Ask @Schreibhaus:

Was ist mit @Klugdiarrhoe

@Klugdiarrhoe lebt! Und meine vorangegangene Antwort zu Bücher-Flow ist doch eine echt typische @Klugdiarrhoe -Antwort, oder?
Ich hätte so gerne das Schreibhaus als eine Literaturakademie, in der über alle Facetten des Schreibens nachgedacht, diskutiert und philosophiert werden kann. Aber die Menschen hängen so sehr an ihren Konventionen, dass sie sofort an Romänchen denken und Geschichtchen erfinden wollen, wenn sie nur «kreatives Schreiben» hören. Sie wollen Klischees dienen und Normen erfüllen, sie suchen den Erfolg, die Bestätigung ihrer romantischen Vorurteile über das Schreiben, anstatt sich wirklich mit den Potentialen des Schreibens zu befassen.Aber ich leiste Widerstand, ich widerspreche und suche, gebe nicht auf, ganz egal ob als @Klugdiarrhoe oder @Schreibhaus oder im realen Leben in der Kulturlaube oder im Theater. Und die Idee eines realen Schreibhauses habe ich auch noch nicht aufgegeben. Noch ist das hier mein Wohnzimmer und noch ist hier im Haus auch mein Arbeitszimmer :) Also stirbt die Hoffnung zuletzt!

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Was geschah als der Literat den Beat betrat? Bist du persönlich auch ein Freestyler? Was für einen Flow haben Bücher? Und vor allem: "Was ist denn mit der Realness?"

Hey, ich fühle mich manchmal so free, dass dahinter gar kein Style mehr sein kann.
Du weißt, ich schreibe sehr gerne und erstelle, wie du schon bemerktest, ganze Textwände. So finde ich den Namen, den du mir gegeben hast, gar nicht unpassend: «Wall-of-text-uri». Dann hast du auch noch geschrieben, ich sei berühmt, du Schelm und Schmeichler! Damit hast du meine Seele gestreichelt, mein olles Herz erwärmt.
So sehr gerne ich schreibe und lese, ich habe eine große Skepsis gegen den Bücherkult entwickelt. All diese rationalistischen Phrasendrescher, die dem Buch als Kult- und Romantikobjekt huldigen, könnte ich mit einem Tritt in den Allerwertesten aus dem Olymp befördern, wenn sie je mit ihrer Masche einen Zugang dahin finden sollten.
Das Lesen und auch das Schreiben muss meiner Meinung nach ein Teil eines harmonischen Lebens sein. Als Bildungskult lehne ich den Flow der Bücher ab. Dieser Fluss reißt uns in den Abgrund des Todes: nix mit Phantasie, Kreativität und Bildung zum Humanismus durch Lesen.
Wenn es so wäre, hätte Europa ja nie die Brutstätte allen antihumanistischen Übels sein können: angefangen von den Massakern an Urbevölkerungen Afrikas, Südamerikas, Nordamerikas, Australiens, die nie annähernd vergleichbare expansive Kräfte entwickelt haben wie der Europäer und trotzdem «Wilde» genannt wurden, -von just dem Europäer, der wie eine Seuche in die ganze Welt ausgezogen ist, um alles zu missionieren, was ihm in die Quere kommt. Und fortgeführt über die Grausamkeiten der Massenvernichtung durch KZs oder Nuklearwaffen, bis hin zur brutalen Umweltzerstörung ist für mich der Euripide der Ursprung allen Übels - und von ihm stammt auch der Buchdruck, um seine Bibel allen aufs Auge zu drücken.
Neeee, so sehr das Schreiben ein Instrument meiner Seele ist, mit dem Buch als Medium kann ich mich nicht ohne Ambivalenz anfreunden. Aber lass lieber über deine «Realness» Gras wachsen, Mann-o-Mann ;) Ha, ha :)

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https://ask.fm/LolavanUnbehagen/answers/140469165151

Uri aus dem Schreibhaus
Danke, Lola, für deine Antwort und deine Angebote. In der Tat will ich hier kein umfangreiches Lektorat machen; es ist für mich keine Frage des Geldes, sondern der ästhetischen Sinnhaftigkeit. Ich bin auf der Suche nach Talenten, nach Leuten, mit denen man Lesungen machen oder Publikationen erstellen kann, deren Texte anregend sind und ich bei kritischer Auseinandersetzung nicht das Gefühl habe, ewig auf der Stelle zu treten. Um das stichprobenartig beurteilen zu können, genügen mir 3000-6000 Zeichen, also ein, zwei Antwortfelder. Deinen ersten Textauszug müssen wir nicht diskutieren. Gleichnishafte Kunstmärchen ins Fantasymilieu verlagert scheiden komplett aus. Ich halte sie literarisch für vollkommen sinn- und wertlos. Solche Texte haben keine hermeneutische Tiefe, setzen auf eine banale Philosophie voller Klischees und wollen belehrend wirken, auch wenn die Lehre Leere ist.
Der zweite Text wirkt etwas anders. Er arbeitet weniger mit moralisierenden Begriffen, schafft eine Dialogsituation, die zugleich ein Szenario für die angesprochene Person wird. Sprachlich sind zu viele überflüssige Formulierungen zu finden, wie etwa: «Hallo du. Ja, du. Ich kenne dich.». Der Text wirkt direkter, weniger umständlich und nicht so sehr vom Film motiviert, wenn er mit «Fragst Du Dich manchmal, was mit dir los ist? Siehst du dich im Spiegel an und suchst in morgendlicher Apathie nach dem Leuchten in deinen Augen?» anfängt. Das hat eine gewisse Poesie und ist ausdrucksstark. Der Rest dieses Abschnitts ist wieder nur Gefasel, ein Fall für den Rotstift. Der Text gewinnt an Dichte, wenn nach dem zitierten Anfang gleich der zweite Absatz beginnt: «Fragst Du Dich manchmal, was mit dir los ist? Siehst du dich im Spiegel an und suchst in morgendlicher Apathie nach dem Leuchten in deinen Augen? Du verlierst deine Größe, deine Hände werden kleiner, deine Beine kürzer, und auch dein Torso sinkt unter dem feuchten Gebrumm deines noch zu großen Darms in sich zusammen. Deine Augen werden größer; du vergisst, wie es ist, unvermittelt zwinkern zu müssen, um deine Müdigkeit zu verstecken.» Die Konzentration des Textes auf diese reduktionistische Metamorphose weckt Spannung: was passiert da mit der Person? Eine Verwandlung kafkaesker Art? Dann kommt es darauf an, wie es weitergeht. Ich würde alles an Dialog streichen, was dieser Reduktion im Wege steht. Wohin diese Reduktion führt, bleibt die spannende Frage. Ich schicke dir für diesen Text einen Gedankenstrich und bin gespannt *-*

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Momentan fällt mir leider kein Text ein, mit welchem ich mich mit dir auseinandersetzen könnte. Wenn du aber einen interessanten findest, darfst du dies gerne tun :)

Lupa in silva ★
Meine Frage an dich bezog sich auf einen Text von dir, nicht auf irgendeinen Text, der dir einfällt.oder der mir in den Sinn kommt. Ich bin im Schreibhaus auf der Suche nach literarischen Talenten, mit denen ich kooperieren kann. Die Wahrscheinlichkeit, diese auf ask zu treffen, ist anscheinend wirklich äußerst gering. Ich suche auch auf anderen Foren und über andere Wege. Aber ich wollte auch mal in diese Pfütze meine Angel auswerfen.

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Was ist ein Autodidakt?

Ein Autodidakt ist jemand, der Autos belehrt, wie sie schneller, besser und zugleich leiser fahren können. Er bringt ihnen auch Umweltschutz bei und wie sie bei hohen Drehzahlen des Motors weniger Schadstoffe ausstoßen.
Denn ein Didakt ist immer jemand, der weiß, wie man anderen etwas beibringt.
Also ist ein Autodidakt jemand, der Autos eben die oben genannten wichtigen Dinge lehrt.
Es gibt aber auch Leute, die behaupten mit den Autodidakten sei es so wie mit den Straßenverkäufern und Eisverkäufern oder Autoverkäufern. Aber das letztere Wort verkompliziert die Diskussion nur noch mehr. Denn Eisverkäufer verkaufen Eis, weshalb man sie Eisverkäufer nennt.
Straßenverkäufer aber verkaufen keine Straßen, sondern sie verkaufen ihre Waren auf der Straße und werden aus diesem Grunde «Straßenverkäufer» genannt. Was aber mache Autoverkäufer? Sie verkaufen wie Eisverkäufer Eis verkaufen Autos.
Aber Eisverkäufer sind häufig auch Straßenverkäufer, wie jedes Kind weiß, das auf den Eismann wartet. Denn er verkauft sein Eis auf der Straße.
Also gilt das Argument auch in analoger Weise für Autoverkäufer: sie verkaufen Autos auf der Straße. Sie sind sozusagen Auto- und Straßenverkäufer, wobei aber ein Straßenverkäufer niemals eine Straße verkauft, weil ihm keine Straße gehört.
Um jetzt nicht vom Thema abzukommen: Der Autodidakt ist, wie manche behaupten nicht jemand, der Autos belehrt, sondern jemand der andere über Autos belehrt, also quasi ein Fahrlehrer.
Ganz irrig hingegen liegen jene, die sagen, dass das Wort «Autodidakt» mit Autos so rein gar nichts zu tun habe. Dann könnte man doch genauso sagen, dass das Wort «Autodidakt» auch rein gar nichts mit «Didakt[ik]» zu tun habe, also überhaupt nicht mit Lehren und Belehren zusammenhängt.
Da es ja auch Teekesselwörter gibt, die zwei unterschiedliche Dinge bedeuten, glaube ich, dass Autodidakt sowohl «Fahrlehrer» als auch «Autolehrer» bedeutet, wie eben ein Sportlehrer Sport unterrichtet und ein Musiklehrer Musik. Sie alle sind Didakten.

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stumpfe Wiederholen und Auswendiglernen dessen, was der Lehrer von sich gibt, ohne zu hinterfragen oder Interesse zu entwickeln, was ja nun wirklich nicht der Sinn der Sache sein sollte, oder? Ich würde sagen, Schule ist das, was man daraus macht.

Ich will nicht drei Antwortfelder für die Bildungsdiskussion im Allgemeinen verwenden. Darum greife ich mal den dritten und letzten Teil deiner Frage auf, zumal er auch den wesentlichen Satz enthält «Schule ist das, was man daraus macht». Hättest du statt «Schule» «Bildung» geschrieben, hättest du meine volle und uneingeschränkte Zustimmung gehabt. So aber muss ich doch ein wenig widersprechen, ohne dir dabei deine positiven Erfahrungen absprechen zu wollen: Schule ist ein bestimmtes System mit dem dazugehörigen Regelwerk. Die Spielräume, etwas anderes daraus zu machen sind gering: Auch ein Fußballspiel ist das, was man daraus macht; aber Basketball oder Volleyball wird man daraus nicht machen können.
Ich bin heute in diesem Zusammenhang auf einen interessanten Artikel gestoßen. Vielleicht ist er ja anregend für dich. Er stellt auch nicht das Schulsystem in Frage, wie es beispielsweise Precht in seinem Buch gemacht hatte: http://www.wiwo.de/politik/deutschland/philosoph-konrad-paul-liessmann-das-system-der-credit-points-ist-unsinnig/10830084.html
Dann würde ich gerne wieder auf das kreative Schreiben zurück kommen wollen, wobei die Frage lautet: Lässt sich das literarische sprich kreative Schreiben überhaupt lernen? Und wenn ja, wie?

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Ich frage mich, warum die Schulbildung (insbesondere auf dieser Plattform) immer als so negativ betrachtet wird. Ich lese überall, dass sie nichts mit Bildung gemein hätte und das sie nichts wert sei. Doch ist es nicht faktisch so, dass wir dort unser Wissen erweitern? Es ist doch nicht nur stumpfes

Du wirfst alle möglichen Begriffe durcheinander. Wo es um die Bildung geht, betrachte ich sie keineswegs negativ. Für die ganze Plattform kann ich natürlich nicht sprechen. Aber es könnte doch sein, dass gerade viele Menschen weder das Fragen noch das Antworten noch Bildung an sich als negativ empfinden, sondern eben die Schule; denn sonst wären sie kaum hier, wobei das auch eine etwas gewagte These ist, da einige sich nur eitel darstellen wollen. Wie dem auch sei. Alles hat seine positiven und negativen Seiten, Vor- und Nachteile. Und Verallgemeinerungen greifen in der Tat zu kurz.
Ich habe eine Umfrage auf diesem Forum bezüglich Lernen ohne Schule gemacht und war sehr überrascht, wie wenig sich in den Antworten ein Lernen ohne Schule wiederfand. Die meisten konnten sich das gar nicht vorstellen. Also steht die Schule im allgemeinen Bewusstsein womöglich gar nicht so schlecht da.
Ich selbst habe meine Schullaufbahn nicht nur als Schüler, sondern auch Schülervertreter im Kultusministerium des Landes Baden-Württemberg durchlaufen, habe nicht nur gesehen, welche verkalkten Hirne sich um Lehrpläne kümmern, sondern auch wieviel Ungerechtigkeit und Gemeinheit die Schule in sich birgt. Dennoch ging ich nicht ungern zur Schule, wäre allein und ohne Freunde gewesen, hätte es die Schule nicht gegeben und hätte all die sozialen Kontakte wirklich vermisst. Das aber bedeutet auch nicht, dass die Schule als System gut ist, sondern nur, dass gut an der Schule ist, dass man auf andere Menschen trifft, andere Sichtweisen kennen lernt und hier und da auch neben dem Lehrdrill auch tatsächlich Interessantem begegnet, was man übrigens immer selbst weiter verfolgen muss, wenn man einmal gehört hat, dass dieses Interessante existiert.
Ich bin sozusagen ein schulbegleiteter Autodidakt gewesen. Ich würde tatsächlich Schule und Bildung als zwei einander widersprechende Begriffe behandeln, wenn man das Wesen der Schule in den Lehrplänen und Prüfungen und Benotungen sieht. Die Menschen bilden sich nicht durch schulisches Lernen, sondern im Umfeld der Schule.
Und tatsächlich ist es faktisch so, dass wir an vielen Stellen in der Schule Informationen und Wissen begegnen, was uns weiterbringt. Das aber bewirkt nicht die Schule, sondern die innere Motivation der Individuen. Insofern ist die Schule nicht ganz wirkungslos, was Bildung anbelangt. Und ich würde dialektisch nicht an dem Punkt der Schulablehnung stehen bleiben, sondern gerne als Möglichkeit die Vorteile der Schulerfahrungen weiter entwickeln wollen. Und hier erweist sich die Schule als ein längst überholter, starrer und toter Apparat.
Aber auch da hast du recht, dass es Menschen gibt, die in der Schule sich keineswegs dem starren und sturen Auswendiglernen hingeben, sondern Dinge kritisch hinterfragen, Neues ausprobieren und hier und da auch mit den Lehrern diskutieren, die ja auch nicht nur und ausschließlich Funktionäre des Apparates sind, sondern auch Menschen mit Idealen und subjektivem Engagement.

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Auswendiglernen. Man muss verstehen, auch hinterfragen und selbst denken, oder etwa nicht? Ein Abitur erhält man nicht nur indem man brav irgendwelchen Normen folgt. Damit meine ich keinesfalls, dass der Schulabschluss notwendig ist, um gebildet zu sein. Aber ist er denn wirklich etwas Schlechtes?

Ich würde aber all diese positiven Dinge nicht einfach dem Schulsystem zugute schreiben, sondern sehen wollen, dass Menschen überall und immer etwas Positives zustande bringen können. Daher würde ich in meiner Schulkritik immer auf den Menschen bauen und das System zerpflücken, um ein neues Bildunsgwesen zu errichten. En Detail würde das hier zu weit führen; aber das Schreibhaus und das «Erlernen» von kreativem Umgang mit Sprache, Phantasie und Schrift knüpft an meine Ideale an, die man auch andernorts als in der Literatur gut realisieren könnte.
Du machst einen logischen Fehler, wenn du stures Auswendiglernen und brav Normen folgen gleich setzt. Halten wir doch bitte schön die Dinge auseinander, schließlich geht es doch um Differenzierung und kritisch Analyse, nicht wahr?
Doch gerade das Abitur erhält man nur, wenn man «brav irgendwelchen Normen» folgt. Verstehen, hinterfragen und selbst denken, dann aber auch bitte immer brav die Normen einhalten. Nur so bekommt man das Abitur. Ich kann meinen Schulleiter niemals vergessen, der mich zu sich ins Büro zitierte und sagte, ich solle meinen Artikel aus der Schülerzeitung heraus nehmen, in der eine anonym gehaltene Lehrerin karikiert wurde, schließlich wolle ich doch an dieser Schule noch Abitur machen ;) Wir diskutierten ein wenig hin und her, und er kam an einen Punkt und sagte: «Nun lassen Sie die Katze aus dem Sack! Welche Lehrerin meinen Sie denn?» Ich antwortete mit einer Gegenfrage, welche denn er meine, dass ich sie meinen könnte. Und er nannte den Namen einer Lehrerin, die ich überhaupt nicht kannte. Das war natürlich sehr witzig, und als ich meine Lehrerin benannte, musste er zugeben, dass wir ein schier absurdes Spiel gespielt hatten. Und nichtsdestotrotz stand die Drohung aber im Raum.
Aber du hast schon Recht: man erhält sein Abitur NICHT NUR, indem man brav irgendwelchen Normen folgt. Doch ohne die Befolgung dieser Normen auch nicht. Ich suche als Freiheitsphilosoph gerade im Bereich der Kreativität einen Weg aus der Verschulung hinein in eine andere Schaffens- und Lernatmosphäre.

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Was für ein Schulabschluss hast du?

Was spielt das für eine Rolle? Möchtest du wissen, welche Legitimation ich habe, hier über Literatur zu schreiben? Es ist die der Meinungs- und künstlerischen Freiheit.
Möchtest du wissen, wie man so schreiben lernt wie ich? Da kann ich dir nur sagen, nicht indem man blöde nach Schulabschlüssen fragt und in der Frage auch noch einen Grammatikfehler hat.
Ich weiß, es wird immer und überall nach Abschlüssen gefragt und von Abschlüssen geredet. Die Schriftstellerei aber erfordert andere Qualifikationen als Schulabschlüsse. Und Bildung erreicht man nicht durch Schulabschluss - das ist eine große Lüge der Ausbeutergesellschaft, um Menschen gefügig zu machen: Bist du nicht brav, bekommst du keinen Schulabschluss und schon hast du keine Chance in dieser Gesellschaft.
Ich kann nur sagen: Lerne, was das Zeug hält, aber lass dich nicht betrügen.

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Phantasie und Wirklichkeit der Schriftstellerei. Wie malt man sich den Weg aus, den man gehen muss, um ans Ziel zu kommen, Schriftsteller zu werden. Und wie ist es mit der Schriftstellerei in Wirklichkeit. Teil1:

Uri Bülbül
Ich versuche im Schreibhaus auch immer dem nachzugehen, was uns an Vorbildern und Vorstellungen leitet, wenn wir uns selbst schriftstellerisch betätigen wollen - sei es auch nur im kleinsten Kreise. Da erhebt sich doch sofort die Frage: Was ist denn der kleinste Kreis? Und wo sind die größeren? Wie stelle ich mir das vor? Wie wird mir die Welt der Literatur vermittelt? Ich kann diese Fragen nicht auf Anhieb und die Schnelle beantworten. Aber ich will es immer wieder versuchen. Ein Versuch findet sich aber auch auf Deutschlandradio Kultur mit einer Gesprächsrunde von der Frankfurter Buchmesse: http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2014/10/10/drk_20141010_1929_2505b17f.mp3

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Zur namentlichen Erwähnung in der Anthologie: Kann es sich dabei um ein Pseudonym handeln oder muss es zwangsläufig der bürgerliche Name sein?

Ach Mann, warum ist die Anthologie-Idee mit so vielen möglichen oder viel mehr als möglich gedachten Zwängen verbunden, als gäbe es irgendein Sch..regelwerk, das man einhalten muss, ohne das nichts aber auch gar nichts geht. Warum könnt ihr Freiheit nicht als Freiheit begreifen? Ist es denn so schwer?
Ja, ich gebe die Antwort selbst. Es ist schwer. Eure Welt ist voller Zwänge, Regeln und Regelungen: Die Schule, die dann und dann anfängt, der Unterricht, der so und so abläuft, der Bus, der immer dann und dann abfährt. Ja, aber die Literaturwelt, die ich euch anbiete, folgt anderen Regeln. Es sind die Regeln der Freiheit, der Kreativität, der Ästhetik.
Und dieser Wechsel von einem in einen anderen Aggregatzustand fällt euch so unendlich schwer und tut mir so unendlich Leid. Denn es ist ja keineswegs so, dass ich ohne Erwartungen an euch herantrete. Aber vielleicht ist genau diese Diskussion der Sinn der Anthologie.
Konnte ich mich verständlich ausdrücken?

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Glaubst du an Horoskope?

Horoskope haben etwas Kreatives. Es kommt gar nicht darauf an, ob sie einem in Tat und Wahrheit die Zukunft voraussagen können oder nicht. Wichtig und interessant finde ich an Horoskopen, dass man sich die Frage stellt, trifft etwas davon auf mich zu und was genau könnte es sein. Und schon fängt man an, sich mit sich selbst zu beschäftigen, aber nicht nur mit eigenen Gedanken, sondern auch mit etwas, was einem durch das Horoskop von außen herangetragen wurde. Das ist aber nichts, was man glauben muss, sondern einfach praktizieren kann - ganz ohne Glauben.

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Leased du Bücher?

Nein, ich schreibe welche und dann versuche ich sie direkt zu verkaufen. Auf die Leasing-Idee bringst du mich erst. Da mein Buch in der Anschaffung auch ziemlich teuer ist: http://www.amazon.de/Der-Auftrag-Anatomie-Uri-B%C3%BClb%C3%BCl/dp/3732282945 wäre es gar nicht so schlecht, wenn ich Interessierten ein Leasing-Angebot unterbreiten würde. Mit einem Euro Leasingrate pro Woche zum Beispiel könntest du das Buch in vier Wochen durchgelesen haben und an mich zurücksenden. Ja, die Idee gefällt mir immer besser :)

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15.10.14: Wissen Dumme, dass sie dumm sind? (Frei interpretierbar)

just me
Nein, gewisslich nicht. Denn dieses Wissen würde ihre Sphäre der Dummheit erheblich stören. Nur Sokrates wusste, dass er nichts wusste und war damit der weiseste unter den Menschen. Wir hingegen, sind weit davon entfernt, als läge Athen auf einem anderen Stern.

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Eine Antwort auf http://ask.fm/PuppenspielerDerNoble/answer/120621943456 ...

Uri aus dem Schreibhaus
Nein, ich finde, deine Antwort auf meine «Anregung» klingt alles andere als feindlich. Ich verstehe deine Haltung sehr gut. Ich verstehe nur die Verweigerung darin nicht. Denn ich rege an, das bedeutet nicht, ich stelle eine Aufgabe, die in etwa so gelöst werden will. Du hättest etwas gänzlich anderes auf meine Anregung schreiben können. Ein Gedicht vom Mond eines verloschenen Sterns, oder was auch immer.
Du bist mit deiner Antwort nur einen kleinen Schritt vor der kreativen Freiheit und noch nicht in ihr. Du nimmst noch immer eine Anregung wie eine zu erledigende Aufgabe, der du dich im Namen der Kreativität verweigerst. Ich habe deine Zeichen gezählt, die du für deine Antwort benötigt hast: 942 Zeichen. Sie hätten auch eine wunderbare poetische Miniatur werden können, angeregt durch meine Anregung und doch inhaltlich völlig frei, ganz unabhängig und schön. Statt dessen bleibst du in der rational-argumentativen Auseinandersetzung stecken.
Nein, deinem zweiten Absatz muss ich widersprechen; literarisches Schreiben als Wissenschaft, als Studium der Wirkung der Wörter auf die Leser - nein, das ist Literaturwissenschaft, aber nicht Literatur. Das ist bestenfalls Literaturwissenschaft - bei dir hört sich das eher nach der Sehnsucht eines Impotenten nach Sex an, der noch nie welchen hatte. Du wünschst dir, dass es geht und malst dir aus, wie es wäre. Aber es geht nicht.
Heute hat mir eine Facebookfreundin eine Anregung gegeben: Ob ich eine Geschichte, einen Text, irgend etwas über Erinnerung schreiben könne. Spontan und intuitiv hat mich die Idee gereizt und ich habe zugesagt. Es war ein kreativer Impuls, den ich von außen empfangen habe, ohne den ich den Erinnerungstext niemals geschrieben hätte. So aber haben sich Niklas Hardenberg und ich auf eine ganz seltsame Reise gemacht - auf eine äußerst seltsame. Und ich frage mich, warum ich diesen Typen überhaupt mitgenommen habe; er ist mir keine große Hilfe, wenn die Toten meinen Namen rufend zurückkehren.

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Welcher Charaktertyp/Persönlichkeitstyp bist du? http://charaktertest.net/

Zeitspiel
Man kann daraus ein literarisches Spiel machen:
du antwortest mehrere Male in ganz anderen und auch dir widerstrebenden Varianten und ordnest die Ergebnisse fiktiven Figuren zu, denen du zuvor Namen und eine kleine Biographie gegeben hast, aber noch keinen Charakter.
Du spielst den Test so oft durch, wie du Figuren haben möchtest. Du merkst dir aber auch wie jede einzelne Figur die einzelnen Fragen beantwortet hat. Dann lässt du die Figuren die eine oder andere Frage auch kommentieren und vielleicht sogar in einer von dir ausgedachten Situation ins Gespräch kommen.
Es könnten fünf Menschen in einem Aufzug stecken geblieben sein. Oder auch nur drei Menschen. Dramaturgisch langweiliger wären gerade Zahlen. Warum? Vielleicht ist aber auch jemand ganz allein im Aufzug stecken geblieben. In der heutigen Zeit hat dieser Mensch höchst wahrscheinlich seinen Smartphone dabei, aber nur einen mäßig guten Empfang im Aufzug.
In welchem Gebäude könnte es spielen? Zunächst machst du dir überhaupt keine Gedanken um die Handlung. Lass deiner Erzähl- und Fabulierkunst freien Lauf. Die Eckdaten stehen.
Ich bin mal gespannt, ob es auf diese Anregung Rückmeldungen geben wird ;)

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Ich habe deine Frage bezüglich der Anthologie erhalten und möchte nochmals sagen, dass ich sehr gerne mitmachen würde. Am liebsten würde ich den Text (dann, wann er fällig ist), hier auf meiner ask-Seite zeigen, oder dir ansonsten eine E-Mail schicken, wenn´s okay ist.

Zücho
Ja, das ist völlig okay. Du kannst, wenn der Text in die Antwortfelder von ask passt, es so handhaben, dass du mir einfach eine Frage-Message schickst und den Link deines Textes. Es können auch mehrere kürzere Texte sein. Insgesamt will ich, dass die Anthologie unter 300 Seiten bleibt. Das würde aber zur Zeit für jede/n Teilnehmer/in an die 60 Seiten bedeuten. Also Platz ist vorhanden im Schreibhaus, ha, ha. Mir fehlen gute Texte. Und wie schon gesagt: Ich bin nicht unkritisch bei der Auswahl, aber auch nicht so engherzig. Schließlich gehe ich mit meinen eigenen Fehlern auch locker um und mache eine Menge, wenn man mein Spontangetipse noch einmal durchliest, findet man immer kleine Klöpse. Aber liefere mir trotzdem keinen Klops.

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SchreibhausEffekte. Eine Anthologie aus dem Schreibhaus mit Lyrik und Prosa von jungen Autorinnen und Autoren

Uri aus dem Schreibhaus
Das Schreibhaus als literarische Talent- und Kaderschmiede, als eine Sportakademie der Sprachkunst, Verbalakrobatik, Poetik und Rhetorik - das wäre mein Traum. In einer Wohlfühlatmosphäre der Kollegialität wird gemeinsam und einzeln um gute Literatur gerungen. Nicht das zur Schau gestellte Ego zwischen zwei Buchdeckeln steht im Vordergrund, sondern wirklich das, was Schwarz auf Weiß gedruckt ist und Literatur ausmacht.
Jenseits der Kinderkrankheiten der Romantik, Vorurteilen wie, das literarische Schreiben sei nicht erlernbar, sondern eine reine Sache des Talents, es erfordere ein gewisses Genie, und die Literatur selbst enthalte quasi göttliche Botschaften aus den Normalsterblichen verborgenen Sphären, nur wahre Poeten könnten diese ergründen und wie Botschafter des Jenseits ins Diesseits der Menschen vermitteln -jenseits all solcher und ähnlicher genialischer Vorstellungen von Literatur gilt es eine Pragmatik für gute Literatur zu entwickeln:
Nicht jede verschlüsselte Botschaft in einem Text macht einen Schreiberling zum Dichter, nicht jede Weisheit ist originell und interessant oder gar durchdacht und mitteilungswürdig; nicht jedes Gleichnis zeugt von Tiefsinn. Sind all diese Vorurteile mal entlarvt und abgelegt, so die Hoffnung, kann entspannt, kollegial, freundschaftlich gar über Texte gesprochen und diskutiert werden. Dieser Diskurs erst mit seiner Prämisse, gute Literatur bedarf der Hinwendung zur Sprache, Welt und Sinnlichkeit kann sprachliche Kreativität freilegen und entfalten. Es geht aber nicht um das Autorenego im Text, um seine Identifizierung mit dem Geschriebenen: «Das habe ich aber so erlebt» oder «Das bin aber ich und das sind meine Gefühle», sondern es geht um eine sachliche Distanz zum Text, die Bereitschaft zur Analyse und zur Entwicklung der Kunstfertigkeit des Schreibens. Ja, dabei gibt es womöglich nicht nur eine Rhetorik der Sprache, sondern auch die der Phantasie.
So sei einmal die Schreibhaus-Philosophie kurz zusammengefasst. Und damit wende ich mich immer mal wieder und immer unermüdlich an Mitmenschen, mit mir gemeinsam, diesen Diskurs zu fördern und Texte zu produzieren, ihr eigenes Schreiben weiter zu entwickeln und ihrer Kreativität freien und kunstvollen, ästhetischen Lauf zu lassen. Nach 20 Jahren möchte ich eine zweite Anthologie herausgeben. Ja, solange ist es her, dass die ersten SchreibhausEffekte erschienen. Es wird Zeit für weitere SchreibhausEffekte.

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SchreibhausEffekte Teil 2...

Uri aus dem Schreibhaus
Eine Umfrage, wer sich mit Texten daran beteiligen möchte, habe ich unter meinen ask-Freunden bereits gestartet, und der Rücklauf ist etwa so, wie ich es erwartet habe. Von 30 Personen sind etwa ein Fünftel bereit, daran teilzunehmen. Das ist sehr schön und so kann eine Anthologie entstehen.
Was ist eine Anthologie?
Eine Sammlung von literarischen Texten in einem Buch von verschiedenen Autorinnen und Autoren. Selbstverständlich werden diese namentlich erwähnt, und es ist völlig eindeutig, welchen Text sie verfasst haben.
Eine Anthologie wird unter einem bestimmten Gesichtspunkt zusammengefasst: Z.B. Schreibende Ärzte bringen Gedichte oder auch Prosa zum einem bestimmten Thema heraus. Oder dass es sich bei den Autoren um schreibende Ärzte handelt, reicht schon als ein Gesichtspunkt für eine Anthologie aus.
Mein Gesichtspunkt, unter dem ich die Anthologie SchreibhausEffekte herausgeben möchte, ist: Junge literarische Talente präsentieren ihre Texte und diskutieren über diese mit dem Lektor, also mit mir in diesem Fall. Und der ideelle Gesamtrahmen ist in Teil 1 meines Beitrages beschrieben.
Ich kann euch dafür kein Honorar anbieten. Das heißt, ihr werdet zwar am Reingewinn des Buches, was für alle Autoren in Abrechnungen klar ersichtlich ist, beteiligt. Aber es gibt kein festes Honorar unabhängig von den Verkaufszahlen.
Ich selbst möchte von euch nur Diskussionsbereitschaft und Texte. Kein Geld spielt dabei eine Rolle. Die Texte können auch zuvor anderswo veröffentlicht worden sein; solange ihr die Verwertungs- und Urheberrechte habt, nehme ich alle eure Texte, die mir gefallen oder von denen ihr mich irgendwie überzeugt, dass sie in die Anthologie sollten. Also seid bereit und schickt mir Texte und diskutiert.
Zum technischen Verfahren: Ich nehme eure Texte auch gerne per Email: uri@schreibhaus.de. Aber wenn es zu einer Diskussion kommen sollte, dann lege ich eine Datei unter Google-Documents an, wozu nur der/die Autor/in und ich Zugang haben. Dort lektorieren wir, d.h. diskutieren Texte, ihre Stärken und Schwachstellen. Eventuell führt dann der Autor Änderungen durch und dann wird der Text veröffentlicht. Wenn es sehr interessante Diskussionen geben sollte, würde ich diese in einem Extrakapitel eventuell auch veröffentlichen - euer Einverständnis immer vorausgesetzt. Nicht passiert ohne eure Zustimmung.

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Bist du eine Puppe an Fäden?

Zeitspiel
Ja, meine Fäden sind unsichtbar. Zumindest als Fäden unsichtbar. Aber die Blicke der anderen, manchmal das Abwenden der Köpfe, das Wegsehen, oder in meine Augen Schauen, ihre Ignoranz, Gleichgültigkeit oder ihr Unverständnis und manchmal ihr Nicken, ihre Zustimmung, manchmal die Anerkennung. Manchmal meine Erinnerung an meine Eltern, und immer die Sprache, der Ton, die Bedeutung der Wörter, ihr Verschweigen. Manchmal das Ausbleiben der Antworten auf ungestellte und doch vorhandene Fragen, auf Fragezeichen, die wie Seifenblasen aus meinem Kopf steigen und nicht zerplatzen wollen, dafür aber umso bunter schimmern. Meistens meine Angst. Sie zieht und zerrt an mir. Wirklich unsichtbar und stets präsent DER TOD. Ich will nicht, dass mein Leben ein langer ruhiger Fluss auf einen Wasserfall ist, ein Fluss ohne Wiederkehr. Dieses «Ich will nicht» macht mich manchmal lenk- und leitbar. Die Zeit ist nicht zu vergessen im ganzen Puppenspiel. Auch sie zieht und zerrt an mir, lässt mich eilig werden, hektisch und fahrig. Die Nase wächst nicht von Lüge zu Lüge und dennoch lässt mich etwas immer wieder in den Spiegel sehen. Ich mache Pläne, bekomme Ideen wie Pickel, die ich durch Projekte auszudrücken versuche, damit ich eine glatte Haut hinterlassen kann, wenn das Fleisch darunter verfault. Bin ich das, der das alles will, was ich zu wollen glaube?

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Ich bin gerade in der Lebensphase wo ich mich um Arbeit, Kindergeld usw kümmern muss. Eventuell muss ich auch noch ausziehen und in eine WG. Ich habe also viel um die Ohren.

Zeitspiel
Du verstehst wirklich nicht, was ich meine.

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Du kannst nur 1000 Wörter sagen, danach stirbst du. Wen würdest du alles deine letzten Worte richten?

Zeitspiel
Die genialste Antwort darauf hat schon Doc Parranoia gegeben. http://ask.fm/DoctorParranoia/answer/116637524801 Wie klug von ihm, einfach nichts mehr zu sagen, weil es ihn unsterblich machen würde! Ich würde seinem Beispiel folgend auch nichts mehr sagen und nur noch schreiben. Aber ich habe dein «sagen» in deiner Frage nicht so wörtlich genommen und dachte, auch das Schreiben gehörte dazu. Und auch wenn man nichts sagte, würde man irgendwann in Bälde sterben. Dann hätte ich meine letzte kurze Rede einfach ins Internet gestellt und wäre über den Jordan gegangen. So aber gehe ich lieber ins Irrenhaus von @DoctorParranoia , von dem man einiges lernen kann.

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http://ask.fm/Schreibhaus/answer/116034261581 Uri ich versuche deinen langen und ausschweifenden Text zu verstehen, aber ich schaffe es nicht. Worum handelt es?

Zeitspiel
Ich finde den Text weder ausschweifend noch unverständlich. Worum handelt es sich bei diesem Account? Oder «wozu genau dient dieser Account hier?» lautete die Frage. Ich ging in die Vergangenheit, holte aus, um mein Anliegen darzustellen: Literaturproduktion in Gemeinschaft mit anderen, Diskussion über Literatur, Literaturkritik und Geschmack.
Ich bin enttäuscht, weil sich die Szene, die sich damals überhaupt neu formierte, sich so entwickelte, dass ich mich darin unmöglich zu Hause fühlen konnte. Der 2. Absatz beschäftigt sich genau damit. Kurz: Alle wollen ein Kochbuch, ein Rezept für einen "guten" Text. Ich will mit anderen kreativ handeln, agieren, agierend lernen, spielen, spielend besser werden. Jeder auf seine Art und keiner nach einem festen vorgefertigten Rezept.
Alle aber geben in der Szene mit vorgefertigten Rezepten an. Dann kommt meine Kritik an den Leuten, die angeblich gerne schreiben wollen, aber tausend Gründe (er)finden, warum es im Moment nicht geht.
Warum hast du eigentlich auf SOKRATES keine Lust mehr gehabt? Zu viel Arbeit? Zu viel andere Dinge zu tun? Es fing mal vielversprechend an.

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