kann wie beim ersten Mal, schenkt die zweite Sichtung (und zwischendurch nächtliche IMDb-Rechereche, hust-hust) andere Detailfokussierung oder eben die Freude, noch einmal mit Fremden und anderen Freunden ein einmaliges Erlebnis zu teilen. Am Ende haben hinter uns noch Leute geklatscht für den Film, das fand ich sehr süß.
Ich mag Kino wegen des theatralen Aspekts, das sich zwar am Film selbst nichts ändern kann, egal wie und wo er gezeigt wird - aber das Publikum ändert die Stimmung, gemeinsam nach Luft schnappen, gemeinsam lachen, in der Stille jemanden schluchzen hören und sich in der Dunkelheit nah zu sein, auch wenn man gar nicht ausmachen kann, von wem es eigentlich stammt, wenn nicht vielleicht sogar (auch) von einem selbst.
Achso, außerdem konnte ich diesmal endlich bis zum Schluss des Abspanns sitzen bleiben >:( Der Freund meiner Freundin war zwar irritiert, dass wir sitzen blieben und fragte mich verwundert, ob danach noch etwas kommt - aber Son-Lux-Lied zu Ende hören!! Und den Filmabspann und die darin aufgelisteten Mitwirkenden würdigen!! und popo

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Wie ist deine Beziehung zu Kleinkindern?

Irgendwie unbeholfen. An sich - mag - ich Kinder (auch wenn das näher betrachtet irgendwie eine komische Aussage ist, weil niemand davon spricht, "Erwachsene" im Allgemeinen zu mögen oder "Senioren", und auf "Kinder" als Gruppe so viel projiziert wird, dass es mit Kindern als Individuen wieder nicht mehr wirklich viel gemein hat). Ich bin aber schnell... überfordert, wenn ich länger mit Kleinkindern interagiere? Ich bin besser darin, mit Kindern zu interagieren und zu spielen, wenn sie schon ganze Sätze formen und Unterhaltungen führen können, wie simpel auch immer. Aber Unterhaltungen eben, in denen sie schon klarer ihre Gefühle und Fragen ausformulieren können.
Kinder in dem Alter, in dem sie noch Drei-Wort-Sätze bilden oder Menschen aus ihrem nahen Umfeld auch ihre vernuschelten Wortexperimente gut interpretieren können... da bin ich nach einigen Minuten, gelinde gesagt, überfordert. Mein Freund war wohl überrascht, weil er dachte, ich wäre ein "Kindermensch" (was auch immer das konkret nun sein soll) und im Laufe der Zeit beobachtete, dass ich mich eigentlich relativ schnell aus der Interaktion mit einem Kind wieder zurückzog. Ich hab ihm dann erklärt, dass das nicht an dem Kind an sich liegt, ich mag das Kind. Nur... ja, irgendwie sind Interaktionen mit Kleinkindern einfach anders herausfordernd, und wenn ich jemand Anderem das Bespielen überlassen kann, ziehe ich mich da gern zurück. ("Bespielen" klingt auch blöd, im Spiel mit Kleinkindern versuche ich eher, sie darin zu bestärken, worin sie sich selbst gerade ausprobieren wollen. Ich kann mich aber auf jeden Fall nicht so leidenschaftlich auf der Erde rumrollen wie mein Freund, und das für eine halbe Stunde am Stück und länger. Zugegebenermaßen ist das Kleinkind aber auch nur der gesellschaftlich akzeptierte Vorwand, um endlich wieder hemmungslos Nonsenslaute herumzubrüllen und durch die Gegend zu balgen LG)

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Ist Unfreundlichkeit oder Unhöflichkeit für dich das Fehlen von Freundlichsein oder ein aktives, zickiges/ herablassendes/ negatives Verhalten?

Fea3li’s Profile PhotoPheline
Ich hatte diese "Problematik" in meinem Arbeitsumfeld, dass das Fehlen von Freundlichsein mit ein, zwei Kollegen mich anfangs enorm irritiert hat und von mir erst als aktiv ausgeübte Unfreundlichkeit oder Unhöflichkeit bzw. als fehlender Respekt im Umgang mit mir interpretiert wurde. Im Laufe der Zeit habe ich aber gelernt, dass ich zwischen einem aktiven negativen Verhalten und einfach "fehlender" Freundlichkeit differenzieren würde. Zumal im Konzept der wertschätzenden Kommunikation jeder per se FÜR sich handelt und nicht aktiv GEGEN jemand Anderen, sodass das auch wieder Interpretationssache ist - basically sind alle Menschen um dich herum vordergründig limbische Systeme (Zentrum im Hirn für Grundbedürfnisse und Instinkte), an denen noch ein Fleischklops hängt LG
Ich bezeichne Menschen eigentlich ungern als zickig, weil es so ein misogynes Wort ist, für das es nicht so richtig ein "männliches" oder überhaupt geschlechtsunspezifisches Äquivalent gibt. Wenn ich Männer als zickig bezeichne (was ich übrigens häufiger wahrnehme als bei Menschen, die von mir als Frauen gelesen werden), werde ich auch öfter irritiert angeschaut, weil es eben kein "allgemeines" Wort ist. Keine Kritik an der Fragestellung, wollte ich nur los werden.
Ich versuche einfach mehr, Leute nicht per se als unfreundlich oder unhöflich einzustufen. Ich bin also die falsche Anlaufstelle für sowas. Eine Freundin von mir hat mich letztens auch wieder gefragt nach einer missglückten Kommunikation, ob ich den Mensch jetzt auch so unfreundlich fand? Ob das mit Stadtmentalität zu tun hat? (Sie kommt aus einem kleinen Ort nahe der Stadt.) Ich smeinte dann, dass ich nicht glaube, dass es unbedingt etwas mit der Stadtmentalität zu tun hat und ihn auch nicht "besonders" unfreundlich fand, sondern bei mir der Eindruck entstanden ist, dass es einfach eine Misskommunikation war. Außerdem wirkte der Mensch auf mich im Großen und Ganzen gestresst und eher ungeduldig in dem Moment.
Ich selbst bin gern freundlich im Umgang mit Anderen. Höflichkeitsetiketten befolge ich jetzt nicht penibel, versuche aber höflich in dem Sinne zu sein, dass ich bemüht bin, respektvoll und auf Augenhöhe mit Mitmenschen zu interagieren - aber auch das ist ja wieder an meinem eigenen Wertmaßstab gemessen, den ich jetzt auch ausführlicher darlegen müsste, damit jemand Anderes weiß, was ich denn als respektvollen Umgang mit Anderen auslege. Wer bin ich, um den Wertmaßstab jedes anderen einzelnen Menschen zu kennen, zu wissen, was er als freundlich, was als höflich, was als respektvoll sieht?

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